GSoA - Grüne - und Calmy-Rey

Das Schweizer Fernsehen und seine „RÉDUIT“-SOAP“


Das einzig, was das Schweizer Fernsehen mit seiner „RÉDUIT-SOAP“ erreicht hat, waren gute Einschaltquoten. Und trotzdem ist dieses Alpenfestungs-Theater vielen schwer aufgelegen.

Vor allem Historiker und den Verfassern des Bergier-Bericht. Nicht zuletzt aber auch Andres Gross, Josef Lang und Michelin Calmy-Rey sehen ihre jahrelangen Bemühungen, eine ganze Generation als Geschichtslügner zu bezeichnen in Gefahr.

Hier eine Stellungnahme zu diversen Artikel betreffend dieser RÉDUIT-SOAP“.

Artikel im W&O vom 29.07.09 GSoA: Schweizer Fernsehen belebt Geschichtslüge. Artikel im „Der Bund“ vom 05. 08.2009 oder im W&O vom 30.07.2009, Muss Calmy-Rey die UBS retten?


Andreas Gross – Josef Lang und Michelin Calmy-Rey -

Was haben diese Personen gemeinsam? Viel mehr als wir glauben wollen. Alle drei würden die direkte Demokratie der Schweiz und deren Armee lieber schon gestern als erst heute abschaffen, um dann die Schweiz als Mitgift der EU in den Schoss zu legen und als Gegenleistung einen Boni-Job als Vorsitzende in irgend einem europäischen Gremium zu erhalten. Alle drei sind zwar schweizerische Politiker, doch diese Ämter sind ihnen zu niedrig, sie fühlen sich zu Höherem berufen.

A. Gross hat 2008 über 170'000 Franken an Spesen abgerechnet zusätzlich zu Gehälter und Spenden 182'000 Franken, das sind 352'000 Franken oder monatlich 29'300 Franken.

Doch sein grösstes Problem sind nicht die Sorgen der Menschen in unserem Land, sondern die Sendung Alpenfestung des SF1. Es handle sich um Geschichtslüge und um die Verherrlichung der Armee.

Den Beweis wird er nie erbringen können, wie gut die Armee gewesen wäre, die Deutschen haben uns nicht angegriffen. Der Beweis seiner Geringschätzung gegenüber unserem Lande und deren Kriegsgenerationen wäre sicher leichter zu erbringen.

Josef Lang steht A. Gross in nichts nach.

Er verurteilt den Respekt, den Bundesrat Ueli Maurer den Menschen entgegenbringt, die im Aktivdienst gestanden sind und deren Frauen und Kinder unter schwersten Bedingungen Haus und Hof bewirtschaftet haben. Josef Lang behandelt diese Menschen wie Verbrecher und schiebt ihnen Schuld und Schande zu. Er sagt, das sei Bundesrat Maurers erster grosser Fehler gewesen. Solche Worte aus dem Munde von Josef Lang sind verletzend und realitätsfremd. Die Hilfe, die diese Generation hunderttausenden von Flüchtlingen hat zukommen lassen, wird als Geschichtslüge abgetan.


Und die dritte im Bundes dieser wahrlich edlen Gesellschaft ist M. Calmy-Rey.

Muss sie die UBS retten? Wohl eher verkaufen, wäre die richtige Aussage. Sie will wie ihre Mitstreiter die Armee abschaffen und gleichzeitig einen Teil davon nach Somalia verkaufen. Den Preis dafür kennen wir noch nicht. Wir wissen nur eines, dass Schweizer Soldaten nur als Stiefelputzer, nicht aber als Soldaten willkommen wären, so die Aussage einer Deutschen Generalität. Eine weitere Lächerlichmachung gegenüber unseren Soldaten und der Schweiz. Sie steht überall, wo die Scheinwerfer blenden und die Kameras surren. Sie hisst bei der Flaggenzeremonie von Alinghi in Genf die Schweizerfahne, sie steht mit Hillary Clinton auf einer Bühne, obwohl zu sagen gibt es nichts. Ist auch nicht nötig, Bilder sind schöner als Texte. Vielleicht werden in fünfzig Jahren unsere Nachkommen die Machenschaften solcher Parlamentarier und Bundesräte verurteilen und die Geschichtsbücher neu geschrieben werden. Zum Wohle unseres Staates.


Walter Ostermeier

insideswitzerland.ch

Abstimmung 27. September 2009

Die Volksabstimmung vom 27. September 2009 soll den schwer kranken Patienten namens (IV) Invalidenversicherung vor dem sicheren Tod retten.


