Wochenrückblick - UNIA - Widmer-Schlumpf - Parlament gibt sich mehr Lohn

Baumaschinen stehen still – Arbeiter im Warnstreik

In Genf, Lausanne, Bern und Zürich stehen Betonmischer, Kräne und andere Baugeräte still. Die Bauarbeiter wehren sich gegen den Verhandlungsabbruch zum neuen Landesmantelvertrag durch die Baumeister. In Genf fanden sich fast 2000 Bauarbeiter zu einem Warnstreik ein.

Die Bauarbeiter zogen in Genf durch die Strassen und pfiffen auf Trillerpfeifen. Zur Demonstration aufgerufen hatten die Gewerkschaften Unia, Syna und Sit.
 
«Stopp dem Lohndumping – Wir kämpfen für einen guten Gesamtarbeitsvertrag», «Mehr Schutz», «Kein Vertrag – keine Bauarbeiter» stand auf den mitgeführten Transparenten. Nach seinem Start beim Bahnhof zog der Demonstrationszug durch die Stadt in den Parc des Bastions.

 

Unterwegs nach Lausanne

 

Derweil sind rund 2000 Bauarbeiter mit dem Zug zum nationalen Aktionstag der Gewerkschaften nach Lausanne gefahren. Für den Nachmittag ist ein Protestzug durch das Stadtzentrum geplant.
 
Einige hundert Baustellen seien im Kanton Waadt von den Protestaktionen des Baupersonals betroffen, sagte der Sektorverantwortliche der kantonalen Sektion der Gewerkschaft Unia.

 

Baumeisterverband entrüstet

 

Offenbar versperren Gewerkschaften den Zugang zu verschiedenen Baustellen in der ganzen Schweiz. Sollte sich diese Nachricht bewahrheiten, fordert der Schweizer Baumeisterverband rechtliche Folgen. Das Drama um den neuen GAV für Bauarbeiter spitzt sich zu.

Die Baumeister hatten die Verhandlungen über den neuen Gesamtarbeitsvertrag am 2. November platzen lassen, wie die Gewerkschaften Unia und Syna zu Beginn ihres Protesttags mitteilten.

 

Mehr Umsatz, weniger Bauarbeiter
 
Die Gewerkschaften fordern mehr Schutz vor Lohndumping sowie bei Krankheit, Unfall und Schlechtwetter. Im Lauf des Freitags finden in Genf, Lausanne und Zürich Demonstrationen statt.
Die Bauarbeiter klagen über immer höheren Druck. Gemäss Unia und Syna ging bei anhaltendem Bauboom die Zahl der im Sektor Beschäftigten um 3,5 Prozent zurück

 

 

Kommentar  Politlog

 

Gemäss Augenzeugen waren höchstens 25 Prozent Schweizer, die an diesem Streik teilnahmen. Der Rest kam aus EU- und Drittländern.

Der Schweizer Arbeiter hat das Vertrauen in die Gewerkschaften längstens verloren, denn sie vertreten heute Lehrer, kaufmännische Angestellte und Professoren, die Arbeiter gehören jezt zu einer anderen Klasse.

 

D. Münger aus Zürich meint,

Wo waren die Gewerkschaften, damals, als...

wir sie gebraucht hätten?

Heute kämpfen sie Seite an Seite für die genau gleichen Arbeiter, welche unsere Löhne einst so in den Boden drückten, dass wir uns unser Leben nicht mehr leisten konnten und unsere Stellen verloren.

Ungelernte Hilfsarbeiter sollen also plötzlich auf eine Lohnstufe gehoben werden, die wir nur dank 3-5-jährigen Ausbildungen mit Abschluss erreichten?
Und auch hier wird mit Neid und Missgunst gearbeitet. Wie überall, wo sich die Berufsdemonstranten einmischen. 

 

 

 

SP und GLP: Die BDP muss sich bewegen

Rein rechnerisch hat die BDP keinen Anspruch auf einen Sitz in der Landesregierung. Mehr Legitimität verschaffen könnte dem BDP-Sitz eine Zusammenarbeit oder eine Fusion mit der CVP. BDP-Chef Hans Grunder wollte das bisher nicht. Doch jetzt werden die Rufe immer lauter.

 «Wir pochen darauf, dass die beiden Parteien ein Einvernehmen finden», sagte SP-Chef Christian Levrat in der «Samstagsrundschau» von Radio DRS. Trotz gegenteiliger Signale setzt der SP-Präsident grosse Hoffnungen in die laufenden Gespräche. Auch die GLP-Fraktion stellen die Ansprüche der BDP auf einen Bundesratssitz «grundsätzlich in Frage, solange keine gesicherte Zusammenarbeit mit der CVP vorliegt».

 

 

Ihr Sitz ist umstritten: Eveline Widmer-Schlumpf mit Fraktionschef Hansjörg Hassler. keystone

Nach den Fraktionssitzungen vom Freitag war bekannt geworden, dass CVP und BDP weiterhin keine gemeinsame Fraktion bilden. Am Samstag wurde CVP-Fraktionspräsident Urs Schwaller im Schweizer Radio DRS mit den Worten zitiert, dass die CVP mit der BDP keinerlei Zusammenarbeit anstrebe.

