"ECO" - Sinn- und Hirnlose Umfrage des Wirtschaftsmaganzin ECO

Ohrfeige für Villiger

Mehrheit der Bevölkerung gegen Entlastung von Ex-UBS-Spitze

Eine klare Mehrheit der Schweizer Bevölkerung stellt sich gegen die Entlastung der ehemaligen UBS-Spitze um Marcel Ospel. Dies zeigt eine repräsentative Umfrage im Auftrag des Wirtschaftsmagazins «ECO».

Zwei Drittel der Befragten lehnen die Décharge für die Ex-Spitze der UBS ab.

Am Mittwoch findet in Basel die Generalversammlung der Grossbank UBS statt. Dann entscheiden die Aktionärinnen und Aktionäre, ob sie Marcel Ospel und Peter Kurer, den ehemaligen Verwaltungsratspräsidenten der UBS, sowie dem ehemaligen Konzernchef Marcel Rohner die Décharge für die Jahre 2007 und 2008 erteilen wollen.

Eine Umfrage von Demoscope zeigt; 66 Prozent der Befragten lehnen die Entlastung der ehemaligen UBS-Spitze ab. Nur 10 Prozent befürworten sie. 22 Prozenten der Befragten waren unentschieden. 2 Prozent machten keine Angaben.

Ein Teil der Befragten fordert gar eine Abwahl von UBS-Präsident Kaspar Villiger, sollten die Aktionäre an der Generalversammlung die Décharge für Marcel Ospel verweigern. 39 Prozent der Befragten sprechen sich für einen Rücktritt von Kaspar Villiger aus, 35 Prozent votieren dagegen. 25 Prozent waren unentschieden. 2 Prozent machten keine Angaben.

Die telefonische Meinungsumfrage wurde zwischen 6. und 9. April durchgeführt. Befragt wurden 1000 Personen aus der Deutsch- und der Westschweiz. Die Fehlerquote liegt bei 3,1 Prozent.

(sf) 12.04.2010



Meine Antwort


Eine mehr als sinn- und hirnlose Umfrage, da die Schweizer Bürger zu diesem Thema

gar nichts zu befinden haben.


Das tun ganz andere Grössen als wir Schweizer.

Das sind die Repräsentanten von Rechtsstaaten an den sie am allerwenigsten glauben und wo die grössten wirtschaftlichen und kriminellen Verbrechen ausgebrütet und begangen werden.


Z.B. die RiskMetrics Group aus Washington, USA. Sie verwalten 35'000 Mrd. Dollar und geben Stimmempfehlungen für die Aktionäre ab. Dann Glass Lewis, San Francisco, USA. Sie verwalten 17'000 Mrd. Dollar und ihre Mitarbeiter verdienen mehr als die Boni unserer Banker über die wir nun seit mehr als 18 Monaten palavern.

Merken Sie, woher der Wind bläst? Aus den USA und nicht aus der Schweiz.

Die haben sich mit unserem Bankgeheimnis einen Spass gemacht und die Schweiz für ihre systematische illegale Bankkunden Überwachungen als Sündenbock benutzt um sich auf diese Art und Weise reinzuwaschen und alle unsere in grosser Zahl vorhandenen und gutbezahlten Rechtswissenschafter haben davon nicht bemerkt.

 

Walter Ostermeier

Fussball-WM, im Fokus des ermordeten Terre'Blanche und Malema dem Antreiber von Zuma


Eine solidarische Mitschuld der „Abzocker“ in der Entwicklungshilfe


Die Schweiz und ganz allgemein die Internationalen Entwicklungshilfe Organisationen tragen eine solidarische Mitschuld am heutigen Zustand der meisten Länder Afrikas.


Die Amerikaner wie die Europäer haben nie gelernt, dass wir weder berechtigt noch auserwählt sind, unter dem Deckmantel Entwicklungshilfe andere Kulturen zu zerstören und diese in unser ideologisches und kulturelles Leben einzubinden.


