Diesel Diebstahl im Toggenburg

(Diesel-Diebstahl – Toggenburger-Tagblatt vom 22.08.2011)

 

Erwischt beim Diebstahl

 

In Wattwil wurden am Samstagabend um 18.00 Uhr zwei Frauen im Alter von 21 und 25 Jahren in flagranti erwischt, wie sie Diesel aus einem Bagger abpumpten.

 

Ein solcher Diebstahl ist –erst noch von zwei Frauen- verübt, an Dreistigkeit

kaum mehr zu überbieten.

 

Da man das Alter feststellte, dürfte auch die Nationalität der beiden Frauen bekannt sein.

Genauere Angaben über diese Täterinnen würden auch den Leser interessieren.

 

Kurt Koller, Meienbergstr. 4, 9620 Lichtensteig

Wahlbarometer vom Politlog - 20.08.2011

Wahlbarometer des Politlog

 

Wahlbarometer 

Die vom "Mefi" Meinungsforschungsinstitut in Buchs/SG für den Politlog durchgeführte Wählerumfrage, in der Zeit vom 27. Juli bis 12.August 2011, ergab folgende Ergebnisse und Erkenntnisse.

Die SVP, die GLP und die BDP haben zum ersten Mal Stimmen eingebüsst.

Dagegen konnten alle anderen Parteien zulegen. Die FDP ist immer noch die zweit stärkste Partei und ist jetzt seit langem wieder über der 17 Prozent Marke.
 
Bei der Frage, welche Partei die wirtschaftlichen- und gesellschaftlichen Probleme am besten lösen könnte seht die FDP an erster Stelle gefolgt von der CVP und der SVP.

Die SPS wird hart um ihre Prozente kämpfen müssen, sehen heute viele diese Partei als Unruhestifter und reine Populisten, die zwar viele Themen ergreifen aber schlussendlich nichts zu Ende führen.

Die Wähler empfinden den Wahlkampf als lau und über 61 Prozent der befragten haben sich bereits entschlossen wie sie wählen wollen.

Die meisten der befragten Personen möchten, dass sich der Bundesrat wie folgt zusammensetzt: 2 SVP, 2 FDP, 1 CVP, 1 SP und GLP.

Die Frage nach Mister Bundestat und Miss Bundesrätin sieht bei den Wählerinnen und Wähler so aus, wenn sie die Bundesräte auf Grund ihres  Aussehens wählen müssten.

Bei den Männern: Bundesrat Didier Burkhalter vor Ueli Maurer und Johann  Ammann-Schneider Johann

Bei den Frauen:  Doris Leuthard vor Simonnetta Sommaruga, Frau Eveline Widmer-Schlumpf und Frau Micheline Calmy-Rey.

Wie liberal sind der Nationalrat und die Parteien?

Wie liberal sind der Nationalrat und die Parteien?

 

So fragt eine Studie, die in der NZZ am Sonntag veröffentlicht und durch Michael Hermann durchgeführt wurde.

 

Gemäss seiner Studie schneidet die FDP als wirtschaftlich liberale Partei am besten ab, gefolgt von der SVP. Die SP und die GPS belegen die letzten Plätze.

   

 1

FDP

82.9

2

SVP

75.3

3

BDP

67.6

4

GLP

63.4

5

CVP

62.2

6

EVP

47.1

7

SPS

20.9

8

GPS

16.8

 

Betreffend die gesellschaftliche Liberalität liegt die GPS an erster und die FDP an zweiter Stelle. Die EVP und die SVP liegen auf den letzten Plätzen.

 

 1

GPS

69.0

2

FDP

67.0

3

SPS

66.7

4

GLP

60.5

5

BDP

54.2

6

CVP

52.0

7

EVP

46.0

8

SVP

39.4

 

Was bedeutet diese Analyse für die FDP?

 

Die FDP bleibt eine Spitzenpartei. Sie stellt in fast allen analysierten Bereichen Spitzenplätze. Sie wird daher bei den Wählerumfragen zu Unrecht als Verliererpartei dargestellt oder wahrgenommen.

