13. Oktober 2011
FDP wird von der SRG und der Rundschau verschaukelt
Die SRG bringt in der Tagesschau vom 12.10.2011 den letzten Wahlbarometer, erstellt durch Claude Longchamp. Die Rundschau etwas später, das Thema Skandal-Löhne auf Schweizer Baustellen. Dazu wird Herr Werner Messmer, FDP, Direktor des Schweizer Baumeisterverbandes eingeladen und von Frau Hasler in der Rundschau vorgeführt und als Schuldiger inklusive der FDP dargestellt. Ein klarer Verstoss der SRG, Werbung zu Gunsten der SP, aber gleichzeitig gegen die FDP.
Auf einer Baustelle in St. Gallen haben sechs polnische Gipser für einen Monatslohn von 3000 Franken gearbeitet. Für noch viel weniger Geld schufteten 18 ungarische Plättlileger im Kanton Zug.
Über den Vorfall auf einer Baustelle in St. Gallen berichtete das «St. Galler Tagblatt». «Ein Riesenskandal», sagte Thomas Wepf, Sekretär der Sektion Ostschweiz-Graubünden der Gewerkschaft Unia. 3000 Franken im Monat für einen Gipser sei Lohndumping. Die Unia meldete den Fall der paritätischen Berufskommission des Gipsergewerbes.
4100 Franken müsste ein Gipser laut Unia mindestens verdienen.keystone
Brisant an der Geschichte: Die Gipser arbeiteten auf der Baustelle für den Neubau des Verwaltungsgebäudes des Sicherheits- und Justizdepartements in St.Gallen. Mitglieder der Unia wurden auf sie aufmerksam, weil plötzlich Autos mit polnischen Kontrollschildern bei der Baustelle vorfuhren. Die Arbeiter meldeten den Vorfall dann der Gewerkschaft.
3 Franken pro Stunde
Ein ähnlicher Fall ereignete sich in Rotkreuz im Kanton Zug. Bei einer Baustellenkontrolle im vergangenen Monat stellte sich heraus: 18 Plättlileger aus Ungarn arbeiteten auf der sogenannten «Suurstoffi»-Überbauung für 100'000 ungarische Forint. Das sind rund 420 Franken für 20 Arbeitstage.
Auf die Stunde heruntergerechnet ergibt das einen Ansatz von weniger als 3 Franken. Giuseppe Reo, Regionalsekretär der Unia in Luzern, spricht in diesem Zusammenhang sogar von «Sklavenarbeit». Und der Krienser Unternehmer und Spitzenfunktionär im Plattenleger-Gewerbe, Silvio Boschian, sagt: «Solange dieser Fall nicht restlos aufgeklärt ist, müsste man diese Baustelle sperren.»
Wildwest auf Schweizer Baustellen
„Unterakkordanz“ ist das Schlüsselwort, das der Baubranche satte Gewinne verspricht. Bauunternehmer ziehen Aufträge an Land und geben diese weiter – am liebsten an Osteuropäer, die wenig kosten und erst noch länger arbeiten. Das gefährdet den Arbeitsplatz Schweiz und die Personenfreizügigkeit. Pikant: selbst der Staat mischt mit. Kantone lassen auf eigenen Baustellen Unterakkordanden zu und lehnen jede Verantwortung für diese Billigarbeit ab.
Kommentar Politlog
Die Feststellung des Politlog, dass die SRG für die SP ganz gezielt Werbung betreibt, hat die Rundschau vom 12.10.2011 einmal mehr bewiesen.
Zuerst veröffentlicht die Tagesschau die Resultate des SRG Wahlbarometers, erstellt und präsentiert durch Claude Longchamp.
(Übrigens wird es dann interessant sein, die Resultate von der SRG und dem „Mefi“ Meinungsforschungsinstitut zu vergleichen).
Dann zeigt die Rundschau einen Beitrag über Unterakkordanden und über Lohndumping die anscheinend auf Kantonalenbaustellen stattfinden sollen.
Als Gesprächspartner holt sich die Rundschau Herrn Werner Messmer,Präsident Schweizerischer Baumeisterverband und Mitglied der FDP. Er scheint nicht zu realisieren, dass er von Frau Hasler vorgeführt wird und schneidet somit beim Diskussionsforum persönlich und auch für die FDP gar nicht vorteilhaft ab.
Anstatt klipp und klar zu erklären, dass die Linken ebenfalls für die Personenfreizügigkeit waren, dann aber den Forderungskatalog ständig zu Ungunsten der Gewerbetreibenden änderte, lies Herr Messmer völlig aus.
Sieger war die SP und die Gewerkschaft und die FDP stand wieder einmal als Verlierer- und Abzockerpartei da.
Dabei hätte Herr Messmer die Möglichkeit gehabt, dem Zuschauer aufzuzeigen, mit welchen Machenschaften die Gewerkschaften ihre Kontrollen betreiben.
In der Nacht werden Wohnungen aufgesucht, um festzustellen, dass hier acht Paar Schuhe vor der Wohnungstüre stehen. Ohne genügende Legitimität und auch ohne Sprachkenntnisse dringt die UNIA in die besagte Wohnung ein. Holt sich Informationen ohne die Leute auf ihre Rechte aufmerksam zu machen. Eine klarer Menschenrechtsverletzung und eine schwere Diskriminierung.
Mir kommen da die Stalin-Zeiten oder die Machenschaften der Stasi in den Sinn. Eine menschenverachtende Situation und erst noch illegal. Heute fehlt es an klugen, schnell denkenden Menschen, um Leute, wie die der Gewerkschaften Schachmatt zu stellen.
Die Gewerkschaften sind Fichen-Jäger
"Mitglieder der Unia wurden auf sie aufmerksam, weil plötzlich Autos mit polnischen Kontrollschildern bei der Baustelle Vorfuhren" und haben danach bei Nacht und Nebel ihre Einschüchterungsaktion gestartet. Jeder illegale Immigrant hat mehr Rechte, als die Gewerkschaften diesen arbeitssuchenden Menschen zugesteht. Wie viele UNIA-Mitarbeiter lassen ihr Haus bauen oder renovieren mit Arbeiten aus dem Grenzgebiet und erklären, dass es sich nur um eine kleine Gefälligkeit handelt.
Die Gewerkschaften und die Linken haben sich doch jahrelang über die Fichen, die der Schweizer Staat angelegt hat, aufgeregt und uns immer wieder daran erinnert - und jetzt, machen sie es selber!! Es müssen ganze Armeen dieser neidischen UNIA Mitarbeiter unterwegs sein um die Bürger dieses Landes auszuspionieren und an das Messer des Staates zu liefern. Glauben sie allen Ernstes, dass solche Leute wählbar sind?
Jeder Mensch hat das Recht sich irgendwo anzubieten. Der Preis regelt Angebot und Nachfrage. Wenn der Arbeiter erklärt, dass er die Arbeit für Franken X ausführt, geht dies die Gewerkschaft nichts an. Es ist dies die Freiheit jedes Menschen, so wie wir alle das Recht auf Leben haben.
Die FDP muss daran glauben, keine Verlierer-Partei zu sein, sondern eine Partei, in der viel Wissen steckt und auch der Wille Hand anzulegen.
Das „Mefi“ Meinungsforschungsinstitut hat der FDP 17.4% Wähleranteil prognostiziert und das wird sie auch erreichen.
Es bleiben uns noch 10 Tage und diese gilt es zu nutzen. Wenn nötig mit unkonventionellen Aktionen. Teilen Sie dem Volk die Machenschaften der Linken und der Gewerkschaften mit. Es gibt keine Schonfristen mehr.
Walter Ostermeier