04. März 2013
Nach der Abzocker-Initiative „Ist“ vor der Abzocker-Initiative
Abzocker, Steinbrück, Widmer-Schlumpf, Sommaruga, Levrat – oder der Tabubruch, die verbalen Provokationen gegen Persönlichkeiten, gegen andere Länder und ihren Staatsführer ist nur ein Anfang. Die Gangart unter Politikern und anderen Ländern ist härter geworden. Diplomatie scheint keine Zukunft mehr zu haben. Die angerichteten Schäden sind schon beinahe irreparabel und können den Menschen aus den verschiedenen Ländern nicht mehr mit Streicheleinheiten plausibel erklärt werden. Die Macht der Medien ist zu gross geworden. Sie können heute erklären, wer an der Macht sein darf und wo und wann ein Krieg ausgebrochen ist. Nachfolgend einige Beispiele über die Macht der Medien.
Die SPD geht mit Steinbrücks Clown-Vergleichen nachgerade offensiv um. War der jüngste Ausrutscher etwa gar kein Ausrutscher, sondern kalkulierter Tabubruch?
Irgendetwas ist anders an der Debatte über Peer Steinbrücks jüngsten eigenwilligen Wortbeitrag. Wenn der SPD-Kanzlerkandidat bislang über das Kanzlergehalt, Weinpreise oder anonyme Spender sprach, von denen er nichts wisse, hagelte die öffentliche Kritik und die Medien nur so auf ihn ein. Es folgten ein, zwei pflichtschuldige Verteidigungen von sozialdemokratischer Seite, ansonsten gingen die Genossen auf Tauchstation. Wenn die Kameras und Mikrofone abgeschaltet waren, verliehen viele von ihnen - bis hinein in oberste Etagen - ihrer Fassungslosigkeit über den Kandidaten Ausdruck.
Diesmal aber, da Steinbrück sein Entsetzen über das Abschneiden zweier „Clowns“ in der italienischen Parlamentswahl bekundete, stellt sich die Lage ein wenig anders dar. Gewiss, das Regierungslager drischt auf den Möchtegern-Kanzler ein, dessen Äusserungen den italienischen Staatspräsidenten veranlassten, ein geplantes Abendessen mit Steinbrück abzusagen. Aber das mediale Echo ist differenziert, Boulevard-Zeitungen loben Steinbrück gar für seinen Mut zum offenen Wort. Und die SPD geht mit der Angelegenheit nachgerade offensiv um: Steinbrück habe ausgesprochen, was er denke, sagte Generalsekretärin Andrea Nahles, - eine Radikale beinahe zum schwarzen Block zu zählen - Clown sei das Mindeste, was ihr zu Silvio Berlusconi einfiele. Der Kandidat habe es auf den Punkt gebracht, sekundierte Neben-Generalsekretär Thomas Oppermann.
Verzicht auf die vermeintlichen Geheimcodes?
Da in Berlin die Frage, was eigentlich mit Steinbrück los ist, seit Monaten keine überzeugende Antwort gefunden hat, könnte man nun auf die Idee kommen, der Ausrutscher war gar kein Ausrutscher des Mannes mit der grossen Klappe, sondern ein kalkulierter Tabubruch. Hatte Steinbrück auf dem politischen Aschermittwoch in Vilshofen nicht der bierseligen Masse zugerufen, er werde sich nicht verbiegen, er sei sicher, das Volk wolle „keinen geölten und keinen öden Politprofi“ haben? Ist nicht das in Potsdam erstmals getestete Redeformat „Klartext“ genau auf den bewussten Tabubruch durch Verzicht auf die vermeintlichen Geheimcodes der politischen Klasse angelegt? (Diesen Schlüssel kennen auch die Personalchefs um die Schwächen der zu bewertenden Person ohne sie direkt zu nennen indirekt dem nächsten Personalchef kund zu tun.)
Man muss Steinbrücks jüngste Eskapade nicht mit nachträglicher Rationalisierung überhöhen. Schliesslich konnte er die Absage Giorgio Napolitanos nicht auf der Rechnung gehabt haben.
Auch in der Schweiz gibt es sie, die Peer Steinbrücks
Widmer-Schlumpf
Frau Widmer-Schlumpf tut sich schwer, befreit eine Ansprache zu halten. Sie redet sehr wenig über die Schweiz und ihre Bürger, dafür umso mehr über den Euro und wie schlecht es den Europäern geht. Sie verurteilt die Steuersünder und sucht mit „Peer“ Steuerverbrecher ohne die entsprechenden Urteile, vor allem aber kümmert sie sich nicht um die Rechte der Bürger des jeweiligen Staates.
Sie bedankt sich ganz speziell bei Frau Calmy-Rey und dem lavierendem Levrat, denn dieser Partei hat sie alles zu verdanken. Dies ist auch der Grund, weshalb sie nicht das Parlament dazu aufruft, dem Volk zu beweisen, dass man es nicht vergessen habe, was Glaubwürdigkeit bedeutet, dass man nicht nur davon reden, sondern auch danach leben will, ohne immer auf andere zu zeigen.
Frau Sommaruga
Was sich Frau Sommaruga auf Grund des Tötungsdeliktes in Menznau anmasste, ist nicht nur ungeheuerlich sondern schon fast einmalig in der Geschichte der Schweiz. Sie reisst alle Schranken des Anstandes nieder um macht Werbung für ihre Politik. Sie missachtet die Trauer aller Beteiligten, auch der Familie des Täters.
Sie reisst die Initiative der Kondolation der betroffenen Menschen in Menznau an sich, schaltet den Bundespräsidenten aus, um dann, anstatt ehrlich allen betroffen im Namen des Bundesrates zu kondolieren, zelebriert sie über Waffen. Mit einen Engelsgesicht Gesicht, wie es nur Katja Stauber und Frau Sommaruga es kann wird jede Hemmung fallen gelassen und dem Volk vor laufender Kamera erklärt, «Der Vorfall Menznau macht einem bewusst, welches Leid mit Waffen angerichtet werden kann», sagte Justizministerin Sommaruga. Er zeige aber auch, dass das Waffenrecht laufend verbessert werden müsse. «Wir sind noch nicht am Ziel.» Nach wie vor seien hunderttausende Waffen nicht registriert. – Anmerkung der Red., 2,2 Millionen besitzen allein die eingebürgerten und Asylsuchenden aus den Ländern des Kosovo, Albanien und Serbien.
SP-Mann Levrat
Dieser Mann hat vielleicht die Bild-Zeitung gelesen. Er nennt Christof Blocher einen Berlusconi. Fährt mit seiner fahrigen Zunge über seine halbroten Lippen und geniesst sich als dümmlicher Selbstdarsteller. Ein Maulaufreiser von seltener armseligen Bescheidenheit. Ein Abzocker der auf Kosten des Steuerzahlers seine Respektlosigkeit zum Besten gibt. Einer, der „Peer“ gerne imitieren möchte, doch selbst für diese Bescheidene Aufgabe kann er nicht genügen.
Alles Menschen aus der gleichen „Gesinnungs-Kaste“. Keinen Respekt und keine Achtung. Alles Werte, die ihnen fehlen und ohne die sie sich nicht in Szene setzten können. Das Volk wird sie eines Tages im Sturm , von ihren Sockeln runter holen.