 

Am 14. Dezember fällt die Entscheidung

 

Am 14. Dezember wählt die Bundesversammlung die Mitglieder der Landesregierung. Von den Bisherigen ist Aussenministerin Micheline Calmy-Rey zurückgetreten. Die anderen 6 Bundesräte wollen wieder gewählt werden.

Nicht ganz vom Tisch ist bei einigen CVP-Politikern hingegen die Idee einer Parteifusion. Bisher erteilte BDP-Präsident Hans Grunder solchen «Hochzeitsplänen» stets eine Absage.

 

Kommentar  Politlog

 

Es wiederholt sich alles -  wie vor vier Jahren

 

Hämmerli A. ist gegangen. Er hat sogar ein Büchlein geschrieben:

So wurde ich zum Verräter.

Eine Lektüre, die man seinen Kindern nie empfehlen sollte. Jetzt sind vier Jahre vergangen und wir suchen wieder einen Grund "den Engel aus Graubünden für weitere vier Jahre salonfähig zu machen".


Alles nicht nötig, der besagte Engel hat sie schon lange in der Hand und spielt mit ihnen Katz und Maus, im Nationalrat und Ständerat.

Unverständlich, dass Menschen mit so niedrigen Werten in eine Regierung gewählt werden
. Wir aben in den letzten fünfzig Jahren wohl noch nie einen Bundesrat gehabt, der so rücksichtslos seinen Sitz mit allen legalen un illegalen Mittel gesichert hat. Erpresst von unten und oben.

 

Die SVP hat bei diesen Wahlen eine grosse Chance verpasst, die sie so schnell nicht wieder kommen wird. Wer einen Elefanten in einen Porzellanladen lässt, müsste wissen, welcher Schaden angerichtet werden könnte. Die SVP scheint davon noch nie etwas gehört zu haben. Guter frischer Nachwuchs wird für faules Holz geopfert. Wer die Zeichen der Zeit nicht erkennt, wird es eines Tages um so härter treffen.

 

R. Loser aus Embrach

W.Ostermeier

Bravo!Exakt!Exactement!Esattamente! 

 

 

Parlamentarier geben sich 2 Mio. Fr. mehr Lohn

In vielen Branchen gehen die Lohnverhandlungen zu Ende, vielfach mit Aufschlägen zwischen 1 und 1,5 Prozent. Die eidgenössischen Parlamentarier geben sich damit nicht zufrieden: Sie möchten ihre Bezüge jährlich um total 2 Millionen Franken erhöhen.

 

Die Arbeitslast der Parlamentarier sei in den letzten Jahren immer stärker gestiegen, sagt der Ständerat.keystone/symbolbild

Pro Ratsmitglied macht das rund 8250 Franken. Umgerechnet auf ein mittleres Parlamentarier-Einkommen von 130'000 Franken entspricht dies einem Plus von über 6 Prozent.

 

Ausgearbeitet hat den Vorschlag das Büro des Ständerates. Es beantragt den beiden Räten zum einen, die Entschädigungen für das Jahreseinkommen, die Taggelder und Spesen der Teuerung anzupassen. Diese sei teilweise seit 2001 nicht mehr ausgeglichen worden, sagt CVP-Ständerat Filippo Lombardi, der die Vorlage vertritt.

Zum andern soll die berufliche Vorsorge der Parlamentarier gestärkt werden. Die Arbeitslast der Parlamentarier sei in den letzten Jahren immer stärker gestiegen, schreibt das Büro. Weil die Ratsmitglieder so immer seltener ihren angestammten Berufen nachgehen könnten, sei ein Ausbau der Vorsorge gerechtfertigt.

 

Kommentar  Politlog

 

„Maul halten“, sagt der Parlamentarier zu Recht...

 

Ihr habt uns gewählt und müsst dafür nun gerade stehen. Sicher für die nächsten vier Jahre.

Solange ihr nicht merkt, wie das System funktioniert, heisst es: „Maul halten und nachdenken“.


Dann machen wir euch wieder neue Versprechen machen und die ganze Story fängt wieder von vorne an. Uns bleibt nichts anderes übrig, als euch für die „Gutmütigkeit“ oder ist es Dummheit bestens zu danken.
 

 

205 Leser haben im Blog von SF1 diesem Kommentar zugestimmt

 

Wochenrückblick - Politlog 01. Okotober 2011

BDP-Politiker Gehrig zieht Kandidaturen zurück

Der BDP-Politiker Jürg Gehrig zieht seine Kandidaturen für den National- und Ständerat zurück. Die St. Galler Staatsanwaltschaft und das Untersuchungsamt Uznach ermitteln gegen den St. Galler. Er steht im Verdacht strafbare Handlungen gegen die sexuelle Integrität begangen zu haben.