Seit Jahrzehnten versuchen wir in diesen Ländern unsere Kultur des Verbrauches und der oberflächlichen Lebenshaltung zu vermitteln, ohne dabei zu erkennen, welche enorme Zerstörung wir im Leben dieser Kulturen anrichten. Von der Entwicklungshilfe sind sie dazu erzogen worden, dass immer alles ohne eine Leistung zugestellt wird. Dann kam die Globalisierung und mit ihnen die Chinesen. Die kaufen sich heute mit Cash alle Rechte, indem die zuständigen Minister in bar für Verträge bezahlt werden, die eigentlich längst andere gekauft haben. Ein Beispiel aus Angola, dem grössten Ölproduzenten auf dem afrikanischen Kontinent: 50% der Erdölförderung Angolas gehen

direkt nach China. Das Volk hat dadurch kein Einkommen, ausser dem entsprechenden Minister in Form von fast unvorstellbaren Schwarzgeldzahlungen. Und wir in Europa, wir lassen uns immer noch von Medialen Eindrücken von Hungersnöten und Katastrophen beeinflussen, anstatt zu kontrollieren und richtig hinzuschauen. Wir zahlen und zahlen immer weiter. Die Entwicklungshilfeorganisationen gehören heute leider zu den grössten Korruptionsunternehmen der moderneren Geschichte. Es würde mich nicht wundern, wenn wir dafür eines Tages zur Rechenschaft gezogen würden.


Der AWB ( Afrikaner Weerstandsbeweging)


Was wir heute in Südafrika erleben, ist eine direkte Folge der Kolonialisierung und Apartheid einerseits und der Erziehung zum Konsumverhalten ohne entsprechende Gegenleistung andererseits. Natürlich sind die Ereignisse um den Tod von Terre'Blanche geschichtlich zu erklären. Der AWB (Afrikaner Weerstandsbeweging) war jedoch nie eine reell grosse politische Kraft in Südafrika. Seine Ideologien waren gleichzeitig seine Schwächen und mit viel Populismus und starker Rhetorik vermittelt. Der AWB wollte einen eigen Staat, (Kanton wie z. B. der Jura), hatte aber weder den personellen noch den finanziellen Halt in der Bevölkerung. Die ganze Eskalation rund um den Tod von Terre'Blanche dürfte zu einem Grossteil organisiert sein und steht möglicherweise zum Teil auch im Zusammenhang mit der WM 2010. Viele wünschen sich im Geheimen, dass die WM scheitern möge um damit Sepp Blatter, dem FIFA-Präsidenten, zu schaden.


Julius Malema, der ANCYL Leader und verkappter Millionär


Julius Malema, der ANCYL Leader scheint für Präsident Zuma zu einer schweren Hypothek zu werden. Einst als „Anheizer“ für seine Wahlpropaganda mit allen Mitteln gefördert, scheint Zuma nun die Kontrolle über diesen nicht ungefährlichen Rassisten zu verlieren. Ein Mann für das Grobe und für dunkle Machenschaften. Zuma hat viele Prozesse unbeschadet überstanden, ob er auch Malema übersteht ist eine andere Frage. Seit 1994 sind über 2300 Weisse Farmer umgebracht worden und seit 2009 musste Süd Afrika zum ersten Mal Lebensmittel importieren. Doch für Zuma und Malema scheint dies kein grösseres Problem zu sein, hat man doch immer bekommen was man wollte und wenn nicht, hat man es sich geholt, meistens mit Drohungen und Gewalt. Rassismus ist heute in Südafrika alltäglich, nur in umgekehrter Weise. Die Schwarze Ober- und Mittelschicht ist heute viel reicher als es sich die meisten Schweizer vorstellen können. Leider können sie jedoch mit ihrem geschenkten Reichtum nicht umgehen.