Nicht zu Unrecht findet man die SPS und die GPS an letzter Stelle. Es sind die Parteien, die für ihren fehlenden Respekt vor der Freiheit des Bürgers bestraft werden.

Für die FDP gilt auch noch heute, der mündige Bürger gehört nicht dem Staat, sondern der Staat gehört dem mündigen Bürger.


Andererseits muss die FDP darauf achten, dass sie in den  Sachbereichen einen möglich grossen Konsens findet. Die Einigkeit ist nötig um sich als Einheit dem Wähler präsentieren zu können.

Diese Analyse verfängt und viele von der FDP mögen denken: „Wir belegen eigentlich nur Spitzenränge“. Doch hier liegt die grosse Gefahr des sich Ausruhens, anstatt immer das Beste zu geben.

Man kann auch zu viel Liberalismus verkaufen und der wird einem vom Volk, d.h. vom Wähler, nicht honoriert.

Drei Beispiele:

Die Drogenpolitik dürfte der FDP sicher viele Wähler gekostet haben. Einerseits wollten sie liberal sein, haben aber andererseits die immensen Folgekosten einfach als nicht existent zur Seite geschoben.

Bei der Personenfreizügigkeit darf die FDP nicht nur an die wirtschaftlichen Vorzüge denken, sondern darf auch zugeben,  dass die Personenfreizügigkeit nicht nur gute, sondern auch negative Seiten hat.

In der Politik der Atomenergie hat sie sich vielleicht zu schnell zu Entscheiden und Äusserungen hinreissen lassen. Alle verlangten den Ausstieg und haben dann ganz leise beigefügt: Aber erst ab 2030.

Die FDP braucht wieder die ganze innere Einigkeit, es muss nicht nur darüber gesprochen, sondern sie muss auch gelebt werden, dann wird diese Partei wieder die zweitstärkste Kraft im Lande sein.

 

W.Ostermeier

Der Wochenrückblick beim sf1 / Mauerbau / Die Schweizer nerven uns / Wahlbarometer sf1

Kommentar  -  Politlog

 

Geldverschwendung und Fragwürdig

 

Zu einem solchen Bericht gibt es eigentlich nur Fragen.

Wer sind diese die Forscher hinter dieser "freie Schweizer Forschungsgruppe?

Welche politische Haltung haben sie?

Wer hat dieses Projekt bezahlt und in Auftrag gegeben?

Weshalb steht die Gruppe nicht freiwillig zu ihren Namen?

Für mich hat sich die Schweiz im Rahmen der Möglichkeit absolut richtig verhalten. Es ist immer einfach Jahrzehnte später irgendwelche Findungstheorien abzugeben. 
In der DDR hätte ein solcher Bericht erst gar nicht erstellt werden dürfen, sonst wäre man im Gefängnis gelandet. Eine Studie über das Verhalten der SP zum Thema DDR und Mauerbau, hätte den Weg in unsere Stuben ganz sicher nie gefunden. 

 

Mauerbau 

Bröckelnde Schweizer Neutralität beim Berliner Mauerbau

Vor 50 Jahren nahm der Kalte Krieg seinen zynischen Auftakt. In Berlin ist mit dem Bau der Mauer begonnen worden. Die offizielle Haltung der Schweiz ist durch eine freie Schweizer Forschungsgruppe untersucht worden. Ihr Ergebnis: Die Haltung der Schweiz war wenig neutral.

Fast dreissig Jahre galt die Berliner Mauer als Manifest eines ideologischen Grabens. keystone / archiv

Der Schweizer Historiker Sacha Zala und sein achtköpfiges Team haben tausende von Dokumenten gesammelt und analysiert. Verfasst haben die Dokumente Schweizer Diplomaten in Berlin. Vor 50 Jahren.

 

«Die Schweiz hatte Angst, dass diese Geldzahlungen an die rund 3000 in Ostberlin lebenden Schweizer von den DDR-Behörden konfisziert würden.»

