Wie Staatsbetriebe Steuergelder verschwenden und ihre Orgien 

 

Ergänzung zum Artikel von Walter Ostermeier, "Die Idee" 3/11

Desaster bei der SBB

  

Sehr gut hat Walter Ostermeier beschrieben, wie sich gewisse Parteibuchleute in Betrieben wie der SBB festsetzen und mit Steuergeldern den ganzen Betrieb an die Wand fahren. So war der SBB Chef Weibel ein Paradebeispiel, linker und netter Parteibuchwirtschaft. Wurde dieser doch bekanntlich SBB-Chefdurch Leuenbergers Gnaden.

Er konnte sich in der Öffentlichkeit sehr gut verkaufen, jedes "Muetti" spricht von ihm. Er hat im Personenverkehr Allianzen gegen Private-Bewerber geschmiedet, - jetzt ist er selber bei einer Privatbahn - indem er die Privatbahnen in den Regionalverkehr in der Schweiz eingebunden hat. Auch das Cisalpino-Ghetto hat er mit angerichtet.

In Italien fährt man mit Gleichstrom, in der Schweiz mit Wechselstrom. Als man für den Verkehr Schweiz- Italien noch Züge brauchte, löste man einfach in Italien eine offene Option von Zügen ein und baute einfach in die Gleichstromzüge eine zusätzliche Wechselstromausrüstung ein. Solches wurde ursprünglich nicht geplant, da muss man sich über die Unzuverlässigkeit nicht wundern. Für den Güterverkehr hatte er nicht viel übrig und hat diesen eher kaputtgemacht. SBB-Cargo übernahm zwangsweise von allen Privatbahnen den Güterverkehr, jetzt wird dieser in Randregionen überall eingestellt, weil dieser zu teuer produziert wird. Dabei hätten die Privatbahnen den Güterverkehr sicher weiterhin Kundenbezogen und günstiger ausgeführt. Mit Italien wollte man das

Gütergeschäft sogar fusionieren. Dass solches mit einem Land mit anderen Mentalitäten nicht funktionieren kann, liegt auf der Hand und hat riesige Geldsummen gekostet. Weibel lobte sich sogar selber, er habe in Europa den meisten Güterverkehr im freien Netzzugang.

Man stelle sich vor, die Schweiz ist nicht in der EU, hat aber eine EU-Regelung (Bahnreform) mehr umgesetzt als andere EU-Länder. So fährt am Gotthard nur noch jeder 4.Güterzug von SBB-Cargo. Als der Deutsche Bahnchef bei Weibel eine vermehrte Zusammenarbeit beider Bahnen vorschlug, krebsten beide vor sich selber zurück, sie hatten Angst, Brüssel könnte beide Bahnen wegen Marktbeherrschung am Gotthard tadeln. Komisch, mit Ländern die gleicher Mentalität sind, will man nicht zusammenarbeiten. Man arbeitet sogar gegeneinander und verärgert somit Kunden im Güterverkehr.

Weibel hatte für das Bahngütergeschäft zuerst einen Sörensen, nachher einen Untegrat für Cargo ausgewählt. Aber beide mussten gehen, als diese am richtigen Ort den Hebel ansetzen wollten, indem diese in der Verwaltung abbauen wollten. Weibel wollte doch seine Parteigänger in der

Verwaltung nicht entlassen. Er setzte den Parteibuchfreund Nordmann an die Spitze von SBB-Cargo.

Ein Sozialpsychologe und ehemaliger Gewerkschafter als Cargo Chef! Als Gewerkschafter rief er dem Arbeiter: " Der Arbeiter solle gegen den Patron vorgehen!" Er selber als Cargo-Chef kürzte aber

selber viele Arbeiterstellen. Weil Nordmann vom Güterverkehr keine Ahnung hatte, konnte dieseraber auf Kosten der Arbeitszeit an der HSG Logistik studieren. Noch lieber hielt Nordmann "Workshops" in Lokalen mit Lachsschnitten als Mittagshappen ab. Er präsentierte sich gerne selber

und träumte SBB-Cargo könnte ein "Globalplayer" werden. Zum Leiten dieser "Workshops" konnte sogar einer seiner "Spezis" eine eigene Firma gründen! In diesen "Workshops" wurde über die Zukunft über SBB-Cargo geträumt. Es wurde dies im Theaterspiel gemacht und über Blocher

gespottet.

In den Pausen wurden Stäbe verteilt, mit diesen wurde unter Anleitung eines "Künstlers" auf den Boden getrommelt. Auch gab es vermehrt "Kaderseminare" für die Teamleiter, bzw. Gruppenleiter. Diese in den

ab gelegensten Hotels, wo niemand fliehen konnte und sogar mehrtägig. Auch andere "Kurse" wie KTC(Kollegiales-Team- Couching) wurden eingeführt. Dies waren unsinnige Gespräche über Sozialkompetenz und wie man Mitarbeiter mit lieber Hand anfasst. Eigentlich war alles nur linke

Hirnwäsche, stinklangweilig und kein Bezug zum Alltagsleben. Aber Nordmann musste doch seine "Spezi- Psychologen" und andere beschäftigen. Man muss sich nicht fragen, warum Cargo solche

Verluste schrieb.

