Wahlbarometer vom Politlog 30.09.2011

 

Letzter Wahlbarometer erstellt durch das "Mefi" in Buchs, im Auftag des Politlog, 23 Tage vor den Wahlen im Oktober 2011.

 

 

 

 

Zum letzten Mal vor den National- und Ständeratswahlen vom 23. Oktober 2011 hat das „Mefi“ Meinungsforschungsinstitut aus Buchs im Auftrag von Politlog eine Wählerumfrage durchgeführt. Dabei kann man feststellen, dass sich die SVP immer noch über der 30% Marke halten kann.

Auch die FDP hält ihren zweiten Rang. Auf die Frage, welche Partei sich auf der Live-Sendung der SRG am besten gehalten hat, bekam die FDP vor der EVP und der CVP am meisten Stimmen. Dem Wähler fällt auch auf, dass die meisten Parteien nie einen Fehler zugeben, sondern sich an ihre Aussagen, die sie vor acht oder vier Jahren auch schon gemacht haben, festhalten. Eine weitere Schwäche der Parteien sei, dass sie auch nach zwölf Jahren immer noch die gleichen Sprecher an die öffentlichen Diskussionen senden und die dann fast chronologisch die gleiche Leier der letzten Jahre an den Wähler verkaufen wollen. Die Grünen, die Umweltschutz- und die Naturschutzverbände proklamieren seit zwanzig Jahren, dass man Strom sparen und der Umwelt Sorge tragen soll. Gleichzeitig unterstützen sie aber die masslose Einwanderung und die Zersiedlung unserer letzten natürlichen Nutzflächen.

Die Parteien wollen die Gesundheitskosten senken, haben aber nicht den Mut, dem Bürger reinen Wein einzuschenken. Wir bilden genügend Ärzte und Krankenpflegepersonal aus, doch diese gehen kurze Zeit nach ihrer Ausbildung zu den Privatkliniken, wo hunderte von Ärzten und tausende von Pflegefachleuten angestellt sind. Somit ist ein Mangel an Ärzten, Krankenpflegepersonal, Lehrern schnell erklärt. Techniker verlassen häufig nach ihrer Ausbildung die Schweiz und arbeiten für vier bis sechs Jahre im Ausland, bezahlt in Schweizerfranken. Der Bürger wird nicht mehr ernst genommen, gerade deshalb sollte er an die Urne gehen und nicht nach den Wahlen die Faust im Sack machen.

 

Der Wahlslogan von Dr. Kurt Weigelt (FDP) „Mut statt Wut“ scheint den Nerv der Zeit zu treffen.


Adresse "Mefi" Buchs: Mefi - Meinungsforschungsinstitut 

                                 Postfach 28,  9471 Buchs / SSG

 

 

Begleitschutz für Karin Keller-Sutter, Ständerats-Kandidatin

 

Journalistischer Begleitschutz für Frau Karin Keller-Sutter

 

(Artikel von Herrn Phillipp Gut in der Weltwoche vom 15. September 2011/Nr. 37)

 

Wenn jemand journalistischen Begleitschutz braucht, sind sie das Herr Gut und nicht Frau Keller-Sutter, soweit meine Einschätzung. Ich kenne beide Personen und kann deshalb voll und ganz zu meiner Aussage stehen

Wie sie sich in einen „Fall“, der gar kein Fall ist verbeissen konnten verstehe ich nicht, will es aber auch nicht verstehen, weil es reine Zeitverschwendung wäre.

Und plötzlich war es ganz still. Nach dem letzten Weltwoche Artikel Nr. 36, über die Asylbewerberfamilie Al Hariri, brach eine fast unheimliche Ruhe aus“.

Worte, wie aus einem Wild-West Roman oder von Konsalik. Wäre an diesem Fall auch nur ein kleines Häppchen Fleisch gewesen, hätte sich die SPS wie Piranias darauf gestürzt und sich nicht so ruhig verhalten.

Herr Gut, geben sie es zu, sie brauchten einen Artikel für die besagte Nummer und da ein solcher nicht vorhanden war, haben sie sich leider für diese Peinlichkeit, von einem Anonymen Auftraggeber vor den Karren spannen lassen.

Ich kann ihnen versichern, dass weder Frau Karin Keller-Sutter noch alt Nationalrat Peter Weigelt Zeit haben, um sich mit solchen Lächerlichkeiten aufzuhalten, noch dafür Zeit zu verschwenden.

Dieses mal haben sie sich den falschen Feind ausgesucht. Dafür haben sie ungewollt die Wählerquote von Frau Karin Keller-Sutter erhöht. Mit diesem Artikel hat Frau Karin Keller-Sutter gepunktet und sie Herr Gut haben verloren.

