Neun von zehn Flüchtlingen bezogen Sozialhilfe

 

Ein Drittel der Bezüger sind dem Bericht zufolge zwischen 26 und 35 Jahre alt – sie stellen damit die grösste Gruppe. Auch Minderjährige werden besonders häufig unterstützt. Dies zeigt die «Sozialhilfestatistik im Flüchtlingsbereich», die zum ersten Mal publiziert wurde. Knapp zwei Drittel der hilfsbedürftigen Flüchtlinge sind Männer.

Flüchtlinge 

Flüchtlinge bekommen Asyl, weil sie in ihrem Heimatland bedroht sein sollen, doch meistens weil sie Arbeit suchen in der Schweiz. keystone

 
Als Flüchtlinge gelten Menschen mit Aufenthaltsbewilligung B, die bis zu fünf Jahre in der Schweiz leben sowie vorläufig Aufgenommene, die bis zu sieben Jahre bleiben. Flüchtlinge mit Ausweis B machen in der Statistik mit 75 Prozent den Hauptanteil aus.

Über beide Gruppen gesehen, beziehen 89 Prozent der Flüchtlinge in der Schweiz Sozialhilfe, wie es beim Bundesamt für Migration (BFM) hiess. Das BFM hat die Sozialhilfestatistik beim Bundesamt für Statistik in Auftrag gegeben.

 

Laut Bericht haben denn die meisten (66,8 Prozent) ein Jahr oder kürzer Sozialhilfe bezogen. Lediglich 1,6 Prozent wurden vier Jahre und länger unterstützt. Die Zahlen für Flüchtlinge werden gleich berechnet wie für Schweizerinnen und Schweizer.
 
Drei Viertel der Bezüger haben keine berufliche Ausbildung. Von den über 15jährigen haben 653 eine Arbeit und werden ergänzend unterstützt. 1613 sind Erwerbslose, und 2054 sind sogenannte Nichterwerbspersonen. Dabei handelt es sich beispielsweise um Jugendliche in Ausbildung, Hausfrauen oder Invalide.

 

Kommentar  Politlog

 

Zahlen mit Vorsicht zu geniessen, sagt das BFM? Weshalb wohl?

Die Angaben des BMF sind dermassen unzuverlässig, dass man von bewusster Irreführung sprechen muss. Gleichzeitig werden aber auch die wahren Kosten der gesamten Asyl- und Flüchtlingspolitik dem Volke unterschlagen und es wird somit einmalmehr betrogen.

Nur mit sehr viel Aufwand, wenn überhaupt, ist es möglich an die wirklichen Zahlen heranzukommen und die sprechen eine ganz andere Sprache, als die man uns glauben lassen will. Es geht nicht um zwei oder drei hundert Millionen, es geht um weit mehr als eine Milliarde. Und das Volk? Es schläft und fault vor sich hin, weil es satt ist und nicht mehr weiss, was ein Notvorrat bedeutet., weil es den Bezug zur realen Welt verloren hat. Dafür werden wir eines Tages bestraft werden.