Besser wäre es gewesen, gewissen Leuten das Grundwissen vom Güterverkehr beizubringen. Gab es och solche, die gerne an solchen Unsinn teilnahmen. Mussten diese doch während dieser Zeit nicht

am Arbeitsplatz erscheinen. Ebenso konnte für solche der Kursort nicht weit genug vom Arbeitsplatz entfernt sein. Übernachtet wurde gerne im Tessin, so musste man für die Übernachtung nicht nach Hause.

Hatte ein Teamleiter/Gruppenleiter keine Zeit für solche Dinge, weil er ein grosses Verkehrsaufkommen zu leiten hatte und Interesse am Betriebsablauf, dem wurde nicht etwa auf die Schulter geklopft!

Leute, denen es nicht möglich war, an freiwilligen Weihnachtsfeiern teilzunehmen, wurden gerügt und sogar abgesetzt! Solche Vorgesetzten gaben die Parole heraus:" Man sei ein sozialer Betrieb, nicht wie bei Blochers Emser-Werken!"

Man war so sozial, Mitarbeitern wurden per Post Geburtstagsgrüsse zugesendet. Ebenso wurden seit der Bahnreform mehrseitige Personalbeurteilungen, nicht etwa Mitarbeitergespräche, eingeführt. Da musste der Vorgesetzte immer den Rangniedrigen Mitarbeiter

beurteilen, es wurde also der höhere gegen den kleinen aufgehetzt! Anhänger der Schweizer-Demokraten und SVP und FDP wurden durch die Blume wegen der Parteianhängerschaft kritisiert und gemobbt!

War der Beurteilte ein Angehöriger eines Südosteuropäischen Staates, mussten die Wörter auf die Goldwaage gelegt werden. Rache gegen Vorgesetzte und Mitarbeiter liegt denen im Blut und der Familienzusammenhang ist bei gewissen Völkern gross. Beulen am Auto oder Fäkalien vor der Haustüre sind das mindeste, was man befürchten musste.

Chefs, auf diesen Missstand aufmerksam gemacht winkten ab. Diese kontrollierten sogar die Personalbeurteilungen und pochten auf harte Einträge. Die Chefs waren genug weit weg Zuhause und mussten nicht die "Anpöbeleien" gewisser Leute aus gewissen Staaten ertragen, wenn diese

mit der Beurteilung nicht zufrieden waren.

Sogar Mitarbeiter, die sehr an Prüfungsangst leiden, mussten bei Personalbeurteilungen abgekanzelt werden, weil diese periodische Prüfungen wegen Prüfungsstress nicht bestanden.

 

Ist dies ein sozialer Betrieb?

 

Mittlerweile sind bei Cargo nur noch Leute in den "Kadern", die vom Transportwesen keine Ahnung haben. Ehemalige .Billettknipser" ( Zugführer):' Kellenschwinger" (Stationsvorstände), Rangierer,

Lokführer und Visiteure, die nie mit harter Arbeit aufgefallen sind, haben sich gewisse Arbeitsplätze gesichert. An der Front fehlen überall Lokführer und Visiteure, aber im warmen Büro ist es halt bequemer. Schliesslich macht man im der warmen Büro Stube keine Fehler, kann aber andere bei

Fehlern mit Zielvereinbarungen und Schelte bestrafen. So werden Mitarbeiter wegen dem kleinsten Missgeschick protokollarisch befragt und mit Zielvereinbarungen bestraft.

Auch muss man nur das richtige Parteibuch haben und über Leichen gehen können.

Anhänger der SVP und FDP wurden sogar gerne gemobbt. War einer von

diesen Parteien auf einer Wahlliste, kam sicher ein Telefon vom Chef.

Nordmann ist mittlerweile weg, aber es ist zu spät. Der Personenverkehr hat heute dem Güterverkehr zu viel Trasse weggenommen. Auch wurde im Projekt Bahn 2000 der Güterverkehr nur mit einem Satz erwähnt:" Es muss noch genug Trassen für den Güterverkehr haben!" Wo sind diese heute? Es soll niemand sagen in der Nacht, denn viele Güterkunden brauchen Transportmöglichkeiten tagsüber. Und wer arbeitet schon gerne nachts? Sogar der Personenverkehr fährt bald 24 Stunden! Wegen der überbordenden Einwanderung? Für die Freizeit und Spassgesellschaft? Was passiert sieht man. Zunehmende Schlägereien und Ausschreitungen! Man steht sich in diesem Land und in den Zügen jetzt schon auf den Füssen herum! Ich kannte eine Bahn, da war von 23 Uhr bis 5 Uhr morgens im Personenverkehr Ruhe. Es soll niemand sagen, es kann nicht

immer sein wie früher! Schade, SBB-Cargo war einmal eine sehr gute Idee, ist aber durch eine linke Clique völlig demoliert worden!

Die Güterkunden werden dies abermals durch Ausdünnung des Netzes zu spüren bekommen.

Der Nachfolger von Nordmann, Perrin, ist völlig am falschen Platz, er kommt auch nicht aus dieser Branche. Schon wie er vor der Presse auftritt, keine Ausstrahlung, rein gar nichts! Er ist auch ein Rest

aus einem alten SBB-Kader, dass man noch nicht anders entsorgen konnte.

SBB-Cargo hätte von einem Mann wie Giezendanner geführt werden sollen, ist er doch mit seiner Firmen auch ein grosser Bahnkunde. Als U. Maurer noch Nationalrat war, forderte er Eine PUK wegen SBB-Cargo. Schade, dies wurde vom Parlament abgelehnt, die Linken und Netten wollten nicht, dass ihre Machenschaften an den Tag gezerrt wurden.

 

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