Walter Ostermeier 

 

Schon bald gehören die Wahlen 2011 der Vergangenheit an

Schon bald gehören die Wahlen 2011 der Vergangenheit an und einige werden dann Zeit finden nachzudenken - über sich und über den Preis, den sie bereit waren für einen politischen Medienauftritt zu bezahlen.

 

Ein richtiger Wahlkampf mit dem dazu gehörenden Wahlkampffieber ist bis heute nie richtig entfacht worden. Weshalb kommt der Wahlkampf nicht auf Touren?

Sicher ist festzustellen, dass „Fukushima“, das grosse Wahlkampfthema vom Frühling, von dem sich einige Parteien grossen Profit erhofft hatten, schon beinahe verblasst ist. Weiter stellt man fest, dass vor allem bei der SP, CVP und GLP keine Einigkeit herrscht. Sicher könnte man dies von allen Parteien behaupten, doch sind die Diskrepanzen nicht überall gleich gross.

Generationenkonflikte bei der SPS

Bei der SP ist ersichtlich, dass die 68er-Generation den Respekt nicht mehr bekommt, den sie sich erwartet.  Die JUSO’s mit Cedric Wermuth drängen sich vor, indem sie oft die Grenzen des Rechtsstaates missachten oder auch bereit sind, ihrem Anliegen allenfalls mit Gewalt Gehör zu verschaffen. Auch die Nicht-Nomination von NR Anita Thanei von Zürich hat nicht nur Unmut in der Partei hervorgerufen, sondern auch mit dem Rücktritt der ehemaligen  Nationalrätin Vreni Müller-Hemmi  den grossen Generationengraben  in der Partei aufgezeigt.

 

Die drei Uneinigen in der CVP

Wer sich mit den Fakten der Delegiertenversammlung der CVP etwas näher beschäftigte, dem ist eines klar geworden, nämlich dass diese Partei mit ihren drei Alpha-Tieren Christophe Darbelley, Urs Schwaller und der BR Doris Leuthard weit weg von einer Einheit ist, weil die gegenseitige Achtung abhandengekommen ist. Jeder sagt etwas anderes, obwohl sie glauben über dasselbe zu sprechen, und dies wird dann auch noch auf drei verschiedenen politischen Ebenen kommuniziert.
Urs Schwaller scheint seine Niederlagen bei der Bundesratswahl noch nicht verkraftet zu haben, Chr. Darbelley hat seine Glaubwürdigkeit durch seine ständigen Positionswechsel schon lange verloren und Bundesrätin Doris Leuthard zeigt auch keine grosse Lust die Kommunikation zu verbessern.

 

Die GLP und Martin Bäumle

 

Die GLP unter Martin Bäumle hat mit „Fukushima“ ein starkes  Wahlkampfthema durch die mediale Kurzlebigkeit von Katastrophen bereits wieder verloren. Auch scheint die Partei nur von Martin Bäumle zu leben. Starke Mitstreiter sind keine in Sicht, was der Partei auf lange Sicht schaden könnte.

Die wirtschaftlichen Themen sind mehr oder weniger von der FDP gut abgedeckt und daher kommt das „Liberale“ im Namenszug zu wenig zur Geltung.

 

Ist die freie Marktwirtschaft gescheitert und am Untergehen? Ist der Neoliberalismus an den wirtschaftlichen Problemen schuld?

Es ist sehr einfach, die heutigen wirtschaftlichen Probleme dem Neoliberalismus zuzuschreiben.

Der Ursprung liegt zum grossen Teil in der 68er-Bewegung, als man anfing, die Ordnung im Rechtsstaat zu verhöhnen. Man lehnte sich gegen alles auf, was mit dem Staat und auch mit der Familie zu tun hatte.

Das Hauptargument war: „Lehne dich gegen den Staat auf, für dich aufkommen soll er aber trotzdem!“ Alles wurde dem Staat aufgebürdet, alles wollte man regulieren: die Frauenquoten, die Kindergärten, die Schulen und Universitäten. Die Arbeitsstunden, die Ferienwochen und die Löhne. Die Abtreibungen, die illegale Einwanderung, einfach alles. Für jedes Gesetz gab es ein Gegengesetz. Jede Straftat wurde mit einem Gutachten verwässert und dadurch Straftaten geradezu provoziert.

 

Das heutige Etikett, das politische System diene nur den Reichen, ist völlig falsch.

Jene, die die Bankenkrise zum grossen Teil verursachten, waren keine sogenannten „Gestrigen“, sondern sehr junge Banker und Börsianer, die das schnelle Geld verdienen um sich damit zu den „Glanz & Gloria“- Kreisen zählen zu können. Konsum, Konsum war, was zählte - auf wessen Kosten auch immer. Die Schwachen aus derselben Generation blieben auf der Strecke.