Sacha Zala, Historiker

Das erste Telegramm aus Berlin traf am 14. August 1961 um 12.10h ein (siehe PDFs von Originaldokumenten der diplomatischen Vertreter in Berlin). Dabei rapportierte ein Mitglied der Schweizer Delegation: «Seit Sonntag früh befindet sich Ostberlin virtuell in einem Belagerungszustand... habe vorsichtshalber vorläufig Auszahlungen von AHV-Beiträgen an Ost-Schweizer sistiert.»

«Die Schweiz hatte Angst, dass diese Geldzahlungen an die rund 3000 in Ostberlin lebenden Schweizer von den DDR-Behörden konfisziert würden» sagte der Historiker Sacha Zala zur «Tagesschau».

 

Den Deutschen politische Apathie vorgeworfen

 

Auffallend ist die pro-westliche Haltung der Schweizer Delegation in Berlin. In mehreren Briefwechseln und diplomatischen Notizen kritisierten sie die apathische Haltung der Bürger und Politiker der Bundesrepublik Deutschland und werfen ihr vor, Berlin als Vorposten der Freiheit kampflos aufzugeben.

«Dass für den Bundesdeutschen heute nur sein Gehalt, sein Arbeitsplatz und seine Ferien wichtig sind, passt in das Bild der politischen Apathie» lautet die Passage aus einem Brief an den Bundesrat in Bern.

 

Wissen, wohin man gehört

 

Der damalige Schweizer Bundesrat Friedrich Traugott Wahlen hat diese pro-westliche Haltung den Botschaftern der Westmächte in mehreren Gesprächen mitgeteilt. «Damit hat sich die neutrale Schweiz überraschend klar und deutlich positioniert», erläutert Historiker Zala, «es war wichtig für die Alliierten, zu wissen, wie es mit der Schweiz steht, dass die Schweiz sich wirtschaftlich und latent militärisch ins westliche Lager einordnete.»

 

Der Mauerbau hat Ost und West mehr denn je geteilt. Und die neutrale Schweiz dazu veranlasst in den Zeiten des Kalten Krieges ihren Platz in der Welt kundzutun.

Oh Nein!!!

...schon wieder ein grauenhaft dunkles Geheimnis der CH Geschichte ans Tageslicht gezerrt.
Gebt den "Forschern" einen Besen und eine Strasse zum wischen - das nützt wenigstens der Allgemeinheit 

 

 

 

Schweizer Einkaufstouristen nerven Deutsche

Der tiefe Euro und die Mehrwertsteuer-Rückzahlung locken tausende Schweizer täglich über die Grenze nach Deutschland. Die Geschäfte an der Grenze werden regelrecht von Schweizern überflutet. Dies sorgt für Ärger bei den Einheimischen. «10vor10» berichtet aus Konstanz.

Denn beim Einkauf lassen sich die Schweizer Einkaufstouristen von den Kassiererinnen die Mehrwertsteuer-Scheine ausfüllen. Deswegen müssen Einheimische an den Kassen immer länger warten.

Nervende Schweizer (10vor10, 12.08.2011)

Schweizer in Deutschalnd 

 

Zudem bricht wegen des Zustroms aus der Schweiz regelmässig der Verkehr in der Stadt zusammen. Selbst an Werktagen sind die Parkhäuser voll.

Die Schweizer nerven uns. Die Schweizer sind Doof mit ihren grünen Zettel. Die Schweizer sollen doch zu Hause bleiben. Die Schweizer stören uns in unserer Ruhe. So tönt es aus deutschem Munde.

 

Kommentar  -  Politlog

 

Rassismus – Fremdenfeindlichkeit – keine Öffnung gegenüber dem Fremden

So ungefähr würde es lauten beim sf1 und den vom sf1 bezahlten Kommentaren der Wissenschaftler, wenn dasselbe im umgekehrten Fall sein würde.

Bei uns Nischen sich die Deutschen nicht nur als Mediziner, Lehrer, Chemiker oder Banker ein, sondern arbeiten bereits in Bern beim Finanzdepartement oder bei den Kantonalen Steuerämter als „Deutsche Steuervögte“. Und der Schweizer macht die Faust im Sack und hält die Klappe.

Auch eine Art des fehlenden Selbstbewusstseins.

