SRG - Walpen - Haldimann und tief rote Zahlen
Die SRG – eine Abzockerfamilie ersten Grades
Abzocker
Das SRG suggeriert uns seit Monaten, was für Abzocker die Bank- und Wirtschaftsmanager seien und dies immer im Gleichschritt mit den Gewerkschaften und den Linken.
Dass aber Generaldirektor Armin Walpen nebst einer halben Million Franken Lohn noch zehntausende Franken an Geschenksboni und Vergünstigungen kassiert, wird provozierend übergangen. In seiner Sprache heisst das nicht Boni sondern Gebührenerhöhung.
Seine ergebenen Mitarbeiter machen Weltreisen und verkaufen uns später ihre Erlebnisse unter dem Deckmantel „Reisen zu fernen Kulturen“. Verrechnen dürfen die Gereisten alles. Die Zeit, die Überzeit, die Spesen und die Filmrechte. Zweifach- und Dreifachboni, doch das Volk merkt es immer noch nicht.
Wie Putin oder Berlusconi
Um seine Machtansprüche zu festigen, hat sich A. Walpen über Jahre mit seinem eigenen Fussvolk umgeben, dass ihm treu und unkritisch ergeben ist, ganz nach dem Motto, die Hand die dich füttert beisst man nicht. Es ist ein Geben und noch mehr Nehmen. Der Normalbürger ist immer wieder erstaunt, dass kaum Widerstand aus dem Lager der Bürgerlichen gegen die Willkür der SRG aufkommt. Doch bei näherer Betrachtung ist dies nur verständlich. Wehe dem Parlamentarier, der es wagen würde, sich gegen A. Walpen mit seiner Selbstherrlichkeit und seinem totalitären Führungsstil zu stellen, dem wird mit schwerem Geschütz begegnet. Alle haben sie getickt und machen die Faust im Hosensack. Von dieser Machtposition haben vor allem die SP, CVP und Grünen profitiert, denn auf der Strasse der SRG liegt viel Macht und noch mehr Geld. Steuergelder, wohlverstanden.
SRG-Programm, Rote Zahlen und Gebührenerhöhung
Das einzige, was die SRG wirklich produziert, sind rote Zahlen. Tief rote Zahlen. Im Jahr 2008 war es ein Verlust von 80 Millionen und dieses Jahr sollen es ca. 50 bis 60 Millionen sein, obwohl nur mit einem Verlust von 25 Millionen ausgegangen wurde. Auch die Pensionskasse der SRG muss saniert werden. Wie viele Millionen für diese Sanierung gebraucht wird, ist noch ein Geheimnis. Erstaunlich nur, dass hier die Gewerkschaften und die Linken nicht auf die Pauke hauen. Wie sollten sie auch? Bei ihrem Liebkind, der SBB fehlen auch ca. 4,8 Milliarden. Gebührenerhöhungen werde es, so Walpen ,2009 und 2010 keine geben, weil das politische Umfeld zur Zeit sehr ungünstig ist. Weshalb überhaupt Gedanken an eine Gebührenerhöhung? In ganz Europa sinken die Preise für alles. Die bilateralen Verträge haben es doch ermöglicht, Herr Walpen, oder nicht? Weshalb also keine Gebührensenkung?
Das Programmangebot, das die SRG ihren Zuschauern zumutet, ist mehr als bedenklich und würde in der Privatwirtschaft zu einen schnellen Konkurs führen.
Angefangen mit der Tagesschau oder mit 10 vor 10. Bei diesen Sendungen handelt es sich oft um grobe Fahrlässigkeit bis hin zur Diskriminierung. Die Tagesschausprecher glauben nicht nur, in einer Schauspielschule zu sein sondern auch noch in einem totalitären Staat. Von der Hauptaufgabe einer neutralen Berichterstattung kann keine Rede sein. Die ständige Bevorzugung des 68-er Gedankenguts ist unerträglich. Auch die tägliche Schleichwerbung für die „Schweizer-Kunstszene“ ist gesetzwidrig. Ich bin kein grosser EU-Freund, doch bei der „Akte SRG“ könnte sogar ich mir vorstellen, das Milliarden verschlingende Spielzeug zu versorgen und uns die Nachrichten vom ORF mit einer Rubrik „Schweiz“ vorlesen zu lassen. Dies müsste doch sicher im Sinn der SP und EU-Befürworter sein, oder vielleicht doch nicht?
Letzte Meldung der SRG vom 16.06.2009 in der Sendung 10vor10. Die Schweiz hat wieder eine Söldnerarmee. Der lang ersehnte Wunsch, einer Armee in Ausland, von A. Gross, J. Lang und M. Caly-Rey ist in Erfüllung gegangen. Mit ihrer persönlichen Anwesenheit in Hinwil, wo die Sitzung der Sicherheitspolitischen Kommission tagte, haben ihre Genossen von der SP die Meinung kurzfristig zu Gunsten von Militäreinsätzen im Ausland geändert.
Ueli Haldimann muss verhindert werden
des Einsatzes einer versteckten Kamera vor Gericht, auch sonst muss er sich für sehr fragwürdige journalistische Tätigkeiten verantworten. Was sich U. Haldimann jedoch als SF-Chefredaktor nach dem Absturz des Airbus der Air France im SF-Blog vom 01.06.2009 leistete, ist nicht entschuldbar. Nach 228 Toten lässt er Kommentare zu, in denen darüber diskutiert wird, dass es besser wäre, den Zug von Brasilien nach Frankreich zu nehmen, oder dass ein Auto weniger Benzin verbraucht als ein Flugzeug und dass ein Flugzeug eine Giftbombe sei und man doch den Zug nehmen soll.
Solche Kommentare würden in einer NZZ oder dem St. Galler Tagblatt sicher nie erlaubt werden. Für U. Haldimann sind solche Kommentare jedoch cool.
Die letzte Chance
Für die Konsumenten und die benachteiligten politischen Parteien dürfte es sich nun um eine letzte Chance handeln für ein entsprechendes Gleichgewicht innerhalb der SRG zu sorgen, wenn es darum geht, den Posten der abtretenden Direktorin Ingrid Deltenre zu besetzen. Viele Personen kommen für diese Aufgabe ohnehin nicht in Frage. Aber auch die Art und Weise, wie der Abgang von Rüegg und Deltenre voran getrieben wurde, untergräbt auch zusehends die Autorität von Armin Walpen und der SRG im Allgemeinen. Was wir jetzt brauchen, sind Kämpfer. Es gibt sie bereits die Kämpfer für eine bessere und politisch gerechtere Zukunft der SRG. Und sie haben auch Namen, wie z.B. Dieter Niedermann, Präsident der SRG Ostschweiz. Helfen wir ihm, sonst dürfen wir uns eines Tages nicht beklagen.
Walter Ostermeier