Einen grossen Anteil an der heutigen Situation vieler Jugendlicher trägt aber die Globalisierung. Die Menschen und die Politik waren darauf nicht vorbereitet. Die grosse Menschenwanderung nahm ihren Anfang und ist heute ausser Kontrolle geraten. Waren es früher Kriegsflüchtlinge, die durch die halbe Welt wanderten um politisches Asyl zu erhalten, sind heute 70 Prozent dieser Völkerwanderungen den wirtschaftlich schlechten Situationen in den Ländern zuzuschreiben, aus welchen die Migranten stammen.

Das Selbstbedienungssystem der 68er-Generationen ist am Zerfallen. Die vermehrten Anschläge gegen unsere Gesellschaft, mit denen wir immer öfter konfrontiert werden, wie letzthin in Norwegen, können den Ursprung in der Verlotterung der staatlichen Institutionen haben oder aber auch mit in der Vermischung zu vieler Kulturen in den einzelnen Ländern. Auch die oft krankhaften politischen Ansichten und Hetzerei verschiedener Medien dürften mit ein Grund sein.

Die Gesellschaftsordnungen, wie wir sie vor dem Beginn der 68er Jahre hatten, wünschen sich heute bereits viele Menschen wieder zurück.

Der Wähler hätte es in der Hand

Die anstehenden Wahlen dürfen mit Bestimmtheit als zukunftsweisend für unser Land angesehen werden. Der Bürger muss sich bewusst sein, worum es geht. Es hat in den letzten Jahren genügend Beispiele gegeben, die aufzeigten, dass viele Wahlversprechen nicht zum Wohle des Volkes, sondern aus reinem Egoismus oder aus Eitelkeit eines Politikers abgegeben wurden. So wie die Eltern ihre Kinder ermahnen vorsichtig mit ihrem Leben umzugehen, ihnen erklären, dass sie nicht für die Eltern oder den Lehrer in die Schule gehen, sondern dass sie damit das Fundament ihrer Zukunft bauen, genauso sollten die Wähler nicht das schöne Gesicht eines Kandidaten, seine vielleicht lustigen Sprüche, seine verführerischen sozialen Versprechungen, die sich die Volkswirtschaft gar nicht leisten kann, bewerten, sondern jene Inhalte an der Urne wählen, die dem Volk und seiner globalen Gesundheit guttun.

Wir brauchen Politiker, auf die Verlass ist und die wieder mit der Stimme des einfachen Bürgers sprechen. Keine Politiker, die sich masslos überschätzen und immer glauben, ohne sie stehe die ganze Schweiz still. Die unauffälligen „Schaffer“ sind viel mehr wert, als jene, die die Politbühne mit einer oberflächlichen Show verwechseln.

Viele Jugendliche oder ältere Menschen befinden sich heute in einem Niemandsland, wo sie weder nach vorne noch nach hinten schauen können. Niemand will sie haben, sie sind überflüssig, aussortiert. Kein Wunder, dass das einzige, dessen sie sicher sein können, die Wertlosigkeit ist, die sie jeden Morgen angrinst, wenn sie aufwachen. Sie wollen nicht aufwachen! Sie wollen nicht aufstehen! Die Bitterkeit war schon in ihre Seelen eingedrungen, als sie fünf, sechs Jahre alt waren. „Die 68-er haben hier gut gearbeitet“.

Das Leben ist nichts anderes, als in einen nie versiegenden Strom voller Versprechungen zu schwimmen. Man würde sie am liebsten löschen diese Versprechen doch es sind zu viele und fragen sie jetzt nicht,  »Ist es wirklich schon so schlimm?

 

Gelingt uns Wählern diese Differenzierung nicht, wird es nicht nur in den EU-Ländern brennen, sondern bald auch bei uns.

 

 

Wahlbarometer des Politlog und der grosse Widerspruch zum SRG-Wahlbarometer

Der grosse Widerspruch zum SRG-Wahlbarometer

 

Die vom "Mefi" Meinungsforschungsinstitut in Buchs/SG für den Politlog durchgeführte Wählerumfrage in der Zeit vom 27. August bis 06. September 2011 ergaben folgende Ergebnisse.

Die SVP, GLP und die FDP verlieren ganz leicht. Die SP und die BDP verzeichnen einen ganz minimen Stimmenzuwachs.

Wie bereits in der vorangegangenen Wählerumfrage, welche Partei die wirtschaftlichen- und gesellschaftlichen Probleme am besten lösen könnte, steht nach wie vor die FDP an erster Stelle gefolgt von der CVP und der SVP. Die SP konnte in dieser Frage leicht zulegen, jedoch nicht in dem Masse, wie es die SRG verkündet. Die Behauptung der gsf.bern, die SP profitiere von der Anbindung des Schweizerfrankens an den Euro, ist nicht gegeben und scheint reines Wunschdenken. Die SP kann das Handeln der Schweizerischen Nationalbank nicht als ihren Verdienst verbuchen; er gehört eher der FDP.