Gehrig steht im Verdacht, Sexualdelikte begangen zu haben.

«Zum Schutz meiner eigenen und der familiären Interessen sowie der Berücksichtigung der Interessen meiner Unternehmen und deren Mitarbeitenden trete ich per sofort von allen politischen Ämtern zurück und verzichte auf die Kandidatur für den National- und Ständerat», teilte Jürg Gehrig mit.

Die ihm in den jüngsten Medienberichten gestützt auf eine mehrteilige «Weltwoche»-Kampagne unterstellten Verfehlungen weise er in aller Form zurück, heisst es in Gehrigs Communiqué weiter.

Es handle sich um einen Rachefeldzug sondergleichen. Gegen einzelne Informanten und Medien seien rechtliche Schritte eingeleitet worden, teilte Gehrig mit. Die Anzeige gegen ihn sei bezeichnenderweise erst nach Bekanntgabe seiner Kandidatur erfolgt.

 

Kommentar Politlog

 

Oberflächliche BDP

Es erstaunt doch sehr, dass immer wieder die BDP mit einer Bundesrätin als Fahnenträgerin mit solchen negativen Schlagzeilen auf sich aufmerksam macht. Immer wieder sind es die gleichen Probleme mit denen sich die Partei herumschlagen muss.
Wer so verzweifelt versucht, seine schlechte Saat, die 2007 gesät wurde zum Blühen zu bringen wird nie Erfolg haben.

Solange diese Partei ihre Saat immer auf dem Mist der Hinterlistigkeit aussät und zu oft nur des Geldes willen, jeden Geistesbeschwörer auf die Liste ihrer Nationalräte hievt, wird sie auch immer wieder tief hinunter fallen. 

 

 

Sicherheitsrisiko:

Bundeskriminalpolizei-Chef muss vorläufig Amt abgeben

 

Der Chef der Bundeskriminalpolizei Michael Perler muss seinen Sessel vorläufig räumen. Damit zieht das Eidgenössische Justiz- und Polizeidepartement (EJPD) Konsequenzen aus einem Urteil des Bundesverwaltungsgerichts. Darin wurde Perler als Sicherheitsrisiko eingestuft.

 

Im Urteil des Bundesverwaltungsgerichts wird Perler nicht namentlich genannt. Der Kadermann stolpert über eine Beziehung zu einer Russin, die er 2010 zuerst durch Untergebene überprüfen liess und dann auf eine Geschäftsreise mitnahm. Das EJPD zieht nun Konsequenzen aus dem Urteil. «Perler gibt per sofort die Leitung des BKP ab, bis zu einem rechtskräftigen Entscheid des Bundesgerichts», führt Balmer aus. Die laufenden Geschäfte übernehme sein Stellvertreter René Wohlhauser.

 

 Kommentar Politlog

 

Der Zerfall unseres Rechtsstaates und des Respektes

 

Der Zerfall unseres Rechtsstaates schreitet voran wie die Schmelzung unserer Gletscher. Die Gesellschaft spürt, dass der Zerfall unserer Gesellschaftsordnung durch nichts mehr aufzuhalten ist. Also wird gelebt und die Tage werden nicht zum Arbeitstag, sondern zu gefährlichen Illusionen, bei denen der Respekt gegenüber dem Staat, dem Arbeitgeber und dem Volk keine Bedeutung mehr hat.

Nur noch Glanz und Gloria haben eine Bedeutung und sind ein Zeichen des Zerfalls unserer Errungenschaften. 

  

Und tschüss:

 

Politiker mit und ohne Hinterlassenschaft treten ab

 

Chiara Simoneschi-Cortesi, eine selten gewordene Persönlichkeit in Bern. Allein ihre Stimme und ihr sprachlicher Ausdruck, verlieh ihr Autorität. Ihre Korrektheit werden wir vermissen in Bern. Wir wünschen ihr alles Gute.

 

Hans Rutschmann, ein stiller und ruhiger Parteidiener. Einer von den vielen die man nicht sieht, nicht hört und doch immer anwesend waren. Sein Abgang wird ihm nicht leicht fallen.

 

Hämmerle Andreas, 4 Millionen Steuergelder verprasst, und das ohne jeden Leistungsausweis. Ein Mensch, der nach 20 Jahren in Bern seine grösste Leistung darin sah, einem anständigen Menschen auf perfide Art und Weise in den Rücken zu fallen. Wer sich mit solchen Menschen einlässt, wird früher oder später dafür bezahlen müssen. Wo war Hämmerle die ganzen zwanzig Jahre.

Was tat er zum Beispiel für die Jugend? Für eine Jugend, die sich heute in einem Niemandsland befindet, wo sie weder nach vorne noch nach hinten schauen können.iemand will sie haben, sie sind überflüssig, aussortiert. Kein Wunder, dass das einzige, dessen sie sicher sein können, die Wertlosigkeit ist, die sie jeden Morgen angrinst, wenn sie aufwachen. Sie wollen nicht aufwachen! Sie wollen nicht aufstehen! Die Bitterkeit war schon in ihre Seelen eingedrungen, als sie fünf, sechs Jahre alt waren. Es ist schlimm, aber es ist die Wirklichkeit.