Die 1960 ins Leben gerufene Invalidenversicherung liegt schwer krank auf dem Sterbebett. Schon 1975 stellte man die Diagnose, dass nur eine Erhöhung der Lohnbeiträge der schwer kranken IV neues Leben einhauchen könne. Doch auch diese Behandlung schlug fehl und das Bundesamt für Sozialversicherungen musste 1993 in seinem ärztlichen Bulletin mitteilen, dass der Patient „IV“ kaum mehr vor dem Tod gerettet werden könne. Das Volk soll nun am 27. September 2009 seinen Segen dazu geben, mit einer letzten verstärkten Dosis den Patienten „IV“ doch noch am Leben zu erhalten.

 

Die Diagnose

Die Verschuldung der Invalidenversicherung beträgt heute 13 Milliarden Franken. Täglich wächst der Schuldenberg um 4 Millionen Franken oder jährlich um 1,46 Milliarden Franken. Schulden, die höchstwahrscheinlich abgeschrieben oder durch den Steuerzahler bezahlt werden müssen. Im Gegensatz zu den 6,8 Milliarden, die die UBS vom Bund erhalten hat, kann man davon ausgehen, dass dieser Patient seine Schulden in den nächsten 10 Monaten mit Gewinn an die Staatskasse zurück zahlen wird und somit Argumente, dass der Staat für eine Bank Steuergeld zur Verfügung stelle nicht aber für seine Sozialwerke, entfallen.

Breite Zustimmung unter den Parteien und Verbänden

Gemäss Bundesrat soll die Mehrwertsteuer während sieben Jahren, vom 01.01.2011 bis 31.12.2017 um 0,4 Prozent angehoben werden. Mit den erwirtschafteten Steuererträgen in der Höhe von ca. 1,2 Milliarden Franken erhofft man sich den todkranken Patienten „IV“ wieder zum Leben zu erwecken. Mit Ausnahme der SVP und zwei Verbänden, der Gastro Suisse und dem Schweizerischen Bäcker- und Konditorenmeister-Verband stimmen alle grösseren Parteien und 61 Verbände und Organisationen zu.

Ungleich lange Spiesse

Um der Bevölkerung zu zeigen, dass es dem Bundesrat, den Politikern und den Verbänden wirklich um einen Akt der Solidarität geht, hätte man nur einen Steuersatz anwenden sollen und nicht die Hotellerie einmal mehr zu bevorzugen. Dieser Wirtschaftszweig profitiert von allen ohnehin bereits am meisten. Durch die Personenfreizügigkeit mit der EU wandern mehr Ausländer in die Schweiz, nehmen den Schweizern die Stellen weg und drücken die Löhne, weil es mehr Stellensuchende als Stellenangebote gibt. Mehrmals im Jahr stellen sie auf Kurzarbeit um und lassen sich so die Angestellten bezahlen. Dafür belohnt werden sie noch mit einem speziell tiefen Mehrwertsteuersatz von nur 2,4%.

Definitiv keine Rettung

Bundesrat, Parteien und Verbände hüten sich jedoch davor, von einer definitiven Sanierung des „IV“ Patienten durch zusätzlich erwirtschaftete (Mehrwert-)Steuergelder zu sprechen. Grundsätzlich geht es vielen bürgerlich-liberalen Politikern darum, ein mögliches Grounding der AHV abzuwenden. Ein solches Szenario würden ihnen die Rentner sprich Wähler nie verzeihen.


Sozialwerke bekämpfen sich gegenseitig

Weil es in einer Wirtschaftskrise immer zu wenig Arbeitsstellen gibt, kämpfen die Sozialwerke IV, ALV und Sozialhilfe um dieselben Arbeitsplätze. Die Problematik ist bekannt. Alle versuchen ihre betreuten Klienten zu platzieren.

Das ganze Renten- und Sozialwesen müsste daher vereinheitlicht werden. Vor allem aber müssten die Renten der heutigen Rentenbezüger sowie die Renten der heute bereits Sechzigjährigen durch einen speziellen Fond geschützt werden. Man könnte nun den Einwand erheben, dass dies nicht dem Grundgedanken der Sozialwerke, nämlich der Solidarität entspreche. Dem ist jedoch entgegen zu halten, dass mit der unausgewogenen Personenfreizügigkeit mit der EU sowie mit der Migration die Solidarität zur Makulatur verkommen ist, da die Verteilung nicht mehr den demokratisch Usanzen entspricht. Allein durch Proforma Firmen, die in den letzten zwei Jahren in der Schweiz wie Pilze aus dem Boden geschossen sind, die dann weder Mehrwertsteuern noch Sozialleistungen abrechnen und dabei noch Lohndumping betreiben, gehen dem Bund Mehrwertsteuern und der AHV, ALV, BVG Beträge in Millionenhöhe verloren. Auch die Versicherungen der KK und UVG werden um Millionen fast täglich betrogen.


Auf Grund der vorliegenden Tatsachen ist es unverantwortlich einer Erhöhung der Mehrwertsteuer zuzustimmen.


Walter Ostermeier