Der Rücktritt von Frau Calmy-Rey wurde erwartet und hat bei der Wählerbefragung kaum Erwähnung gefunden.

Nach wie vor finden die Wähler den Wahlkampf als lau und über 60 Prozent der Befragten haben sich bereits entschieden, wie sie wählen wollen.

Bei der Befragung, wie sich der Bundesrat zusammensetzen soll, ergaben sich keine Änderungen. Die meisten nannten 2 SVP, 2 FDP, 1 CVP, 1 SP und 1 GLP.

Am meisten beunruhigt die Wähler jedoch die Unglaubwürdigkeit der Politiker mit ihren Lobbyisten. Sie machen ständig Versprechen und wir lauschen diesen Versprechungen.

Das Leben ist nichts anderes, als in einen nie versiegenden Strom voller Versprechungen zu schwimmen. Man würde sie am liebsten löschen diese Versprechen doch es sind zu viele und fragen sie jetzt nicht,  »Ist es wirklich schon so schlimm?

Wählen sie nicht die, die ihnen am meisten Versprechen, wählen sie diejenigen, die ihnen die Fakten zeigen, auch wenn diese nicht immer die angenehmsten sind.

 

Wirtschaftlicher Niedergang im südlichen Afrika

Nicht nur in Nordafrika und Europa sondern auch bald über weite Teile des afrikanischen Kontinents wird es auf Grund des wirtschaftlichen Niedergangs zu brennen beginnen.

Viele Firmen in Südafrika, Namibia, Angola, Mosambik oder im Kongo schliessen ihre Geschäfte und entlassen tausende Arbeiter.

Auf Grund von illegalen Streiks, die die Gewerkschaften der verschiedener Länder zulange gutgeheissen haben, haben sie sich nun selbst ins Abseits manövriert. Die Mindestlohnabkommen, die noch anfangs Jahr zwischen den jeweiligen Parteien unterzeichnet haben, halten die Firmen nicht mehr für bindend und kündigen nun tausenden Arbeiter.

Der Mindestlohn eines Bauarbeiters in Südafrika beträgt ca. 320 Franken pro Monat. In Mosambik 120 Franken in Namibia 140 Franken.

Als Realitätsvergleich: Für die monatlichen Bankgebühren bezahlt so ein Arbeiter für sein Lohnkonto 9 Franken.

Sozialversicherungen haben sie kaum und bekommen später einmal vom Staat rund 25 Franken pro Monat als Pension. 

Was machen die Regierungen dieser Länder?

Nichts, ihre Hände sind gebunden. Sie fragen sich weshalb?

Die Regierung dieser Länder vergibt die meisten grossen Bauaufträge, sei dies nun Strassenbau, Verträge zur Erstellung der Energieversorgung oder der Telekommunikation, Regierungsgebäude oder Spitäler an chinesische Baufirmen. Beim unterzeichnen dieser Verträge und bei denen geht es um Milliarden, wird den Menschen dieser Länder erklärt, dass der chinesische Staat sie unterstützt und ihnen auch billiges Geld zur Verfügung stelle. Dass die Chinesen jeweils ihre eigenen Leute mitbringen wird dem Volk verschweigen. Als Beispiel, der Namibische Präsidenten Palast hat 230 Millionen Schweizerfranken gekostet und wurde zu 95 Prozent von China  Nord rea gebaut. Die eigene Wirtschaft erhielt fünf Prozent des Bauvolumen.

Präsidentenpalast 

Erst jetzt beginnen verschiedene Organisationen und die Menschen dieser Länder zu reagieren, weil sie erkannt haben, dass nur die Minister von der Vergabe dieser Aufträge verdienen, nicht aber das Volk. Im Südlichen Afrika haben wir zurzeit eine Arbeitslosenquote von ca. 56 Prozent.

Während die Europäer den afrikanischen Kontinent seit über hundert Jahren gefördert haben und jetzt aber mit den immer wiederkehrenden Wirtschaftskrisen mit sich selbst beschäftigt sind, ist China nur allzu gerne in diese Lücke gesprungen und holt sich so die Rohstoffe für seine Wirtschaft. Die Rohstoffe werden von China nicht etwa bezahlt, sondern sie werden als Rückzahlung der enormen Schulden und Zinsen, die sich diese Länder in den dreissig Jahren Grenzkrieg gegen das weisse Südafrika bei China angehäuft haben verwendet.

Noch sind es nur kleine wirtschaftliche Brände, doch schon bald könnten sie sich zu einem grossen Flächenbrand ausbreiten.

 

Tausende durchforsten täglich die Abfalldeponien nach etwas  Verwertbarem in den besagten Ländern

Abfall