 

 

 

 

SRG-Wahlbarometer: Mitte-Parteien legen zu - Sorge um Wirtschaft wächst

 

Die beiden Pol-Parteien SVP und SP verlieren Wähleranteile, die Mitte-Parteien legen zu. Diese Befunde präsentiert der SRG-Wahlbarometer rund 12 Wochen vor den eidgenössischen Wahlen. Zudem ist die Sorgenskala der Wähler in Bewegung: Der «Fukushima-Effekt» ist abgeflacht, das Problemfeld Wirtschaftsentwicklung auf Platz 3 gerückt.

 

Das Parteiensystem der Schweiz nimmt neue Gestalt an. Es hat eine grosse Partei, vier mittlere Parteien.

Die SVP behauptet sich mit deutlichem Vorsprung zu den anderen Parteien mit 27,4 Prozent als wählerstärkste Kraft, wie aus dem neuesten SRG-Wahlbarometer hervorgeht. Auf Platz 2 folgt die SP (18,5 Prozent) mit einem Abstand von 8,9 Prozentpunkten. Gegenüber den Nationalratswahlen 2007 verlieren aber beide Pol-Parteien Wähleranteile. 

Auch die FDP. Die Liberalen (FDP) muss Federn lassen. Neu erreicht sie 16,1 Prozent, ein Minus von 1,6 Prozentpunkten gegenüber den Wahlen 2007.

 

CVP ist FDP dicht auf den Fersen

 

Im Vergleich zu 2007 hätte sich die Reihenfolge der fünf grössten Parteien nicht verändert. 

 

«Die Bevölkerung findet es illoyal, wenn man ins Ausland einkaufen geht»

 

Nur wenige Junge wollen wählen gehen

Laut SRG-Wahlbarometer wollen zurzeit 46 Prozent der Wahlberechtigten wählen gehen. Dies wäre eine etwas tiefere Wahlbeteiligung als bei den Wahlen 2007 (48 Prozent). Wer wählen will, hängt sehr von Alter und Bildung ab. 

 

Kommentar  -  Politlog

 

Erstaunlich

 

Zum ersten Mal in diesem Jahr wird die BDP in der Grafik und auch in der Analyse des sf1 Blog kaum mehr aufgeführt.

Was könnte das bedeuten?


Die BDP ist unter 2% Wählerstimmen gesunken oder Frau Widmer-Schlumpf ist für die Parteien keine Option mehr.

Wir können jetzt nur rätseln und spekulieren Auch das die SP als Wirtschafts-Retterin bereits an zweiter Stelle kommt ist mehr als erstaunlich und fragwürdig. Eine Partei die immer nur fordert und bald keine Arbeiter mehr in ihren Reihen haben, sondern nur noch Millionäre.

Eine geschminkte Prognose? Man muss sich nicht fragen, wer diesen Wahlbarometer ausarbeitet. Einige werden sich wieder ganz fest die Augen reiben und die Realität als Tatsache zur Kenntnis nehmen müssen. Eigentlich ist diese Analyse nichts anderes als Werbung für die Linken  und dies erst noch durch TV-Gebühren finanziert.  

 

London und die Welt der Jugend brennt

Ein Grundgefühl jugendlicher Wut durchzieht den Arabischen Frühling, die Proteste der spanischen "Empörten" und die Krawalle in London. Doch die politischen Motive unterscheidet sich gravierend.

 

Ob zufällig oder nicht, diesmal bewiesen die Vereinten Nationen bei ihrem Gesellschaftsspiel, jedes, aber auch wirklich jedes Datum unter ein bewusstseinsförderndes Motto zu stellen, Weitblick. Schon im August 2010 rief die UNO das „Jahr der Jugend“ aus. Es sollte das „Jahr der zornigen Jugend“ werden, und genau genommen begann es am 17. Dezember.

