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<wml xmlns="http://www.w3.org/1999/xhtml"><head><meta http-equiv="Content-Type" content="text/vnd.wap.wml;charset=ISO-8859-1"/></head><card id="main" title="KAYWA"><p><big>politlog.ch</big><br/>Aktion f&#xFC;r freie Meinungsbildung<br/></p><p><small>14.3.2006,&#xA0;12:10</small><br/><b><a href="http://www.politlog.ch/mobile/category/swisscom-zwischen-staatlichem-fordern-und-unternehmerischem-handeln.html">Swisscom: Zwischen staatlichem Fordern und unternehmerischem Handeln</a></b></p><p>In einer Sondersession im Mai wird sich der Nationalrat mit der Frage der Privatisierung der Swisscom befassen. Dabei geht es darum, ob wir auch in Zukunft eine wettbewerbsf&#xE4;hige Kommunikationsinfrastruktur wollen oder nicht. Eine staatliche Beteiligung an der Swisscom hemmt das Unternehmen, innovative und zukunftsgerichtete L&#xF6;sungen zu finden. Daher ist es an der Zeit, den Fokus im Bundeshaus endlich &#xFC;ber die Verteilung von Mitteln hinaus zu &#xF6;ffnen und das Problem staatlicher Beteiligungen an privaten Unternehmen grunds&#xE4;tzlich anzugehen.<br/>
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von Nationalrat Peter Weigelt, FDP St.Gallen<br/>
</p><p>Grunds&#xE4;tzlich ist klar, die Risikof&#xE4;higkeit eines rein privatwirtschaftlich ausgestalteten Unternehmens stellt sich anders dar als diejenige einer &#xF6;ffentlichen Unternehmung. Denn die Risikoanalyse w&#xE4;gt auf staatlicher Seite Faktoren auf, die mit dem Wesen des Unternehmens und dessen Marktumfeld wenig bis nichts zu tun haben, beispielsweise wenn Strukturrisiken oder Risiken des staatspolitischen Ausgleichs &#xFC;ber Markt- und Technologie-Risken gestellt werden. Dass diese unterschiedliche Risikoanalyse auch zu strategisch unterschiedlichen Perspektiven f&#xFC;hrt, ist gerade im Fall Swisscom zwingend. Denn die Swisscom hat sich in einem sehr dynamischen Markt zu bew&#xE4;hren, der technologisch im Umbruch ist. Gleichzeitig hat sie aber auch Basisdienstleistungen f&#xFC;r unsere Volkswirtschaft zu gew&#xE4;hrleisten, also Strukturforderungen zu erf&#xFC;llen und in der Grundversorgung den staatspolitischen Ausgleich sicher zu stellen. Dass dieser Spagat mit dem Bund als Mehrheitsaktion&#xE4;r nicht zu stemmen ist, lag und liegt wohl auf der Hand. Der Verwaltungsrat eines b&#xF6;rsenkotierten Konzerns kann niemals dieselbe Risikoperspektive haben wie die &#xF6;ffentliche Hand. Deshalb ist auch eine Delegation der Risikobewertung unm&#xF6;glich.<br/>
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Eigentumsstruktur der Swisscom hat keine Perspektive<br/>
Nimmt man diese Erkenntnis als Massstab f&#xFC;r die Frage, ob die Swisscom ganz privatisiert werden soll oder nicht, so liegt die Antwort auf der Hand. Nur eine vollst&#xE4;ndig privatisierte Swisscom ist in der Lage, den anstehenden Herausforderungen des globalen Marktes und den technologischen Herausforderungen einer kommunikativen Zukunft erfolgreich entgegen zu treten. Diese Erkenntnis f&#xFC;hrt andererseits aber auch zum Schluss, dass bei einem Verzicht auf eine vollst&#xE4;ndige Privatisierung wohl konsequenter Weise eine R&#xFC;ckf&#xFC;hrung in eine zu 100 Prozent vom Staat beherrschte Unternehmung sachgerecht w&#xE4;re.<br/>
Wenn wir akzeptieren, dass die Risikof&#xE4;higkeit eines im Wettbewerb stehenden, b&#xF6;rsenkotierten Konzerns sich inkompatibel zur Risikof&#xE4;higkeit der &#xF6;ffentlichen Hand verh&#xE4;lt, so wird klar, dass die aktuelle Eigentumsstruktur der Swisscom keine Perspektive hat. Zu gross sind die strategischen Widerspr&#xFC;che zwischen staatlichem Fordern und unternehmerischem Handeln.