Wir werden ihn kaum vermissen.

 

 

Bschiss beim SF lautet die unschuldige Frage von Blick und weitere News

Bschiss beim SF lautet die unschuldige Frage von Blick

 

Nicht nur bei der Sendung  „SF bi de Lüt live“ wird beschissen wie es Blick es fragt, sondern fast täglich werden uns Nachrichten übermittelt, dass man meinen könnte, dass  sf1 sei der  allwissende Nachrichtensender dieser Welt.

Dabei ist das sf1 nicht nur sehr manipulative sondern fern von einer neutralen Nachrichtenübermittlung. Fast ausschliesslich zu Gunsten der der SP, CVP und BDP.

 

SVP-Politiker haut ab, so eine 8 Jahre alte Schlagzeile beim Blick

Wann immer möglich wird die SVP behämmert. Dabei wird verschwiegen, dass das ehemalige SVP-Mitglied seit über acht Jahren aus der Partei ausgetreten ist. Unglaubwürdig und eine gefährliche Hetzerei wie das „Bschiss Fernsehen“.

 

Russland will Firmen Teilprivatisieren 

 

Die milliardenschwere Teilprivatisierung der Rosneft oder der Aeroflot zeigt wie angeschlagen die russische Wirtschaft heute ist. Aufsichtsratsvorsitzender des Ölkonzerns ist Igor Setschin, ehemaliger stellvertretender Leiter der russischen Präsidialadministration und Wladimir Putin. Putin soll sich an dieser Firma enorm bereichert haben.

Es könnte aber auch ein weiteres Zeichen für den bevorstehenden Machtkampf in Russland vom kommenden Jahr sein, wenn die Wahlen stattfinden. Putin scheint die Zügel nicht mehr so sicher in der Hand zu haben. Medwedew traue ich viel zu im nächsten Jahr. 

 

W. Ostermeier

Realitätsverlust ohne Grenzen

Die Mobilisation der Massen durch die Fussball-Weltmeisterschaft könnte eindrücklicher nicht sein.

Viele Länder zeigen wieder Patriotismus, Länder, in denen der Patriotismus fast verpönt oder von den Medien als alter Zopf verschrien wurde.

Doch dies ist es nicht, was ich ansprechen möchte, sondern die Tatsache, dass beinahe 10'000 Journalisten sich für diesen Anlass akkreditiert haben.

In Zahlen ausgedrückt heisst dies, dass allein die Kosten für diese Journalisten bei 120 Millionen liegen dürfte, ohne die 32 Mannschaften, die am Turnier beteiligt sind und die FIFA mit ihren tausenden von Mitgliedern und Mitläufern.

Die gleichen Medien, die sich berufen fühlen uns ständig zu erklären, wie sich die Welt zu verhalten habe in Sachen Umwelt und ökologisches Wirtschaften; die in Afrika den Menschen erklären, dass sie es sind, die leider diese Kosten verursachen müssen, damit der Kontinent nicht vergessen wird.

Sie erklären uns aber nicht, dass Real Madrid 80 Millionen Euro für einen Trainer ausgibt, nur um diesen zu engagieren zu können, oder 100 Mio. für einen Spieler. Sie erklären uns nicht, dass viele dieser Spieler locker 10 bis 14 Millionen Euro verdienen. Da sind Banker nur noch kleine graue Mäuse.

Sie erklären uns nicht, dass der Trainer von Südafrika, Coach Carlos Alberto Parreira aus Brasilien, 280'000 Franken monatlich verdient (Rand 1,9 Mio.) ohne die Kosten für 4 Autos, Haus und Bodyguards.

Der gleiche Parreira, der die Möglichkeit gehabt hätte, Spieler aus dem Team Super Sport, das dreimal hintereinander die südafrikanische Meisterschaft gewonnen hat, in das Nationalteam aufzunehmen, es aber nicht gemacht hat, weil sie nicht die richtige Hautfarbe hatten und der gleiche Parreira, der erklärt, er hoffe, nie wieder das Gesicht von Schiedsrichter Massimo Busacca sehen zu müssen.

Doch da sind keine Medien, die nach Gerechtigkeit schreien, keine Strafrechtsprofessoren, die uns ständig wegen Völkerrechtsverletzungen anklagen wollen.

 

Doch all das interessiert im Moment kaum jemanden. Zu sehr sind die Menschen im WM-Fieber. Zu sehr wird im Moment Patriotismus gelebt. Der Patriotismus, den die 68er-Generation
unter Mithilfe der Medien und Intellektuellen mit Füssen getreten hat. Heute ist Patriotismus wieder Mode geworden und die, die den Patriotismus damals mit Füssen getreten haben, wollen nun damit noch verdienen. Selbst die Linken und die Gewerkschaften, die das Volk unermüdlich gegen die Bankmanager aufhetzen, sonnen sich im Licht dieser fussballerischen Ekstase, da sind solche Zahlen nur noch Nebensächlichkeiten. Hauptsache, das Volk realisiert es nicht, welche unsportlichen Elemente wie Gewalt, Drogen und Korruption bis in die höchsten Regierungsebenen, oder die unsoziale Vergoldung von Spielern, in diesem Sport vorhanden sind.

