Immobilienblase Nr. 2


Die nächste Immobilienblase wird schneller bei uns ankommen, als die meisten Wirtschaftswissenschaftler erwartet haben.

Die Zeichen stehen auf Sturm. Wer sich die Mühe gemacht hat in den letzten sechs Monaten in den Städten Bern, Genf und Zürich mit ihren Umgebungen die leer stehenden  Wohnungen und Büroräume zu zählen und danach die Summen der entgangenen Zinseinnahmen addiert, kann sich gut vorstellen, dass irgend jemand viel Geld verliert.

Dass es die Banken sind, kann ich mir nun fast nicht vorstellen. Eine zweite Finanzkrise im Zusammenhang mit einer zweiten Immobilienkrise können vor allem die Grossbanken UBS und CS nicht noch einmal verkraften. 
Die Zinsen werden steigen müssen, soll der Bankensektor wieder einmal neues Geld generieren können. Mit der Erhöhung der Zinsen werden nicht nur die Mieter und Hauseigentümer getroffen, sondern diesmal wird es die Kleininvestoren und das Baugewerbe treffen. Viele EU-Bürger haben in den letzten Jahren zu Traumzinsen in der  Schweiz Wohneigentum erstanden. Mit der wieder aufkommenden Wirtschaftskrise werden die Zinsen steigen und die Langzeitarbeitslosen sowie die Sozialempfänger werden ihre Mieten nicht mehr zahlen können. Diese Einwanderer werden für unsere Wirtschaft zum eigentlichen Problem werden und niemand hat eine Lösung bereit. Das Problem wird dann still geschwiegen oder man versucht es auszusitzen.

Die Schlacht um Billigprodukte unter den Grossanbietern Coop und Migros sowie den Deutschen Aldi und Lidl werden die Tendenz der Verschuldung der Konsumenten noch beschleunigen. Eine unverhältnismässige Kaufsucht bringt die Leute immer mehr in die Schuldenfalle. Die Privat- und Geschäftskonkurse steigen wie selten.  

Die Immobilienpreise dürften sich in den nächsten sechs bis zwölf Monaten um ca. 10% verbilligen.  
 
Walter Ostermeier

Kann Moritz Leuenberger als Lügner und unfähiges Bundesratsmitglied bezeichnet werden?


Mit seinen Schuss in den Rücken von Hans Rudolf Merz und der FDP hat Moritz Leuenberger einmal mehr bewiesen, welch unreifer Kunstdarsteller er ist und auch bleiben wird.Für einen richtigen Künstler braucht es trotz allem mehr als Leuenberger  zu bieten hat. Denn das, was er bietet, ist beschämend und dies noch im Namen eines Bundesrates.
Doch woher nehmen, wenn eine Partei nichts  anderes zu bieten hat? Parlamentarier sind der Ausweis einer Partei schlechthin. Urteilen sie selber über die Partei von M. Leuenberger.

Die Spekulationen um den Rücktritt von Hans Rudolf Merz haben mit dem Rücktritt von Moritz Leuenberger eine neue Wende genommen. In ihrer Ausgabe  «NZZ am Sonntag» berichtet die NZZ, dass der Finanzminister seinen Rücktritt tatsächlich für dieses Jahr geplant habe. Gut informierte Quellen hätten dies bestätigt. Mehr noch: Merz habe mit Moritz Leuenberger rege Gespräche über einen möglichen Doppelrücktritt geführt. Dies sei nicht zustande gekommen, da die Gespräche zwischen den beiden im Frühling abgebrochen wurden.

Als Leuenberger seinen Rücktritt am Freitag angekündigt habe, sei Merz offensichtlich überrascht worden. Wie sein Sprecher Roland Meier sagte, sei Merz erst am Freitagmorgen von Leuenberger telefonisch informiert worden.

Spielt keine Rolle, auch diese Spielerei von Moritz Leuenberger und seinen Genossen  wird schlussendlich nicht zum Ziel führen.

Die SP hat ein Führungs- und Programmproblem, das sie auch mit solchen Rückenschüssen nicht verbergen können.
Die  Sommerhitze wird vieles klären. Man darf gespannt sein, welche Pfeile am Schluss wo hängen bleiben.
 
W. ostermeier