Transparency International Schweiz fordert eine umfassende Regulierung der Politikfinanzierung.

 

Transparency International Schweiz fordert eine umfassende Regulierung der Politikfinanzierung. Die Intransparenz in der Schweizer Politik ist nach Auffassung der Organisation ein Defizit des hiesigen politischen Systems.

 

 

Um ihre staatsbürgerliche Verantwortung wahrnehmen zu können, müssten die Stimmbürger wissen, woher das Geld stamme, mit dem die Aktivitäten der politischen Parteien und wichtigen Akteure der Politik finanziert werde. Dies schreibt die Organisation in einer Mitteilung. Zurzeit müssen in der Schweiz beispielsweise Parteispenden nur in den Kantonen Genf und Tessin offengelegt werden.

Neben der Regulierung der Finanzierung von kantonalen und nationalen Parteien sollen Vorschriften auch die Finanzierung von Abstimmungs- und Wahlkampagnen umfassen, fordert Transparency International. Dabei sollen Obergrenzen für Spenden festgelegt werden. Interessenbindungen der Parlamentsmitglieder sollen ebenfalls offengelegt und systematisch überprüft werden.

Trend zu mehr Transparenz

Transparenz werde in unserer Gesellschaft immer wichtiger, hielt die Organisation fest. So hätten sich 2007 in einer Untersuchung von Univox 87 Prozent der befragten Stimmberechtigten dafür ausgesprochen, dass die Herkunft der Gelder für Abstimmungskampagnen offengelegt werden müsse.

Transparency International beruft sich zur Begründung ihrer Haltung auch auf Empfehlungen gegen Korruption des Europarats. Die Schweiz unterzeichnete die Empfehlung 2003 als Mitglied.

Zudem habe die Organisation für Sicherheit und Zusammenarbeit in Europa (OSZE) in ihrem Bericht über die eidgenössischen Wahlen 2007 die mangelnde Transparenz bei der Politikfinanzierung der Schweiz kritisiert.

Die OSZE halte dies für einen Mangel des schweizerischen Wahlsystems. Sie habe empfohlen, die Einführung von Vorschriften zu prüfen. Dadurch würde die Offenlegung der Finanzen von Parteien und politischen Zusammenschlüssen rechtsverbindlich vorgeschrieben.

Am Montag unterstützte der Ständerat eine Motion der Staatspolitischen Kommission (SPK), die verlangt, dass künftig ersichtlich ist, woher bei Abstimmungskampagnen das Geld kommt. Die Offenlegungspflicht soll im Gesetz verankert werden. Der Bundesrat hatte ein Nein beantragt. Die Motion geht nun an den Nationalrat.

 

Kommentar Politlog



Wieder eine Internationale Organisation, die viel Geld hat um sich und ihre Spender zu schützen.


TI verfügte 2009 nach eigenen Angaben über ein Budget von 18 Mio. Franken. Die ausländischen Büros unterliegen bilateralen und multilateralen Finanzierung und Organisation. Die Dachgesellschaft TI legt Wert darauf, dass die Tochterbüros so autark wie möglich in ihren jeweiligen Heimatländern bzw. Einsatzgebieten aktiv werden können, da von Land zu Land und von Kultur zu Kultur andere Regeln beachtet werden müssen und sollen. Auch die Definition von Korruption wird in jedem Lande individuell ausgelegt und beurteilt.

Natürlich wird auch die OSZE erwähnt um dem ganzen einen Internationalen Anstrich zu geben.

In Wirklichkeit geht es darum, Einsicht in die Eigenständigkeit der Parteien und in deren Finanzen zunehmen. Man könnte es auch die Totale Überwachung der Parteien und Vereine nennen so wie dies zur Zeit wieder in Russland stattfindet. Für die Linke dürfte diese Überwachung das kleinste Problem aller Parteien bedeuten, sind sie es doch, die von allen Parteien vom öffentlichen Fernsehen der SRG am meisten profitieren.

Sollte die Forderung von den Ständen angenommen werden, müsste es mit einem Referendum bekämpft werden. 

Die SP Aargau schickt Jungsozialist Cédric Wermuth ins Rennen für die Nationalratswahlen

Die SP Aargau schickt Jungsozialist Cédric Wermuth ins Rennen für die Nationalratswahlen 2011. Der Nominierungsparteitag entschied, ihn nach den beiden Bisherigen Pascale Bruderer und Max Chopard-Acklin an die Spitze ihrer Liste zu setzen.


Die Nomination Cédric Wermuths auf dem dritten Listenplatz wurde von den 135 Delegierten nicht in Frage gestellt. Es wurden einzig allgemeine Anträge gestellt, die Reihenfolge anders zu gestalten. Diese waren allerdings chancenlos. SP Aargau will drei Sitze und mehr

Für Wermuth ist die Kandidatur auch ein Risiko. Die Verteidigung des dritten Listenplatzes sei eine grosse Verantwortung, sagte der Vizepräsident der SP Schweiz. «Ich bin mir bewusst, dass ich sehr stark polarisiere.»