Erschreckend, der Realitätsverlust unserer Gesellschaft.

 

Walter Ostermeier

Zum Rücktritt des Bundespräsidenten Horst Köhler

Deutschland reitet auf einer emotionalen Achterbahn: zuerst, durch den Sieg beim Eurovision Song, Contest zum „Lena-Land“ mutiert. Stefan Raab soll es gerichtet haben und ist der viel bejubelte Medienzar obwohl hier sicher Quantität vor Qualität anzufügen ist.

Zwei Tage danach steht man ohne den Bundespräsidenten da, nachdem Horst Köhler überraschend seinen Rücktritt bekannt gegeben hat.


Die massive Kritik an seinen Äusserungen, zur Lage in Afghanistan hat er gegenüber seinem Amt mehr als "respektlos'' empfunden und ein Jahr nach seiner Wiederwahl demissioniert.

Ein Schritt, den viele Bundesbürger als „Flucht“ aus dem höchsten Amt interpretierten.

Faktum ist, dass der politische Quereinsteiger Köhler nur das wiederholt hat, was auch schon schwarz auf weiss im Lissabon-Vertrag drinnen steht. Dass die EU in internationalen Krisensituationen militärisch, auch ausserhalb ihrer Grenzen eingreifen darf, kann und soll um Gefahren politischer oder wirtschaftlicher Art einzudämmen oder sie, noch besser, bereits im Entstehen zu verhindern.

Vermutlich hätte Köhler mit seiner Legitimienierung künftiger Kriege auch aus ökonomischen Interessen überall woanders kaum Schlagzeilen gemacht. Denn diese Aussage wäre als Selbstverständlichkeit akzeptiert worden. Wie es ja im Laufe der Menschheitsgeschichte kaum je bewaffnete Auseinandersetzungen ohne wirtschaftliche Gründe gegeben hat; egal, unter welchem Titel sie auch offiziell geführt wurden. Die Ausbreitung einer bestimmen Religion, Ideologie oder hehrer Ideale wurde ja nur vorgeschoben, um auch Leute bei der Stange zu halten, denen rein ökonomische Motive vielleicht zu Einfach gewesen wären, weil immer nur wenige wirklich von einem Sieg profitieren. Die Aufregung um Horst Köhlers Aussage ist übrigens umso verwunderlicher, weil Kanzlerin Merkel einige Wochen vorher etwas Ähnliches formulierte: „Es geht am Hindukusch nicht nur um Afghanistan, es geht um unsere eigene Sicherheit. Gemeint war damit, dass es wichtig sei, die Taliban und ihre Trainingslager zu bekämpfen, weil Europa von dort die grosse Gefahr drohe.

Diese Worte wurden jedoch in Deutschland von den Medien und auch von der Opposition weit weniger scharf registriert und kommentiert, vielleicht wurden sie aber auch nur überhört. Denn in der Regel ist es ja seit jeher so, dass die zu friedlichen Superdemokraten umerzogenen Deutschen alles, was nur im Entferntesten mit Krieg zusammenhängt, höchstens mit ganz spitzen Fingern angreifen und am liebsten gar nichts davon wissen wollen. Genau darüber ist der jetzt zurückgetretene Bundespräsident gestolpert.

Auch in dieser Sache erhalten wir nur einen kleinen Teil der Wahrheit durch die Medien. Einmal mehr erlauben sich diese zu richten und ihre „Wahrheit“ den Bürgern zu vermitteln.

Herr Köhler ist einer jener Mensch denen man glauben schenkte. Ein Mensch die die Welt brauchen würde, doch leider verbraucht die heutige solche Ausnahme Persönlichkeiten. Auch ein Grund, dass er viele Neider hatte.

Herr Köhler, auf diesem Weg wünsche ich Ihnen und Ihrer Familie alles Gute.


W. Ostermeier


Rapper Stress und BR Moritz Leuenberger «Arena»

 

Vertreter aus dem Bundesrat, dem Nationalrat und der Schweizer Musikszene nahmen sich in der Sendung «Arena» vom 29. Mai 2010 drängenden Fragen zur Klimapolitik an. Dabei wollen die Teilnehmer der Diskussionsrunde Themen besprechen wie die Rolle der Schweiz, die Möglichkeit der Erhöhung des Benzinpreises oder die massiven Auswirkungen der Klimaerwärmung auf die Umwelt. (sf)

Bundesrat und Umweltminister Moritz Leuenberger, Vizepräsidentin der Grünen und Nationalrätin Franziska Teuscher, FDP-Nationalrat Filippo Leutenegger als verlorenes Rad in dieser Runde sowie Rapper und Umweltschützer Stress versuchten in einer Diskussion über die Umweltverschmutzung zu lamentieren. Nächste Woche wird das Parlament die Weichen für die zukünftige Klimapolitik der Schweiz stellen. Die Klimainitiative fordert eine massive CO2-Reduktion im Inland bis 2020. Wirtschaft und Bundesrat geht dieser Vorschlag jedoch zu weit.