Beschreibung: http://squid.diepresse.com/RealMedia/ads/adstream_lx.ads/diepresse.com/politik/aussenpolitik/L35/554530395/Middle2/diepresse/house_dp_Parship_sl_flirt/house_parship_prinzip_adv.html/5073706f48553344355773414164345a?_RM_EMPTY_&685393&width=1680

An diesem Tag übergoss sich in dem staubigen tunesischen Städtchen Sidi Bouzid ein 27-jähriger Mann namens Mohamed Bouazizi mit Benzin und zündete sich an, weil er die Schikanen der Behörden und die eigene Ausweglosigkeit nicht mehr ertrug. Er hatte maturiert, doch keine Aussicht auf einen angemessenen Job, und die Polizei ließ ihn nicht einmal Gemüse verkaufen.

Was folgte, ist mittlerweile Geschichte. Die Selbstverbrennung eines Gemüsehändlers löste einen Flächenbrand aus, der zuerst den tunesischen Machthaber nach 23 repressiven Jahren aus dem Amt trieb und sich dann in ganz Nordafrika und im gesamten Nahen Osten ausbreitete.

In Zorn geriet in diesem Jahr nicht nur die arabische Jugend. In Spanien erhoben sich die „Indignados“, die Empörten, Griechenland war tagelang lahmgelegt von wütenden Protesten gegen Sparpakete. Und in London und anderen britischen Städten zogen vergangene Woche Vermummte brandschatzend durch die Straßen.

Doch Moment, lassen sich die verschiedenen Ausdrucksformen sozialer Unruhen wirklich alle über einen Kamm scheren? Vergleiche können erhellen und Konturen schärfen, sie können aber auch verdecken und vernebeln. Auch das geschah vergangene Woche. Ausgerechnet die iranische Regierung, die vor zwei Jahren Massenproteste im eigenen Land unerbittlich niedergeschlagen hat und derzeit Syrien bei der Unterdrückung der Demokratiebewegung nach Kräften unterstützt, empfahl den britischen Amtskollegen süffisant, in einen „Dialog mit den Protestierenden“ zu treten.

Es fehlte nicht an Versuchen, die Krawalle nachträglich politisch aufzuladen. Sie seien Ausdruck der Wut über die jüngsten Sozialkürzungen und der Perspektivlosigkeit einer marginalisierten Generation, hieß es schnell von linker Seite. Ursprünglich kamen die britischen Randalierer ganz gut ohne politische Slogans aus. Sie verfassten keine Manifeste, entrollten keine Banner, sie steckten spontan Häuser und Restaurants in Brand. Ziel ihrer Aktivitäten war es nicht, eine neue Ordnung aufzubauen, sondern die bestehende für einen rauschhaften Moment lang zu zerstören, um bei dieser Gelegenheit ein paar Smartphones und Markenklamotten zu klauen.

Randalierer und Freiheitskämpfer

Unruhen wie in London brechen immer wieder aus, und zwar unabhängig von jeder wirtschaftlichen Konjunktur. Die Randalierer mögen meist aus prekären Verhältnissen kommen, politische Motive verfolgen sie jedoch nicht, deshalb sollte man sie ihnen auch nicht entschuldigend unterstellen.

Die Brandstifter von Tottenham haben mehr gemeinsam mit den enttäuschten Eishockey-Fans von Vancouver, die sich im Juni nach der Niederlage ihrer Canucks Straßenduelle mit der Polizei lieferten, als mit den Demonstranten von Kairo. Ihre Wut, Frustration und vielleicht auch ihr verletztes Gerechtigkeitsempfinden bleiben unartikuliert, ihr Handeln asozial und auf den eigenen Vorteil bedacht.

Eine politische Agenda verfolgen hingegen zweifellos die Empörten in Madrid. Ihr Protest gilt ausdrücklich der Jugendarbeitslosigkeit, die in Spanien so hoch ist wie in keinem anderen Land Europas. Unglaubliche 45 Prozent der spanischen Jugendlichen zwischen 15 und 24 Jahren sind arbeitslos. Sie empfinden sich ausgeschlossen von einem System, das Schutzmauern für die Alten errichtet hat, aber die Zugbrücke für Jungen nicht mehr herunterlässt. Unter den Folgen der Wirtschaftskrise mussten sie am meisten leiden. Sie verloren als Erste ihre schlecht bezahlten Teilzeitjobs. Von den bestehenden Parteien, von Gewerkschaften fühlen sie sich längst nicht mehr vertreten. Das Forum, um ihren Unmut auszudrücken, schufen sie sich deshalb selbst, erst im Internet, dann auf der Puerta del Sol.

