EU verlangt Sonderschutz für Libyen-Flüchtlinge
EU-Kommissarin Malmström prüft der Zeit, ob der Bürgerkrieg die zeitweilige Aufnahme aller Flüchtlinge in den E-Staaten aus Libyen rechtfertigt. Ob die EU von der Schweiz dasselbe verlangt, sich solidarisch zu zeigen und ebenfalls Vertriebene aufzunehmen?
Wer in der Angst um sein nacktes Leben an die Pforten Europas pocht und nirgendwo anders hin kann, soll hier für mindestens ein Jahr Zuflucht erhalten: das beschlossen Europas Innenminister im Juni 2001 unter dem Eindruck von Krieg, Völkermord und Massenflucht in Jugoslawien.
Ein Jahrzehnt später könnte diese Richtlinie angesichts des Bürgerkriegs in Libyen erstmals angewendet werden. Die EU-Kommissarin für Inneres, Cecilia Malmström, wird den 27 Innenministern bei deren Ratstreffen am 11. April ihre Einschätzung vorlegen, ob die Voraussetzungen für vorübergehenden, pauschal erteilten Schutz vorliegen. „Die Kommissarin ist bereit, das mit den Innenministern zu diskutieren. Wir analysieren derzeit die Ströme der Migranten“, sagte Luigi Soreca, Leiter der Abteilung für internationale Fragen in Malmströms Generaldirektion, am Donnerstag bei einer Diskussionsveranstaltung des European Policy Centre in Brüssel.
Jugoslawische Lehren
Die besagte Richtlinie 2001/55 schreibt Mindestnormen für den Fall fest, dass die EU-Staaten Vertriebenen aus einer Krisenregion vorübergehenden Schutz gewähren, wenn dort bewaffnete Konflikte herrschen oder sie systematischen Menschenrechtsverletzungen ausgesetzt sind.
Man darf das nicht mit der Gewährung von dauerhaftem Asyl verwechseln. Dieser Schutz, der vorerst für ein Jahr zu gewähren wäre, soll eine schnelle Lösung sein für „Fälle von Massenzuströmen von Vertriebenen, die nicht in ihr Herkunftsland zurückkehren können“, wie die Innenminister 2001 in den einleitenden Anmerkungen der Richtlinie festhielten.
Der Anlassfall waren die jugoslawischen Bürgerkriege. Schon 1992 und 1993 hatten Europas Regierungen festgestellt, dass ihre Asylsysteme überfordert sind, wenn zehntausende Kriegsflüchtlinge vor der Tür stehen.
Damit dieser Schutz aktiviert wird, muss die Kommission einen Vorschlag an die Innenminister erstellen, der beschreibt, welche Gruppen betroffen wären und ab wann sie schützenswert seien. Sie muss auch eine Schätzung abgeben, wie viele Vertriebene die EU-Staaten aufzunehmen hätten. Das ist eine heikle Frage. Denn die Zahlen ändern sich so schnell wie die Lage der Kämpfe zwischen den Truppen von Muammar Gaddafi und den Rebellen. Noch am 25. März rechnete man mit rund 335.000 Menschen, die aus Libyen geflohen seien, sagte Italiens EU-Botschafter, Ferdinando Nelli Feroci. Am Mittwochabend waren es bereits 423.000 Flüchtlinge, erklärte John Fredrikson vom Brüsseler Büro des UNHCR. Die meisten dieser Menschen sind Gastarbeiter, die aus Libyen in ihre Heimatländer zurückgekehrt sind. Doch seit einigen Tagen steigt die Zahl der Vertriebenen, die man weder nach Libyen noch in ihre Heimatländer, vor allem Somalia und Eritrea, schicken kann, warnte der Malteser Simon Busuttil, der im Europaparlament für die Europäische Volkspartei Fragen der Justiz- und Innenpolitik koordiniert: „Letzten Montag haben sich die Dinge geändert, als auf Booten 816 Menschen aus Libyen in Malta ankamen, die nicht nach Hause zurück können.“ Zum Vergleich: 816 Flüchtlinge bedeuten in Relation zur Gesamtbevölkerung für Malta das, was rund 15.000 Flüchtlinge für die Schweiz bedeuten würde.
Zugang zu Arbeit und Schule
Die für die Wirtschaft billigen Arbeitskräfte – sprich Flüchtlinge - müsste man grundsätzlich denen in Obhut übergeben, die dieses Desaster zu verantworten haben. Sie heissen Sarkozy und Cameron
Diese beiden „Helden“ und mit ihnen die hetzerischen Medien, an vordersten Front unsere SRG, haben die Rebellion eskalieren lassen und sind mitverantwortlich für die Toten. Diese sogenannten Rebellen haben geglaubt, dass die Franzosen und die Engländer mit ihren Armeen in Libyen einmarschieren, Gaddafi ermorden um ihnen dann direkt die Macht zu übergeben und auch gleichzeitig die unterzeichneten Ölverträge zu Gunsten der Befreier. Arbeitssuchenden sind die Saat von Sarkosy und Cameron unterzeichnen.
Aus 300 fanatischen Islamisten wurden durch die erwähnte Ermutigung und Unterstützung 18'000 "Rebellen" und 350'000 Arbeitssuchenden. Sie sind die Saat von Sarkosy und Cameron und die sollen dafür auch aufkommen.
Solidarisch sein - aber mit wem?
Solidarität bezieht sich in erster Linie auf die eigene Kultur und die kommenden Generationen.
Das bedeutet solidarisch sein.
Hier bestünde in erster Linie die Aufgabe, die Zukunft der Jugend und der alternden Generationen zu sichern und damit den Staatshaushalt in Ordnung zu halten.
Stattdessen zwingt die EU ihre Knechte, die Ressourcen anderen zur Verfügung zu stellen.
Hier ist die EU und dort die Realität. Mehr ist zu diesen abstrakten Vorschlägen nicht zu sagen.
Walter Ostermeier



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