Was Entwicklungshilfe auch bedeutet zeigt der Monatslohn von Carlos Alberto Parreira, Trainer der südafrikanischen Fussballnationalmannschaft. Es sind stolze 276'000 Franken pro Monat ohne Spesen. Jetzt verstehen sie vielleicht auch, warum ein Bundesrat nicht besser sein kann.


Trotz allen negativen Aspekten war Südafrika die richtige Wahl für die WM 2010.
Es wird eine richtige afrikanische WM werden - mit all den frohen und düsteren Farben dieses Landes.


walter ostermeier

Eine Lanze brechen für die Banken


Was sich die Banken in den letzten 18 Monaten alles anhören und gefallen lassen mussten, grenzt an einen psychischen Mordanschlag, der nur dank ihrer Robustheit abgewendet werden konnte.


Dabei fällt auf, dass bei der Kritik gegen die verschiedenen Banken kaum unterschieden wird. Es sind ganz einfach die Banken. Sicher sind die UBS und CS die meistgenannten „Sünder“ und die ganz Bösen in der Meinung des Volkes. Andere Banken, so z.B. die Kantonalbanken, Raiffeisenbanken oder die Privatbanken haben sich tunlichst hinter die Flügel der beiden Grossbanken gestellt um so möglichst wenig vom rauen Wind getroffen zu werden.


Mediale Hetzjagd und Vorverurteilungen


Das Verhalten der Schweizer Medien gegenüber den beiden Grossbanken hat wenig substanzielles Wissen über die speziellen Eigenheiten der Banken in der Schweiz gezeigt. Man bekam eher das Gefühl, dass gewisse Medien, so z.B. das Haus Ringier oder das Schweizer Fernsehen mit Ueli Haldimann, dem 68er Vertreter, an der Spitze, hier einen persönlichen Abrechnungskrieg gegen die beiden Grossbanken führten. Vor allem natürlich gegen den früheren UBS Chef Marcel Ospelt. An dieser Stelle soll aber auch erwähnt sein, dass nicht nur die Linken sondern auch aus dem bürgerlichen Lager vor allem aus Eigeninteressen die Grossbanken ununterbrochen angegriffen werden.


Naives Verhalten der Bevölkerung aufgrund gezielter Fehlinformationen durch die Linken und Gewerkschaften


Einmal mehr zeigt es sich, wie schnell sich das Volk für populistische Zwecke missbrauchen lässt. Es scheint vergessen zu haben, dass noch vor zwei bis drei Jahren fast jedermann im Sog des Bankenbooms und der Geschäfte mit Derivaten mitverdienen wollte. - Sie erinnern sich vielleicht noch an die alleinerziehende Mutter zweier Kinder, die vom Schweizer Fernsehen die Möglichkeit erhalten hat, sich über die UBS und Lehman Brothers auszulassen. Sie erklärte, dass sie bei Lehman Brothers 100'000 Franken angelegt und dabei alles verloren habe. Für mich stellt sich nicht die Frage nach dem Verlust, sondern, dass die Mutter das Geld ihrer Kinder leichtfertig investiert und geopfert hat. Die Vormundschaft hätte hier eigentlich schützend eingreifen müssen. -

Ganz vergessen in dieser Bankenkrise wird die so hoch gelobte „saubere Investmentbank Goldman Sachs“. Mit der Aufforderung durch die EU, Griechenland müsse seine Staatsfinanzen offen legen, wurde bekannt, wer die Finanzchirurgen waren, die es Griechenland 2002 ermöglicht haben, den strengen Auflagen für die neue Währung gerecht zu werden. Es war die US-Investmentbank Goldman Sachs.


Heimliche Förderung einer Postbank durch Linke Kreise


Einer der Hauptgründe dieser massiven Medienschlacht gegen die beiden Grossbanken ist der Kampf der Linken, eine Lizenz für eine eigene Bank „Die Postbank“ zu erhalten. Das würde für diese Kreise grosse volkswirtschaftliche Macht und mehr Unabhängigkeit gegenüber den Grossbanken und den Liberalen bedeuten.