 

Der Generationenkonflikt verschärft sich

Neu, aber ungleich dramatischer wird der Gesellschaftsvertrag in der arabischen Welt ausgehandelt. Wie sich die Paragrafen letzten Endes ausnehmen werden, kann noch niemand sagen. Mit den Protesten in Europa lassen sich die arabischen aber kaum vergleichen. Denn in Nordafrika und dem Nahen Osten geht es nicht nur um Jobs, es geht um alles. Wer in Damaskus gegen Staatschef Assad auf die Straße geht, riskiert sein Leben. In der politischen Bedürfnispyramide sind die meisten arabischen Völker noch auf einer der unteren Stufen: Sie streben nach Freiheit, Würde und der Chance auf ein halbwegs auskömmliches Leben.

Das UNO-Jahr der Jugend endete übrigens am 11. August. Der Generationenkonflikt wird aber vor allem Europa noch länger beschäftigen, möglicherweise heftiger als bisher. Solange die Wirtschaft stagniert, und das könnte sich hinziehen, werden sich die Karrierechancen der Jugend nicht verbessern. Sie müssen noch warten, ehe sie aus ihrer Ausbildung Nutzen ziehen. Eine bittere Vergeudung von Humanressourcen.

 

Kein Modell fürs 21. Jahrhundert

Über lange Sicht werden die „Indignados“ ihren Weg in den Arbeitsmarkt wohl finden. Denn anders als im Nahen Osten schrumpft und überaltert die europäische Gesellschaft. Doch wenn die angegrauten Jungen dann einen Job haben, werden sie die angehäuften Schulden abstottern und die Renten für die Alten zahlen müssen. Ein nachhaltiges Modell für das 21. Jahrhundert ist auch das nicht, eher ein Rezept für anhaltenden Zorn.

 

Personenfreizügigkeit

In einem Artikel vom 08.08.2011 bezeichnet Marc Mächler/FDP

die eingeführte Personenfreizügigkeit als Erfolgsmodell.

 

Entgegnung von Herrn Koller

 

Wenn vorwiegend wegen der Personenfreizügigkeit innert vier Jahren rund 320'000 Personen in die Schweiz einwandern, sollte man dies nicht unbedingt als Erfolg bezeichnen. Zu diskutieren sind die daraus resultierenden Folgen, wie Umweltbelastungen, mehr Strassenverkehr, Wohnungsknappheit, sehr hohe Mieten, Lohndumping, Energieverbrauch etc. der PFZ!

 

Nun stützt sich Herr Mächler auch noch auf dem Volkswillen ab.

Dabei ist in Erinnerung zu rufen, dass bei der Abstimmung über die Personenfreizügigkeit dem Stimmbürger eine „Ventilklausel“ und „flankierende Massnahmen“ versprochen wurde.

Ob der Souverän heute auch noch diesem „Erfolgsmodell“ zustimmen

würde?

 

Kurt Koller

9620 Lichtensteig

 

Immobilientourismus – Schweizer auf Einkaufstour im Euroland

Immobilientourismus – Schweizer auf Einkaufstour im Euroland oder wenn die Immobilienblase auf uns zu rollt. 

Der starke Frankenkurs lockt immer mehr Schweizer zur Shoppingtour in die Nachbarländer. Auf dem Einkaufszettel stehen nicht nur Güter für den täglichen Bedarf, sondern auch Immobilien. Seit der Eurokrise ist die Nachfrage nach Wohneigentum vor allem im Grenzraum massiv angestiegen.

Ausländische Objekte sind hoch im Kurs.

 

Immobilien 

 

Immer mehr Schweizer wollen sich den Traum vom eigenen Haus erfüllen. Was ihnen bislang in der Heimat verwehrt blieb, wollen sie sich nun im Ausland erfüllen. Immobilienmakler diesseits und jenseits der Schweizer Grenzen haben derzeit alle Hände voll zu tun. (sf/blur)


 

Kommentar -  Politlog

 

Die Immobilien-Blase ist nicht mehr fern

 

Diese Situation bedeutet, dass die Immobilien-Blase nicht mehr lange auf sich warten lässt und viel früher ausgelöst wird als angenommen.

