Die Schweiz – eine sinkende Insel


Ein Land wird klein geredet – seine Bevölkerung wird als rückständig erklärt -
seine Regierung als unfähig befunden – die Banken als Kriminelle verschrien -
Anders denkende als Rassisten gebrandmarkt – für ein Land mit solchen Voraussetzungen muss das Schlimmste vermutet werden: – das Schlimmste, das diesem Land widerfahren kann ist, dass die Einwohner ihr Land verlassen wollen um sich eine neue Heimat zu suchen, um dort eine neue Identität anzunehmen. Doch überall stossen sie auf Abwehr, niemand will sie aufnehmen, verzweifelt kehren sie in ihre alte Heimat zurück und fragen sich, was alles in ihrem Lande falsch gelaufen ist. Ihre Väter waren doch einst stolz darauf gewesen, raue Hände und eine raue Sprache zu haben. Vertrauenswürdige Menschen, denen ihr Wort ihre Ehre war.

Was ist mit diesem einst stolzen Land geschehen? Was hat seine Stärken so einbrechen lassen? Es ist der Wohlstand. Die Fehleinschätzung, zwei Kriege überlebt zu haben. Die Fehleinschätzung, durch die geleistete humanitäre Hilfe  Freunde gewonnen zu haben. Dieses Land hat wie kein zweites alle bei sich aufgenommen, zahlt hohe Bleibekosten, Schulungskosten, Krankenkosten, Heiratsvermittlungskosten für die Zusammenführung verschiedener Kulturen. Dieses Land übernimmt einfach alles und diskriminiert dabei viele seiner Bürger direkt und indirekt. Doch die Anerkennung ist ausgeblieben, das Gegenteil ist eingetreten, aus Freunden wurden Neider und Neider sind gefährlich. Der Wohlstand hat dieses Land eingeschläfert und seine grossen Errungenschaften zerrinnen nun wie das Eis in den Bergen.

Heute nach über siebenhundert Jahren sind wir eine sinkende, schutzlose Insel. 

Die UNO hat sich einst in diesem Land eingenistet um dieses Land zu entwickeln und es auf den von der UNO angestrebten Level zu bringen und alles nicht ohne Eigennutz, wusste doch die UNO, dass dieses Land als eines der wenigen Mitglieder ein pünktlicher Zahler war. Sogar Soldaten sollten vor der Küste vor Somalia  ausgebildet und trainiert werden, doch die Einwohner dieses Landes genügten den Anforderungen der UNO nicht. Stattdessen sah sich die UNO gezwungen, dieses Land in mindestens zwanzig Punkten zu verurteilen. Einer der Punkte war, dass Diskriminierungen gegen anders denkende Schweizer stetig zunehmen.  
Sogar ein Steinwurf gegen einen Gläubigen aus Jerusalem habe durch die Polizei  nicht verhindert werden können. Ein Zentrum für Menschenrechte unter der Leitung des Medienprofessors Jositsch wurde von der UNO als ungenügend beurteilt, da zu wenig einheimische Professoren berücksichtigt wurden und somit die nötige Quote des Schutzes für Einheimische nicht gewährt worden wäre. Somit wären die hohen Saläre nicht im Land geblieben sondern als Kaufwertverlust abgeflossen und womöglich als Schwarzgelder in Italien angelegt worden. Dies wiederum hätte dann Tremonti in Verlegenheit gebracht, ist er doch sehr darauf bedacht, keine unversteuerter Gelder aus diesem Land in Italien anlegen zu lassen.
International ist dieses Land nicht würdig, um bei Entscheidungen der Grossen  mitreden zu können. So geschehen am Kopenhagener Klimagipfel. Nur bescheidene 150 Milliarden Franken werden jährlich benötigt, damit die hoch bezahlten Wissenschaftler (Jahresgehalt 350'000 ohne Spesen) und die getreuen Boten die Welt bereisen zu lassen um später ihre nie veröffentlichten Studien in einem Keller unter Verschluss zu begraben. 

Die UNO zieht ihre Truppen aus Afghanistan zurück um sie an einen sichereren Ort zu bringen. Wie viele es sind, wird nicht bekannt gegeben. Sind es 200 oder 500 oder gar 1000 oder mehr? Um was für Leute es sich dabei handelt, kann man nicht in Erfahrung bringen. Mit einem über 100'000 Mann starkem Heer soll dem afghanischen Volk ein pulverisierter Frieden gebracht werden. Das Desaster und die vernichtende Niederlage des UNO-Mandats liegt nicht in weiter Ferne.

In zwanzig Jahren wird es die Insel nicht mehr geben. Vielleicht einen Teil davon. Einige unwillige Kantone, die sich gegen die Bevormundung wehren.
Das Handwerk und die Landwirtschaft sind ausgestorben. Als Ersatz gibt es hunderte von Sicherheitsfirmen die dafür sorgen, dass die Show's der Bevorzugten, Schönen und Guten nicht gestört werden. Dann gibt es auch noch Zehntausende Studienabgänger, Zehntausende von Professoren, aber keine Schüler mehr. Die Professoren lehren die Professoren und schreiben dann Studien, wie es damals gewesen sein muss, als es in diesem Land noch funktioniert hat. 



Walter Ostermeier