Die Steuer-Schlachten mit Europa


Die Kontroverse um gestohlene Daten von deutschen Steuersündern hat die Beziehungen zu Deutschland erneut schwer belastet. Das Vertrauen in die Rechtsstaatlichkeit wird dadurch nicht nur erschüttert, sondern stellt den Status „Gleiches Recht für alle“ wieder einmal mehr in Frage. Wenn Staaten sich darauf einlassen mit Kriminellen Handel zu betreiben, werden sich die Völker dereinst erheben. Die ganze „Datenklau-Affäre“ könnte sich aber auch nur als reisserischer, grosser Bluff herausstellen, mit dem gleichzeitig zwei Ziele erreicht wurden: die Selbstanzeigen und die Verharmlosung der kriminellen Tätigkeit. Wie sagte doch ein deutscher Politiker: «Die Freundschaft zwischen der Schweiz und Deutschland hält vieles aus.»



Die Stärkung des Finanzplatzes Schweiz hat erste Priorität


Zu hohe Erwartungen, dass der Bundesrat nun innert kürzester Zeit eine neue und ausgewogenen Strategie zum Finanzplatz Schweiz definieren wird, ist falsch. Eine Trumpfkarte hält der Bundesrat sicher damit in der Hand, dass er auf bilaterale Abkommen mit einzelnen Staaten setzt und nicht mit der EU. Es gibt genügend EU-Länder, die der Schweiz auch nach dem Steuerstreit mit der EU wohlgesonnen sind. Auch den Privatbanken kommt in der Zukunft noch eine grössere Bedeutung zu. Sie sollten mit diversen Massnahmenpaketen darauf abzielen, die internationale Wettbewerbsfähigkeit noch mehr und unabhängiger zu gestalten. Diese soll auch über eine hohe Qualität der Ausbildung und flexible Arbeitsmärkte erreicht werden. Die Einführung einer Abgeltungssteuer im Verkehr mit bedeutenden Nachbarländern sollte umgehend geprüft und eingeführt werden. Diese Besteuerung grenzüberschreitender Kapitalerträge sollte im Rahmen bilateraler Abkommen verankert werden. Die Stabilisierung der Finanzmärkte bzw. die Restrukturierung der Banken wird für die nächste Zeit eine der Hauptaufgaben der Banken sein, denn wir sind noch lange nicht über den Berg. Die Finanzinstitute sitzen immer noch auf toxischen Vermögenswerten. Bevor diese nicht eliminiert sind, können sich die Banken nicht angemessen rekapitalisieren. Das heisst, dass die Geldhäuser ihre zentrale Funktion der Kreditgewährung nicht richtig ausüben können und das ist für die Wirtschaft schädlich.


EU-Mitgliedstaaten in der Krise


Das Jahr 2010 wird für die EU zu einer der grössten Belastungsproben der letzten Jahre überhaupt. Mit der sehr angespannten Finanzkrise vieler ihrer Mitgliedstaaten steht sie vor fast unlösbaren Problemen. Umso mehr liegt ihr natürlich alles daran, gerade ein Land wie die Schweiz in ihr Boot zu holen. Dafür sind ihr fast alle Mittel recht. Dass sie es jedoch nicht nur mit der kleinen, aber relativ gesunden Schweiz zu tun hat, zeigt sich am Beispiel mit Griechenland. In Griechenland schlägt die Stunde der Populisten, der Volkszorn richtet sich vor allem gegen die Deutschen. Viele Politiker bemühen sich, die Situation mit Nazi-Vergleichen aufzuheizen und fordern die Verbraucher dazu auf, Waren aus Deutschland zu boykottieren. Die europäische Währung steht deshalb vor ihrer grössten Bewährungsprobe. Sollte Griechenland die Währungsunion verlassen, dürften bald andere Länder folgen und dies mit unvorhersehbaren Auswirkungen. Der von vielen tot gesagte und tot gewünschte Schweizer Franken würde weiter glänzen.


W. Ostermeier