Das gerade Bundesrat Leuenberger, der heimliche und hinterlistige Wahlförderer von De Weck zum SRG Präsident anwesend war wundert nicht. Mit Rapper Stress hat Leuenberger und DE Weck dem Fernsehzuschauer zum ersten mal gezeigt, mit was wir es in Zukunft beim Sf1 zu tun haben werden.

Was die Musikszene Grundsätzlich in einer solchen Sendung verloren hat bleibt für die meisten ein Geheimnis.

Es ist eine billig Anbiederung mit der Kunstszene in der sich Leuenberger und De Weck so gern sehen lassen. Der Musiker Stress warnt in seinen Liedern immer wieder vor den Folgen der Klimaerwärmung. Im Blog vom Sf1 wird uns Stress als Wirtsschaftsfachmann angepriesen. Stress kann ich vom wirtschaftlichen Standpunkt aus verstehen, nachdem er mit seinen Lieder keine grossen Sprünge mehr machen wird. Für das Sf1 kann Stress möglicher weise bei Jugendlichen mit seinen Umweltschutzlieder etwas Punkten. Rechtlich jedoch eine verwerfliche und Bevorzugende Behandlung gegenüber anderen aus der Kunstszene.

Diese Sendung war aber auch eine Verhöhnung des Fernsehzuschauers und Gebührenzahlers.

Was wir jetzt brauchen sind Menschen mit Mut die mithelfen diesen "Geheimen" Verein aus zu hölen. Es gibt kein Gesetz, dass verlangt das Beiträge an einen Geheimbund bezahlt werden müssen. Solange wir uns nicht wehren und dieses Gebaren einfach akzeptieren wird man weiter mit uns spielen.

Wir brauchen ein neues Fernsehen, in dem uns die Inland und Ausland Nachrichten neutral vorgetragen werden ohne Belehrungen und in diktatorischen Rosen eingebettet.

Nur zusammen sind wir stark.


Walter Ostermeier


wo@insideswitzerland.ch


 

 



GSoA - Grüne - und Calmy-Rey

Das Schweizer Fernsehen und seine „RÉDUIT“-SOAP“


Das einzig, was das Schweizer Fernsehen mit seiner „RÉDUIT-SOAP“ erreicht hat, waren gute Einschaltquoten. Und trotzdem ist dieses Alpenfestungs-Theater vielen schwer aufgelegen.

Vor allem Historiker und den Verfassern des Bergier-Bericht. Nicht zuletzt aber auch Andres Gross, Josef Lang und Michelin Calmy-Rey sehen ihre jahrelangen Bemühungen, eine ganze Generation als Geschichtslügner zu bezeichnen in Gefahr.

Hier eine Stellungnahme zu diversen Artikel betreffend dieser RÉDUIT-SOAP“.

Artikel im W&O vom 29.07.09 GSoA: Schweizer Fernsehen belebt Geschichtslüge. Artikel im „Der Bund“ vom 05. 08.2009 oder im W&O vom 30.07.2009, Muss Calmy-Rey die UBS retten?


Andreas Gross – Josef Lang und Michelin Calmy-Rey -

Was haben diese Personen gemeinsam? Viel mehr als wir glauben wollen. Alle drei würden die direkte Demokratie der Schweiz und deren Armee lieber schon gestern als erst heute abschaffen, um dann die Schweiz als Mitgift der EU in den Schoss zu legen und als Gegenleistung einen Boni-Job als Vorsitzende in irgend einem europäischen Gremium zu erhalten. Alle drei sind zwar schweizerische Politiker, doch diese Ämter sind ihnen zu niedrig, sie fühlen sich zu Höherem berufen.

A. Gross hat 2008 über 170'000 Franken an Spesen abgerechnet zusätzlich zu Gehälter und Spenden 182'000 Franken, das sind 352'000 Franken oder monatlich 29'300 Franken.

Doch sein grösstes Problem sind nicht die Sorgen der Menschen in unserem Land, sondern die Sendung Alpenfestung des SF1. Es handle sich um Geschichtslüge und um die Verherrlichung der Armee.

Den Beweis wird er nie erbringen können, wie gut die Armee gewesen wäre, die Deutschen haben uns nicht angegriffen. Der Beweis seiner Geringschätzung gegenüber unserem Lande und deren Kriegsgenerationen wäre sicher leichter zu erbringen.

Josef Lang steht A. Gross in nichts nach.

