15. August 2011
Kommentar - Politlog
Geldverschwendung und Fragwürdig
Zu einem solchen Bericht gibt es eigentlich nur Fragen.
Wer sind diese die Forscher hinter dieser "freie Schweizer Forschungsgruppe?
Welche politische Haltung haben sie?
Wer hat dieses Projekt bezahlt und in Auftrag gegeben?
Weshalb steht die Gruppe nicht freiwillig zu ihren Namen?
Für mich hat sich die Schweiz im Rahmen der Möglichkeit absolut richtig verhalten. Es ist immer einfach Jahrzehnte später irgendwelche Findungstheorien abzugeben.
In der DDR hätte ein solcher Bericht erst gar nicht erstellt werden dürfen, sonst wäre man im Gefängnis gelandet. Eine Studie über das Verhalten der SP zum Thema DDR und Mauerbau, hätte den Weg in unsere Stuben ganz sicher nie gefunden.
Bröckelnde Schweizer Neutralität beim Berliner Mauerbau
Vor 50 Jahren nahm der Kalte Krieg seinen zynischen Auftakt. In Berlin ist mit dem Bau der Mauer begonnen worden. Die offizielle Haltung der Schweiz ist durch eine freie Schweizer Forschungsgruppe untersucht worden. Ihr Ergebnis: Die Haltung der Schweiz war wenig neutral.
Fast dreissig Jahre galt die Berliner Mauer als Manifest eines ideologischen Grabens. keystone / archiv
Der Schweizer Historiker Sacha Zala und sein achtköpfiges Team haben tausende von Dokumenten gesammelt und analysiert. Verfasst haben die Dokumente Schweizer Diplomaten in Berlin. Vor 50 Jahren.
«Die Schweiz hatte Angst, dass diese Geldzahlungen an die rund 3000 in Ostberlin lebenden Schweizer von den DDR-Behörden konfisziert würden.»
Sacha Zala, Historiker
Das erste Telegramm aus Berlin traf am 14. August 1961 um 12.10h ein (siehe PDFs von Originaldokumenten der diplomatischen Vertreter in Berlin). Dabei rapportierte ein Mitglied der Schweizer Delegation: «Seit Sonntag früh befindet sich Ostberlin virtuell in einem Belagerungszustand... habe vorsichtshalber vorläufig Auszahlungen von AHV-Beiträgen an Ost-Schweizer sistiert.»
«Die Schweiz hatte Angst, dass diese Geldzahlungen an die rund 3000 in Ostberlin lebenden Schweizer von den DDR-Behörden konfisziert würden» sagte der Historiker Sacha Zala zur «Tagesschau».
Den Deutschen politische Apathie vorgeworfen
Auffallend ist die pro-westliche Haltung der Schweizer Delegation in Berlin. In mehreren Briefwechseln und diplomatischen Notizen kritisierten sie die apathische Haltung der Bürger und Politiker der Bundesrepublik Deutschland und werfen ihr vor, Berlin als Vorposten der Freiheit kampflos aufzugeben.
«Dass für den Bundesdeutschen heute nur sein Gehalt, sein Arbeitsplatz und seine Ferien wichtig sind, passt in das Bild der politischen Apathie» lautet die Passage aus einem Brief an den Bundesrat in Bern.
Wissen, wohin man gehört
Der damalige Schweizer Bundesrat Friedrich Traugott Wahlen hat diese pro-westliche Haltung den Botschaftern der Westmächte in mehreren Gesprächen mitgeteilt. «Damit hat sich die neutrale Schweiz überraschend klar und deutlich positioniert», erläutert Historiker Zala, «es war wichtig für die Alliierten, zu wissen, wie es mit der Schweiz steht, dass die Schweiz sich wirtschaftlich und latent militärisch ins westliche Lager einordnete.»
Der Mauerbau hat Ost und West mehr denn je geteilt. Und die neutrale Schweiz dazu veranlasst in den Zeiten des Kalten Krieges ihren Platz in der Welt kundzutun.
Oh Nein!!!
...schon wieder ein grauenhaft dunkles Geheimnis der CH Geschichte ans Tageslicht gezerrt.
Gebt den "Forschern" einen Besen und eine Strasse zum wischen - das nützt wenigstens der Allgemeinheit
Schweizer Einkaufstouristen nerven Deutsche
Der tiefe Euro und die Mehrwertsteuer-Rückzahlung locken tausende Schweizer täglich über die Grenze nach Deutschland. Die Geschäfte an der Grenze werden regelrecht von Schweizern überflutet. Dies sorgt für Ärger bei den Einheimischen. «10vor10» berichtet aus Konstanz.