Das bedeutet, dass es plötzlich zu einem Überangebot an Immobilien in der Schweiz kommt, da man im Nachbarland Deutschland oder Frankreich die gleichwertigen wenn nicht besseren Immobilien zu einem viel günstigeren Preis erwerben kann. Es bedeutet, dass jetzt ein viel härterer  Wettbewerb stattfindet und die Preise deshalb fallen und die Zinsen steigen werden.

Die Grenzgänger mit ihren Löhnen in der Schweiz sind jetzt die Euro-Könige in der EU. Man versteht jetzt vielleicht besser, weshalb es für Aldi und Lidl viel einfacher ist günstiger zu sein als die Migros oder der Coop. Das Preis- und Leistungsniveau von Migros und Coop können deshalb nicht hoch genug geschätzt werden.

Die Nationalbank wäre gut beraten, jetzt keine Panikkäufe von Euro zu tätigen, sonst werden aus Milliarden schweren Buchverlusten wirkliche Verluste in Milliarden Höhe, zu Ungunsten der Steuerzahler. 

 

Messmer Werner, FDP und seine unglaubwürdige Attacke gegen Nationalrat Peter Spuhler

Messmer Werner, FDP  und seine unglaubwürdige Attacke gegen Nationalrat Peter Spuhler

 

Der Auftritt von Herrn Messmer in verschiedenen Medien, in denen er betreffend die Zuwanderungs-Initiative Attacken gegen die SVP und ganz direkt gegen NR Peter Spuhler reitet,  ist unglaubwürdig. Als Freisinniger müsste er doch wissen, was Demokratie bedeutet. Schon in der Familie gibt es sie nicht, die Einigkeit. Das bedeutet jedoch nicht, dass deswegen die Familie auseinanderbricht, sondern dass man lernt, was Akzeptanz bedeutet.

In den letzten Tagen bekam man das Gefühl,  dass die Medien und Herr Messmer Herrn Peter Spuhler indirekt auffordern,  die SVP zu verlassen und womöglich der FDP beizutreten.

Man kann die Haltung von Nationalrat Peter Spuhler nicht hoch genug einschätzen, dass er zu seiner Meinung steht, auch wenn diese nicht mit derjenigen seiner Partei übereinstimmt.

Von Herrn NR Messmer hätte ich eigentlich mehr Lernfähigkeit erwartet. Gerade diese sture Haltung in Bezug auf die Personenfreizügigkeit kostet die FDP noch immer viele Wählerstimmen.

In Bezug auf seine Unabhängigkeit lässt Herr Messmer viel Spielraum offen. Als Vertreter der nachstehenden Firmen ist seine Meinung ganz offensichtlich sehr geprägt worden und eine Unabhängigkeit darf sicher bezweifelt werden.

PricewaterhouseCoopers AG, Zürich

 

 

 

Zentralstelle für das gewerbliche Bürgschaftswesen (GBZ), St.Gallen

 

 

 

Arbeitgeberverband Schweiz, Zürich

 

 

 

Economiesuisse, Zürich

 

 

 

Schweizerischer Baumeisterverband (SBV), Zürich

 

 

 

Schweizerischer Gewerbeverband (SGV), Bern

 

 

 

 

Auffallend ist aber  die Vehemenz, mit der die Personenfreizügigkeit gepriesen und verteidigt wird. Von den Genossen wie auch von den Freisinnigen, aber immer aus ganz verschiedenen Gründen. Wie gut die Personenfreizügigkeit wirklich ist, werden uns die nächsten Monate bestimmt zeigen, wenn die wirtschaftliche Krise ihren Höhepunkt erreicht haben wird.

Herr Messmer und die FDP würden gut daran tun, sich nicht zu sehr auf Verbündete zu verlassen, denn das Volk wird sicher ganz anders abstimmen, als heute viele glauben.

Die Wahlen im Herbst werden den ersten Beweis erbringen.

