Unglaubwürdiges und arrogantes Parlament
Seit Wochen reden wir über den Gripen, dessen Anschaffung ca. 3 Milliarden Franken kosten soll. Letztes Jahr vor den Wahlen im Oktober 2011 vom Parlament noch bewilligt, wird dieses Geschäft heute bekämpft, so als gehe es um die Existenz der Schweiz.
Gemäss unserer Bundesverfassung hat die Armee unsere Bevölkerung zu schützen und es sind ihr die Mittel zu diesem Auftrag anzuweisen.
Doch geht es hier wirklich um die Sache oder geht es darum, andere Forderungen und Begehrlichkeiten möglichst im Windschatten dieser armseligen Gripen-Diskussion am Volk vorbei zu winken?
Für die nächsten vier Jahre wurden folgende Summen mit sehr kurzen Erwähnungen budgetiert, d.h. gutgesprochen:
11 Milliarden für Entwicklungshilfe. Tunesien z.B. soll 2012 24 Millionen Franken erhalten. Dieses Geld wird vor allem an private Organisationen ausbezahlt. 66‘000 Franken pro Tag. Zusätzlich kommen die Millionen, die unser Volk für die Flüchtlinge aus dem „Arabischen Frühling“ zu bezahlen hat.
6 Milliarden für die SBB. Diese Gelder werden ausschliesslich verwendet, um die Linien Zürich – Bern, Basel – Bern, Genf – Bern sowie die Agglomeration rund um Zürich auszubauen. Bei Zürich hört die Schweiz auf und die Ostschweiz wird völlig vergessen.
26 Milliarden für Bildung, Forschung und Innovation. Ein grosser Nehmer ist die ETH und andere Universitäten. Das heisst, wir brauchen Milliarden um vor allem Forscher aus den EU-Ländern zu bezahlen. Man erklärt uns ja seit Jahren, dass in der Schweiz keine „gescheiten“ Menschen zur Verfügung stehen.
440‘000 Tausend Franken haben wir bezahlt, um Flüchtlingen, die kein Geld für die Reise in die Schweiz hatten, zu ermöglichen.
Eine verwitwete Rentnerin in der Schweiz, die ihr ganzes Leben auf einem Bauernhof gearbeitet hat, erhält eine monatliche Rente von 1‘420 Franken. Und stellen Sie sich vor, sie lebt. Tag für Tag, einsam in ihrem alten Haus.
Sie hat kein Handy, keine EC-Karte, kein Auto und auch kein Radio. Dafür muss sie 425 Franken SRG-Gebühren an den Staat abliefern und zahlt sogar noch 800 Franken Steuern.
All diese Dinge besitzen dafür unsere Gäste aus allen Ländern dieser Welt. Die Swisscom setzt Millionen um mit diesen Gäste-Gesprächen. Die Postfinance ebenfalls, da die meisten dieser zehntausenden Gäste ein Konto bei der Post eröffnet haben.
Nicht umsonst fürchten sich die jungen Leute um ihre Pensionen. Es werden eines Tages zu viele sein, die sich den Kuchen teilen müssen. Die Jugend muss sich jetzt wehren, denn schon bald könnte es zu spät sein.
Die Scheinheiligkeit vieler Politiker ist abstossend und beinahe eklig.
K. Hummler hatte einmal gesagt, nur ein Dummer bezahlt Steuern und er hatte Recht. Bei uns sitzen Steuer-Kommissäre aus Deutschland und Österreich und besitzen mehr Daten, als die Steuerbehörden in den Gemeinden zur Verfügung haben. Wollen wir das? Fragen Sie das Volk, wenn Sie den Mut dazu haben.
An einen Staat mit so viel Verlogenheit Steuern zu bezahlen, scheint nicht nur dumm, sondern fahrlässig. Denn mit diesen Steuergeldern werden „Entwicklungen“ finanziert, zu denen das Volk nie ja gesagt hat, aber eines Tages vielleicht dafür haften muss.