Er verurteilt den Respekt, den Bundesrat Ueli Maurer den Menschen entgegenbringt, die im Aktivdienst gestanden sind und deren Frauen und Kinder unter schwersten Bedingungen Haus und Hof bewirtschaftet haben. Josef Lang behandelt diese Menschen wie Verbrecher und schiebt ihnen Schuld und Schande zu. Er sagt, das sei Bundesrat Maurers erster grosser Fehler gewesen. Solche Worte aus dem Munde von Josef Lang sind verletzend und realitätsfremd. Die Hilfe, die diese Generation hunderttausenden von Flüchtlingen hat zukommen lassen, wird als Geschichtslüge abgetan.


Und die dritte im Bundes dieser wahrlich edlen Gesellschaft ist M. Calmy-Rey.

Muss sie die UBS retten? Wohl eher verkaufen, wäre die richtige Aussage. Sie will wie ihre Mitstreiter die Armee abschaffen und gleichzeitig einen Teil davon nach Somalia verkaufen. Den Preis dafür kennen wir noch nicht. Wir wissen nur eines, dass Schweizer Soldaten nur als Stiefelputzer, nicht aber als Soldaten willkommen wären, so die Aussage einer Deutschen Generalität. Eine weitere Lächerlichmachung gegenüber unseren Soldaten und der Schweiz. Sie steht überall, wo die Scheinwerfer blenden und die Kameras surren. Sie hisst bei der Flaggenzeremonie von Alinghi in Genf die Schweizerfahne, sie steht mit Hillary Clinton auf einer Bühne, obwohl zu sagen gibt es nichts. Ist auch nicht nötig, Bilder sind schöner als Texte. Vielleicht werden in fünfzig Jahren unsere Nachkommen die Machenschaften solcher Parlamentarier und Bundesräte verurteilen und die Geschichtsbücher neu geschrieben werden. Zum Wohle unseres Staates.


Walter Ostermeier

insideswitzerland.ch

Obamamania

 

So help me god”



Obama – America's first black (Coloureds – the groups of people like Obama, with mixed racial Origins called “Coloureds) – president.


Barack Obama has become America's first black president, proclaiming America's had chosen “hope over fear“ as he vowed to remake his nation to triumph over multiple crises at home and abroad.Obama the son of a black Kenyan father and white American mother, laid his hand on the same Bible that Abraham Lincoln used at his inauguration 1861.


Obama's inauguration, on the steps of a building erected by slaves, broke the highest racial barrier in America, and might go a long way to fulfilling Martin Luther King Jr's dream of racial unity.

We have chosen hope over fear, unity of purpose over conflict and discord, Obama said, in a sombre, sometimes poetic address shot through with optimism that he can lead in through its current storms. “Starting today, we must pick ourselves up, dust ourselves off and begin again the work of remaking America,” he told a nation locked in the worst economic crisis since the 1930s Great Depression.

Today I say to you that the challenges we face are real, they are serious and they are many, Obama said, trying to bay time to haul the country out of is current woes.

Obama called on Americans to launch a “new era of responsibility” as the economy sinks deep into recession, brought on by massive amounts of bad mortgages an debt.Our nation is at war, against a far-reaching network of violence and hatred,” Obama said. Our economy is baldy weakened, a consequence of greed and irresponsibility on tha part of some, but also our collective failure to mark hard choices and prepare the nation for a new age.

He said the US would begin to “responsibly leave Iraq to its people and forge a hard-earned peace in Afghanistan”.

Madiba” - Nelson Mandela - salutes new voice of hope. We are aware that the expectations of what your presidency will achieve are high and that the demands on you will be great. We therefore once more wish you and your family strength and fortitude in the challenging days and years that lie ahead. You will always be in our affection as a young man who dared to dream and to pursue that dream.

Obama; yes we can! After election; We hop you can!

Non reason to celebrate:

Everyone who lives in or near Washington or Johannesburg soon learns, to the metre, where the “front line” runs, where white people do not live, where their children do not go to school and where to run a red light rather linger.

In the city centre, the pavements, like the shops, offices and modes of transport, can be minor fields of hostile racial encounters. Black Americans and Africans senses white condescension and entitlement a mile off.

In urban areas whites have increasingly arranged their lives so that – outside work – their paths rarely cross those of blacks. Not only do they live in separate parts of town, they shop in separate malls and worship in separate churches. They use separate road system, bypassing undesirable parts of town.

Racism isn't dead; The white people were invited. This is not the first time they are absent from such programmes. It happens all the time. (North West Premier Edna Molewa) The Government is just centred on skin colour. If you are not Black, you are no longer welcome in this country. (Farmer Ben Marais)


Walter Ostermeier, Johannesburg




Wochenrueckblick 11.10.2008

Zum Tod von Jörg Haider

Und nichts mehr wird sein wie es war -  Jörg Haider war jene Figur der österreichischen Politbühne, die in den letzten Jahren polarisiert hat wie kein anderer Politiker. Für ihn zählten Schlagzeilen, ob gute oder böse. Ein brillianter Denker und doch kaum fassbar.