 

 

Ein stiller aber effizienter und sehr interessanter Blog

Eingereicht von Hofer Ulrich am 4. August 2011

 

An dieser Stelle möchte ich einmal den verantwortlichen dieses Blogs meinen Dank aussprechen.

 

Es ist erstaunlich wie oft man hier Artikel findet, die schon seit  Monaten aufgeführt sind und sich fast immer als richtig erweisen.

Die EU-Krise oder der Untergang Amerikas als Wirtschaftsmacht alles konnte man seit Monaten in diesem Blog nachlesen.

Wir sind eine Gruppe von Kleinunternehmer in Deutschland und lesen diesen Blog regelmässig.

Seit Januar hat man aber  leider den Blog für eine Weile nicht mehr gefunden, da dieser in einem neuen System aufgeschaltet war. Jetzt haben anscheinend die Verantwortlichen das ganze wieder in das alte System übertragen.

Bilder sind sicher manchmal ganz nett, aber schlussendlich zählt nur der Inhalt.

 

Nochmals unseren besten Dank.

 

 

Hofer Ulrich, Allgäu

4. August 2011 / aus dem Allgäu 

 

KMU-Betriebe in einem sehr schlechten wirtschaftlichen Zustand

 

KMU-Betriebe in einem sehr schlechten wirtschaftlichen Zustand

 

Vor lauter Frankenstärke und Schuldenkrise wird der wirtschaftliche Zustand der KMU-Betriebe beinahe ignoriert oder totgeschwiegen. Das Handwerk und der Detailhandel gehen in der Hochpreisinsel  Schweiz fast unter. 

 

Wenn Serge Gaillard, Leiter vom Seco  fast voller Stolz am Schweizer  Fernsehen erklärt, dass die Arbeitslosen im Juli um über tausend Personen abgenommen haben, so ist dies eine sich jährlich wiederholende  Aussage,  die jeder Primarschüler ebenfalls verkünden könnte. Diese vom Seco alle paar Monate verkündeten Statistiken sind mit grosser Vorsicht zu geniessen, da sie oft für eigene Interessen und dadurch zuungunsten der Wahrheit  veröffentlicht werden.

Auch seine Seitenhiebe gegen den starken Schweizerfranken sind nicht angebracht, hat er mit seinen Genossen noch vor fünf Jahren verkündetet,  dass der Schweizerfranken im globalisierten Markt keine Chance habe. Der Konsumentenschutz ist auch nicht viel besser. Die Buchpreisbindung der linken unterstützen sie mit ganz faden Begründungen. Beim Detailhandel wollen sie sich jetzt als die grossen Ritter aufspielen.

Es gäbe dringendere Anliegen die mit ganzer Kraft angegangen werden müssten, wollen wir in einigen Monaten nicht mit grossen wirtschaftlichen Problemen konfrontiert  werden. In der Schweiz scheinen sich nur wenige bewusst zu sein, wie es um die KMU-Betriebe steht.

Eine Erhebung durch das Meinungsforschungsinstitut „Mefi“ in der Deutschschweiz zeigt, dass viele kleinere und mittlere Betriebe nicht nur mit grossen finanziellen Problemen zu kämpfen haben, sondern auch die Aufträge rückläufig sind. Ein Grossteil dieser Tatsache darauf zurück zu führen, dass die KMU-Betriebe mit dem Preisniveau von ausländischen Firmen wie auch im Lohnsegment nicht mehr mitgehalten kann.

Kaum jemand scheint sich bewusst zu sein, dass viele ausländische Arbeitskräfte enorm von der Stärke des Schweizerfrankens profitieren. Grenzgänger oder Saisonangestellte verdienen zurzeit durch den starken Franken über 20% mehr. Während die Touristikbranche jammert wird der KMU fast völlig vergessen. Dies könnte für die Schweizerwirtschaft fatale Folgen haben. Die Arbeitslosenrate wird sehr stark ansteigen und die Immobilienblase lässt dann auch nicht mehr lange auf sich warten.

Die KMU-Betriebe  sind nach wie vor die Fundamente unserer Wirtschaft und dürfen daher auf keinen Fall vernachlässigt werden.

 


 

 

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