Ja zu einer wettbewerbsf&#xE4;higen KommunikationsinfrastrukturDer Entscheid heisst also nicht, ob und wann der Bund seine Aktien verkauft, sondern vielmehr gilt es zu entscheiden, ob wir die Zukunft der Swisscom als privates Unternehmen im internationalen Wettbewerb sehen oder ob die Swisscom wieder unter die Obhut der &#xF6;ffentlichen Hand zur&#xFC;ckgef&#xFC;hrt werden soll. Um diese Fragestellung kommen wir, wenn wir ehrlich sind, nicht herum. Denn mit Halbheiten oder z&#xF6;gerlicher Hinhaltetaktik schaden wir dem Unternehmen bereits kurzfristig massiv.
F&#xFC;r mich pers&#xF6;nlich ist die Entscheidung klar: wenn wir in der Schweiz weiterhin auf eine wettbewerbsf&#xE4;hige Kommunikationsinfrastruktur bauen wollen, sind wir auf eine dynamische und innovative Swisscom angewiesen. Und diese Qualit&#xE4;ten sind unter dem Diktat &#xF6;ffentlich-rechtlicher Risikominimierung langfristig nicht zu gew&#xE4;hrleisten.&#xA0;</p><p><small><a href="http://www.politlog.ch/mobile/category/swisscom-zwischen-staatlichem-fordern-und-unternehmerischem-handeln.html">Kommentare</a>&#xA0;(1)
        <br/>Kategorie:&#xA0;<a href="http://www.politlog.ch/mobile/category">WIRTSCHAFTSPOLITIK</a><br/></small></p><p><a href="http://www.politlog.ch/mobile/p7.html">&#xAB; zur&#xFC;ck</a>
	   	 &#xA0;|&#xA0;
	   	 <a href="http://www.politlog.ch/mobile/p4.html">weiter &#xBB;</a></p><p align="center"><br/>- KOMMENTARE -</p><p><b>polissilop</b><br/><a href="http://polis.kaywa.ch/mobile">http://polis.kaywa.ch</a><br/>16.03.2006, 15:11<br/>...mehr oder weniger welcome to cyberspace!<br/><br/></p><p>1-1&#xA0;/&#xA0;
			  1<br/></p><p align="center"><br/>- KOMMENTAR VERFASSEN -</p><p><fieldset>Name<br/><input name="commentauthor" emptyok="true"/><br/>Email<br/><input name="commentauthoremail" emptyok="true"/><br/>Url<br/><input name="commentauthorurl" emptyok="true"/><br/>Kommentar<br/><input name="commentcontent" emptyok="true"/><br/></fieldset><br/><anchor><go href="http://www.politlog.ch/mobile/category/swisscom-zwischen-staatlichem-fordern-und-unternehmerischem-handeln.html" method="post"><postfield name="ID" value="5"/><postfield name="action" value="moblog"/><postfield name="moblog[comments][comment_author]" value="&#36;commentauthor"/><postfield name="moblog[comments][comment_author_email]" value="&#36;commentauthoremail"/><postfield name="moblog[comments][comment_author_url]" value="&#36;commentauthorurl"/><postfield name="moblog[comments][comment_content]" value="&#36;commentcontent"/><postfield name="moblog[comments][comment_autobr]" value="on"/><postfield name="moblog[comments][_submit]" value="OK"/></go>OK</anchor><br/></p><p align="center">- NAVIGATION -</p><p><a href="/mobile">Weblog Home</a><br/><a href="/mobile/latestcomments">Letzte Kommentare</a><br/><a href="/mobile/all">Kategorien</a><br/><a href="/mobile/galleries">Galerien</a><br/><a href="/mobile/blogroll">Links</a><br/><a href="/mobile/archive">Archiv</a><br/><a href="#top">Nach oben</a><br/><a href="#bottom">Nach unten</a><br/><a href="/mobile/about">&#xDC;ber mich</a><br/></p><p align="center">- META-NAVIGATION -</p><p><a href="http://home.kaywa.com/mobile">Portalog Home</a><br/><a href="http://register.kaywa.com/mobile">Registrieren</a><br/><a href="http://help.kaywa.com/mobile">Hilfe</a><br/><a href="http://about.kaywa.com/mobile">Impressum</a><br/><a href="http://tos.kaywa.com/mobile">AGB</a><br/></p><p>&#xA9; 2004-2006 Kaywa AG. Alle Rechte vorbehalten.</p></card></wml>

