Rapper Stress und BR Moritz Leuenberger «Arena»
Vertreter aus dem Bundesrat, dem Nationalrat und der Schweizer Musikszene nahmen sich in der Sendung «Arena» vom 29. Mai 2010 drängenden Fragen zur Klimapolitik an. Dabei wollen die Teilnehmer der Diskussionsrunde Themen besprechen wie die Rolle der Schweiz, die Möglichkeit der Erhöhung des Benzinpreises oder die massiven Auswirkungen der Klimaerwärmung auf die Umwelt. (sf)
Bundesrat und Umweltminister Moritz Leuenberger, Vizepräsidentin der Grünen und Nationalrätin Franziska Teuscher, FDP-Nationalrat Filippo Leutenegger als verlorenes Rad in dieser Runde sowie Rapper und Umweltschützer Stress versuchten in einer Diskussion über die Umweltverschmutzung zu lamentieren. Nächste Woche wird das Parlament die Weichen für die zukünftige Klimapolitik der Schweiz stellen. Die Klimainitiative fordert eine massive CO2-Reduktion im Inland bis 2020. Wirtschaft und Bundesrat geht dieser Vorschlag jedoch zu weit.
Das gerade Bundesrat Leuenberger, der heimliche und hinterlistige Wahlförderer von De Weck zum SRG Präsident anwesend war wundert nicht. Mit Rapper Stress hat Leuenberger und DE Weck dem Fernsehzuschauer zum ersten mal gezeigt, mit was wir es in Zukunft beim Sf1 zu tun haben werden.
Was die Musikszene Grundsätzlich in einer solchen Sendung verloren hat bleibt für die meisten ein Geheimnis.
Es ist eine billig Anbiederung mit der Kunstszene in der sich Leuenberger und De Weck so gern sehen lassen. Der Musiker Stress warnt in seinen Liedern immer wieder vor den Folgen der Klimaerwärmung. Im Blog vom Sf1 wird uns Stress als Wirtsschaftsfachmann angepriesen. Stress kann ich vom wirtschaftlichen Standpunkt aus verstehen, nachdem er mit seinen Lieder keine grossen Sprünge mehr machen wird. Für das Sf1 kann Stress möglicher weise bei Jugendlichen mit seinen Umweltschutzlieder etwas Punkten. Rechtlich jedoch eine verwerfliche und Bevorzugende Behandlung gegenüber anderen aus der Kunstszene.
Diese Sendung war aber auch eine Verhöhnung des Fernsehzuschauers und Gebührenzahlers.
Was wir jetzt brauchen sind Menschen mit Mut die mithelfen diesen "Geheimen" Verein aus zu hölen. Es gibt kein Gesetz, dass verlangt das Beiträge an einen Geheimbund bezahlt werden müssen. Solange wir uns nicht wehren und dieses Gebaren einfach akzeptieren wird man weiter mit uns spielen.
Wir brauchen ein neues Fernsehen, in dem uns die Inland und Ausland Nachrichten neutral vorgetragen werden ohne Belehrungen und in diktatorischen Rosen eingebettet.
Nur zusammen sind wir stark.
Walter Ostermeier
wo@insideswitzerland.ch


