Schweiz – Deutschland und Peer Steinbrück als Kanzlerkandidat mit vielen Fragezeichen.
Peer Steinbrück, der Sozialdemokrat, hat am 22.11.2012 in der Generaldebatte im Deutschen Bundestag den Vorwahlkampf mit deftigen Worten gegen die regierende Koalition eröffnet.
Es geht um die Macht, und die Zahlen verheissen für alle Beteiligten nichts Gutes. Die regierende christlich-liberale Koalition steht ohne Mehrheit da; die rot-grünen Koalitionswilligen sind einer Mehrheit fern; die FDP scheitert an der Fünfprozenthürde. Backenaufblasen wurde aus der demoskopischen Aktualität abgeleitet. Politik beginnt zwar mit dem Betrachten der Realität, wie es Sozialdemokraten gerne bei ihrem Ferdinand Lasalle gelernt haben, was Christdemokraten seit Neuerem lieber Volker Kauder, Fraktionsvorsitzender, zuschreiben.
Ihr Ziel ist es, die Realität zu verändern
Dröhnende Selbstbeweihräucherung und deftige Worte Steinbrücks
Von einer „dröhnenden Selbstbeweihräucherung“ Frau Merkels und ihren Freunden sprach Steinbrück. Mehr Glück als Verstand habe die Koalition mit ihrem Haushalt, was allein auf die Lage auf den Arbeits- und Zinsmärkten zurückzuführen sei.
Die Koalitionsführung nannte er eine „Panzerknackerbande“, weil sie Finanzmittel einer Staatsbank (KfW) in den Bundeshaushalt leite und weil sie das Steuerabkommen mit der Schweiz gutheisse und somit die Superreichen vor dem Einfluss des Staates schütze. „Wer alle Kraft braucht, um die Koalition statt unser Land zusammenzuhalten, der sollte in die Rehabilitation gehen, schrie Steinbrück und drohte die Beherrschung zu verlieren.
Die Affäre Steinbrück oder die vergessenen Honorare
Über 2 Millionen an Honoraren? Bei den bekannt gewordenen Honoraren über 1,25 Millionen haben die meisten Kommentatoren etwas übersehen, nämlich, dass es sich bei den deklarierten Honoraren nur um Nettohonorare handelte und sämtliche anderen angefallenen Kosten für Übernachtungen, Fahrten, Sicherheitskosten für den Kavallerie-Hauptmann" dazu gerechnet werden müssen und schon sind wir bei über 2 Millionen Euro.
Ich bin immer davon ausgegangen, dass Peer Steinbrück ein besserer Rechner sei als ein Schweizer Sekundarschüler. Ich wurde jedoch eines Besseren belehrt. Herr Steinbrück hat zweimal eine Klasse wiederholt, was man einer bescheidenen Persönlichkeit gerne nachsehen würde, nicht so aber einer herrischen und polarisierenden Person wie Steinbrück. Seiner Karriere hat es dennoch nicht geschadet, auch wenn er seine Laufbahn nur über die rote Leiter der Korruption von der SPD gemacht hat.
Was fangen wir nun mit diesem Nein aus dem Deutschen Bundestag an? Frau Widmer-Schlumpf hatte nicht viel dazu zu sagen. Besser ausgedrückt gar nichts. Ihre windigen wenigen Worte beschränkten sich darauf, dass in Deutschland Vorwahlkampf herrsche und auch der politische Prozess betreffend Steuerhinterziehung in Deutschland noch nicht abgeschlossen sei.
Das Beste zum jetzigen Zeitpunkt wäre sicher, erst einmal abzuwarten um zu schauen, welche Überraschung uns die Nachspielzeit präsentieren wird. Der Ball liegt zurzeit bei den Deutschen, da nicht nur die Koalition, sondern auch die Opposition mit Steinbrück die Hände am Ball haben.
Peer Steinbrück ist ein Hetzer. Ein Hetzer, der die Jugend missbraucht um einen Nachbarstaat zu verteufeln. Er hetzt gegen das Bankwesen in der Schweiz und vergisst dabei, dass bei diesen Banken immerhin 26% des höheren Kaders aus Deutschland kommen. Bei der UBS ist der Chef ebenfalls ein Deutscher. Axel Weber. Vielleicht der Cheffahnder für den Deutschen Staat?
Herr Steinbrück, können Sie und Ihr Steigbügelhalter Gabriel es sich leisten, zehntausende Ihrer Landsleute als bandenmässige Kriminelle zu verurteilen? Ist Ihnen bewusst, welche Schuld Sie sich hier aufbürden?
Niemand hat von den Deutschen verlangt, ihr Geld in die Schweiz zu bringen. Dass sie es trotzdem tun, hat mit dem System Ihres Landes zu tun, Herr Steinbrück. Es hat damit zu tun, dass Sie dem Bürger auf kriminelle Art und Weise sein hart verdientes Geld stehlen lassen.
Sie sind nicht nur Brandstifter, sondern sie nötigen und treiben ehrliche Menschen aus Ihrem Land.
Zu Ihrer moralischen Tonlage, Herr Steinbrück passt folgende Meldung: Ein Deutscher Informatiker in CHer-U-Haft wird des Datendiebstahls verdächtigt. Pikant dabei ist, "dass der Mann hohe Steuerschulden in Deutschland hatte“, die er im Austausch gegen Datenlieferungen – sprich, die er im Auftrag des Rechtsstaates Deutschland auf kriminelle Art und Weise beschafft hat - begleichen konnte. Laut Insidern geht die Bundesanwaltschaft zudem davon aus, dass der Mann von deutschen Steuerfahndern gezielt angeleitet wurde, nach welchen Daten er suchen sollte. Er sei auch dazu angestiftet worden, noch mehr zu liefern.
Auf Grund solcher Tatsachen können wir mit Deutschland keine Abkommen, welcher Art auch immer, abschliessen ohne uns selber mitschuldig an kriminellen Handlungen zu machen.
Herr Steinbrück, Sie haben meinen letzten Respekt in ihre Person verloren. Armes Deutschland. Arme EU.