Denn beim Einkauf lassen sich die Schweizer Einkaufstouristen von den Kassiererinnen die Mehrwertsteuer-Scheine ausfüllen. Deswegen müssen Einheimische an den Kassen immer länger warten.
Nervende Schweizer (10vor10, 12.08.2011)
Zudem bricht wegen des Zustroms aus der Schweiz regelmässig der Verkehr in der Stadt zusammen. Selbst an Werktagen sind die Parkhäuser voll.
Die Schweizer nerven uns. Die Schweizer sind Doof mit ihren grünen Zettel. Die Schweizer sollen doch zu Hause bleiben. Die Schweizer stören uns in unserer Ruhe. So tönt es aus deutschem Munde.
Kommentar - Politlog
Rassismus – Fremdenfeindlichkeit – keine Öffnung gegenüber dem Fremden
So ungefähr würde es lauten beim sf1 und den vom sf1 bezahlten Kommentaren der Wissenschaftler, wenn dasselbe im umgekehrten Fall sein würde.
Bei uns Nischen sich die Deutschen nicht nur als Mediziner, Lehrer, Chemiker oder Banker ein, sondern arbeiten bereits in Bern beim Finanzdepartement oder bei den Kantonalen Steuerämter als „Deutsche Steuervögte“. Und der Schweizer macht die Faust im Sack und hält die Klappe.
Auch eine Art des fehlenden Selbstbewusstseins.
SRG-Wahlbarometer: Mitte-Parteien legen zu - Sorge um Wirtschaft wächst
Die beiden Pol-Parteien SVP und SP verlieren Wähleranteile, die Mitte-Parteien legen zu. Diese Befunde präsentiert der SRG-Wahlbarometer rund 12 Wochen vor den eidgenössischen Wahlen. Zudem ist die Sorgenskala der Wähler in Bewegung: Der «Fukushima-Effekt» ist abgeflacht, das Problemfeld Wirtschaftsentwicklung auf Platz 3 gerückt.
Das Parteiensystem der Schweiz nimmt neue Gestalt an. Es hat eine grosse Partei, vier mittlere Parteien.
Die SVP behauptet sich mit deutlichem Vorsprung zu den anderen Parteien mit 27,4 Prozent als wählerstärkste Kraft, wie aus dem neuesten SRG-Wahlbarometer hervorgeht. Auf Platz 2 folgt die SP (18,5 Prozent) mit einem Abstand von 8,9 Prozentpunkten. Gegenüber den Nationalratswahlen 2007 verlieren aber beide Pol-Parteien Wähleranteile.
Auch die FDP. Die Liberalen (FDP) muss Federn lassen. Neu erreicht sie 16,1 Prozent, ein Minus von 1,6 Prozentpunkten gegenüber den Wahlen 2007.
CVP ist FDP dicht auf den Fersen
Im Vergleich zu 2007 hätte sich die Reihenfolge der fünf grössten Parteien nicht verändert.
«Die Bevölkerung findet es illoyal, wenn man ins Ausland einkaufen geht»
Nur wenige Junge wollen wählen gehen
Laut SRG-Wahlbarometer wollen zurzeit 46 Prozent der Wahlberechtigten wählen gehen. Dies wäre eine etwas tiefere Wahlbeteiligung als bei den Wahlen 2007 (48 Prozent). Wer wählen will, hängt sehr von Alter und Bildung ab.
Kommentar - Politlog
Erstaunlich
Zum ersten Mal in diesem Jahr wird die BDP in der Grafik und auch in der Analyse des sf1 Blog kaum mehr aufgeführt.
Was könnte das bedeuten?
Die BDP ist unter 2% Wählerstimmen gesunken oder Frau Widmer-Schlumpf ist für die Parteien keine Option mehr.
Wir können jetzt nur rätseln und spekulieren Auch das die SP als Wirtschafts-Retterin bereits an zweiter Stelle kommt ist mehr als erstaunlich und fragwürdig. Eine Partei die immer nur fordert und bald keine Arbeiter mehr in ihren Reihen haben, sondern nur noch Millionäre.
Eine geschminkte Prognose? Man muss sich nicht fragen, wer diesen Wahlbarometer ausarbeitet. Einige werden sich wieder ganz fest die Augen reiben und die Realität als Tatsache zur Kenntnis nehmen müssen. Eigentlich ist diese Analyse nichts anderes als Werbung für die Linken und dies erst noch durch TV-Gebühren finanziert.