1999 befand sich Jörg Haider mit seiner FPÖ auf dem Zenit seiner Laufbahn, als er mit 27 Prozent der Wählerstimmen noch vor der ÖVP zweitstärkste Partei wurde. In den folgenden Jahren schien sein politischer Stern am sinken, bevor er vor wenigen Wochen fast ein politisches Wunder schaffte, indem er mit seiner Partei, dem BZÖ den Stimmen- und Mandatsanteil beinahe verdreifachte. Trotz allen Beileidsbekundungen seitens der FPÖ mit Strache an vorderster Front, wird das BZÖ auf Bundesebene von der FPÖ aufgesogen werden und Nutzniesser sein und somit bald über ein Drittel aller Wählerstimmen verfügen. Durch sein frühes Ableben wird Joerg Haider umgehend zum Mythos werden und somit seinen Platz an der Sonne Oesterreichs behalten.

Die Unfallursache, die zum Tod Joerg Haiders führte, wird sicher noch zu reden geben.

 Und was sonst auch noch geschah...

Schwarzer Montag, schwarzer Dienstag, schwarzer Oktober - solche Aussagen von Analysten konnte man fast tausendfach  hören diese Woche. Doch wie tönte es noch  vor kurzer Zeit aus aller Munde von TV-Finanzexperten, Börsengurus, Renditefonds-Verkäufern und Brokern? Wir können froh sein, dass es nun vorbei ist mit der ganzen Überheblichkeit  der Havard-Business-Schulen und den anderen klingenden Namen renomierter Hochschulen. Ich gebe zu, ihr habt uns lange blenden können. Wir waren die Arbeiter und ihr die Avantgarde. Ihr wart jung, zu jung. Fast hätten wir geglaubt, ihr seid das beste Produkt seit der menschlichen Evolution. Master of the Universe wolltet ihr genannt werden. Ihr Super-Schüler habt schneller gesprochen, als wir denken konnten. Wir bekamen fast - jedoch nur fast - Minderwertigkeitskomplexe. Wir verstanden plötzlich nichts mehr von all den Worten - Shortsellings, Futures, derivative Finanzinstrumente -  die uns die grossen Experten fast täglich neu ausspuckten. Was ich damit sagen will,  ich bin froh, dass all diese Experten, die uns jetzt über längere Zeit erklärt haben, wie gut es uns geht und von wem wir alles abhänig sind und wen wir alles brauchen, endlich beweisen müssen, was sie mit all ihren Erklärungen gemeint haben. Ich hoffe, dass sie nicht noch einmal versuchen uns für dumm zu verkaufen.

W. Ostermeier

 

Wochenrückblick 05.10.2008

Nicht die Erderwärmung sondern die beginnende Eiszeit in der freien Marktwirtschaft bringen uns aus dem Gleichgewicht - oder vielleicht die 700 Milliarden, um der maroden US-Wirtschaft eine Verschnaufpause zu gönnen. Auch Russland und China sind ebenfalls für den Moment von der wirtschaftlichen und politischen Bühne abgetreten aus lauter Angst, den totalen Wirtschafts- und Währungsabsturz nicht verhindern zu können.

Schweiz vertritt die Interessen Russlands. Ein simpler Satz, er verbirgt aber viel mehr als wir meinen könnten. Nationalrat Gross, ein erklärter Armeegegner, hat auf Kosten des Steuerzahlers einen Bericht über die militärische Situation in Georgien verfasst und als Resultat lapidar festgehalten, Russland doch bitte nicht zu verurteilen. Russland und China, zwei der grössten Unruhestifter in Afrika, haben so von Genosse Gross einen Persilschein erhalten, der mit Blut und Armut befleckt ist.

Und fast hätten wir ihn vergessen, den Schnauz der Woche und stellen uns die Frage, was uns nach 17 Jahren H. Fasel im Nationalrat in Erinnerung bleibt: dass er uns in dieser Zeit ca. 3 Millionen Franken Steuergelder gekostet hat. Dass er nie produktiv arbeiten musste, sondern immer nur vom Steuerzahler lebte und jetzt unter Mithilfe seiner Genossen zum Direktor des Hilfswerks Caritas ernannt wurde- ein Hilfswerk, dass ca. 60% seiner Einnahmen zum eignen Erhalt ausgibt und sich politisch betätigt anstatt neutral und bescheiden seinen Pflichten, den Armen zu helfen, nachzukommen. Die Bilanz von Caritas ist sehr unklar und lässt viele Fragen offen. Klare Strukturen fehlen. 60% sind ca. 40 Millionen für Personalkosten was immer deren Leistung auch sein mögen.
Was diesen Schnauz jedoch unvergessen macht sind nicht Leistungen, sondern  sein bereits an Primitivität grenzender Affentanz nach der Abwahl von Alt-Bundesrat Blocher im Bundeshaus. Dass eine Person mit solchen Charaktereigenschaften  zum Direktor der Caritas ernannt wird, zeigt was Ethik und Respekt in unserem Parlament für einen Stellenwert besitzen.

 

W. Ostermeier