Kommentar Politlog

Wo ist hier eine Überraschung?



Eine Überraschung ist das sicher nicht.

Nach den Multi-Kulti-Listen kommen jetzt die Strafregister-Listen. Je grösser diese Liste, je höher auf dem Listenplatz. Der „Slogan“ der SP, solche leute braucht das Land.

C. Wermuth gibt den auch unumwunden zu, dass ihn die verschiedenen Anklagen und Gewaltanwendungen nicht gross kümmern. Heute ist man "IN" je mehr man auf dem Kerbholz hat.
Auch der Rubel wird in die SP-Kassen fliessen .

 

 w.o.

Ehepaar erhält von der Eidgenossenschaft 13,300 Franken Schadenersatz

Die Schweiz hat ein binationales Ehepaar diskriminiert. Zu diesem Schluss kommt der Europäische Gerichtshof für Menschenrechte. Beide Gatten wollten ihren Familiennamen behalten, die Berner Behörden lehnten dies ab. Nachdem das schweizerisch-ungarische Ehepaar mit seiner Forderung auch vor Bundesgericht abgeblitzt war, zog es den Entscheid nach Strassburg weiter. Dort erhielt es nun Recht.
Die Schweizerin und ihr ungarischer Ehegatte hatten die Berner Behörden darum ersucht, nach der Heirat ihren jeweiligen Familiennamen beibehalten zu können. Weil das Schweizer Recht diese Möglichkeit nicht vorsieht, wurde ihnen ihr Wunsch verwehrt.
Der Europäische Gerichtshof für Menschenrechte (EGMR) hat die Beschwerde der Eheleute nun gutgeheissen. In seinem Entscheid hält das Gericht fest, dass die Schweizer Regelung zum Familiennamen binationale Paar diskriminiert und ihren Anspruch auf Achtung des Privat- und Familienlebens verletzt.
Wäre nämlich die Frau ungarischer Herkunft und ihr Gatte Schweizer, hätte sie zunächst automatisch - also ohne ein Gesuch stellen zu müssen - den Namen des Mannes angenommen. In der Folge wäre ihr das Recht geblieben, nach ungarischem Recht ihren Namen zu behalten. Als Genugtuung wurde dem Paar 13300 Franken Schadenersatz zugesprochen.
(sda/scha)


Kommentar - Politlog

Einfach nur lächerlich

Dass es  für einen  solchen "Stuss" überhaupt einen solchen Aufwand betrieben wird, zeigt doch wie krank unsere Rechts-Sprechung und unsere Gesellschaft ist.
Der Club Helvetique und Andreas Gross dürften die grösste Freude an diesem Urteil haben. Auf welchem Niveau das Urteil gefällt wurde und sich die Richter auch mit solchen Problemen wie Berlusconi privat auseinander setzten müssen wissen wir nicht. Das einzige was wir wissen ist, das wir diese Fremden Vögt mit ihren Helfershelfer aus unserem Land jagen müssen, bevor sie noch mehr unsere Steuergelder verprassen.


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w. ostermeier

Cédric Wermuths kandidiert für den Nationalrat

Die SP Aargau schickt Jungsozialist Cédric Wermuth ins Rennen für die Nationalratswahlen

Die SP Aargau schickt Jungsozialist Cédric Wermuth ins Rennen für die Nationalratswahlen 2011. Der Nominierungsparteitag entschied, ihn nach den beiden Bisherigen Pascale Bruderer und Max Chopard-Acklin an die Spitze ihrer Liste zu setzen.

 

Die Nomination Cédric Wermuths auf dem dritten Listenplatz wurde von den 135 Delegierten nicht in Frage gestellt. Es wurden einzig allgemeine Anträge gestellt, die Reihenfolge anders zu gestalten. Diese waren allerdings chancenlos. SP Aargau will drei Sitze und mehr

Für Wermuth ist die Kandidatur auch ein Risiko. Die Verteidigung des dritten Listenplatzes sei eine grosse Verantwortung, sagte der Vizepräsident der SP Schweiz. «Ich bin mir bewusst, dass ich sehr stark polarisiere.»

 

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Kommentar Politlog

Wo ist hier eine Überraschung?

Eine Überraschung ist das sicher nicht.

Nach den Multi-Kulti-Listen kommen jetzt die Strafregister-Listen. Je grösser diese Liste, je höher auf dem Listenplatz. Der „Slogan“ der SP, solche Leute braucht das Land.

C. Wermuth gibt den auch unumwunden zu, dass ihn die verschiedenen Anklagen und Gewaltanwendungen nicht gross kümmern. Heute ist man "IN" je mehr man auf dem Kerbholz hat.
Auch der Rubel wird in die SP-Kassen fliessen.

Walter Ostermeier