31. Oktober 2007
Niederlagenverweigerer
Niederlagenverweigerer
Verschiedene Titel zu den Wahlergebnissen haben die Verlierer schwer kritisiert und bereits von einem Rechtsrutsch der Medien gesprochen.
Die Titel der Tageszeitungen waren keine tendenziösen Schlagzeilen sondern sachliche Titel zu einer sachlichen Mitteilung.
Meine Herren Kritiker und 68er, gehören Sie zu den Verlierern dieses Wahlsonntags? Wenn dem so ist, ist das keine Schande. Eine Schande ist es nur, wenn die Verlierer einen Volksentscheid nicht akzeptieren wollen. Eine Schande ist es, dass die Verlierer hunderttausende von Wählern als unfähig deklarieren, ihnen jegliche Kompetenz absprechen, nur weil sie ihr Vaterland nicht verraten, sich nicht an die EU verkaufen und ihre über Generationen errungenen Werte erhalten wollen.
Eine der Stärken unseres Staates ist die Konkordanz. Die Voraussetzung für die Konkordanz ist jedoch Respekt vor andersdenkenden Bürgern eines Landes. Die 68er und die Gewerkschaften, mit ihren Ideeologen Gross und Rechsteiner, haben diese Konkordanz wohl gepredigt, sich selber jedoch mit der Gewalt und mit Nötigungen besser identifizieren können. Die SPS, einst die Partei von einfachen Arbeitern, ist in den letzten zwanzig Jahren die Partei von Menschen mit einem höheren Bildungsniveau geworden. Sie haben den Staat Schweiz in einen Staat von „Bezügern ohne Grenzen" verwandelt und ohne dafür eine Leistung zu erbringen. Die heutigen „Glanz und Gloria"-Darsteller sind eine der letzten Bruten dieser linken 68er Gewalt-Gesellschaft. Sie kleben seit zwanzig Jahren auf ihren NR-Sesseln (Gross und Rechsteiner), nur um sehr einfach tagtäglich an diverse Informationen zu kommen.
Erstaunt hat auch, wie Frau Calmy-Rey vor und nach den Wahlen plötzlich aus den Medien verschwunden war. Hat sie die Niederlage wohl voraus geahnt und wollte sich daher mit den Verlieren nicht identifizieren?
Ein Kommentar im „Roten-Tagi" mit einem Millionenschweren Hauptaktionär ist mir ganz extrem aufgefallen: Kriegskassen der SP und der GLP sind leer. Da stellt sich bei mir die Frage, auf welchen Krieg wir uns einzustellen haben, nachdem diese beiden Parteien die Armee permanent abschaffen wollen.
Die Verlierer täten gut daran, das Volk endlich ernst zu nehmen und nicht stur Ziele zu verfolgen, die das Volk nicht akzeptieren kann und will. Die nächste grosse Zerreissprobe zwischen dem linken und rechten Lager wird die Frage sein, ob die Personenfreizügigkeit mit der EU beibehalten werden soll. Zehntausende sogenannte Fachkräfte haben inzwischen in unserem Arbeitsmarkt einen Platz eingenommen und dabei viele einheimische Arbeitskräfte verdrängt. Die Zukunft wird uns darauf die Antwort geben. Es werden dann die selben Gruppen der SP und der Gewerkschaften sein, die die Freizügigkeiten um jeden Preis wollten, die dann die bürgerlichen an den Pranger stellen, und den einfachen Arbeiter zu Streiks und Gewalt auffordern, wenn die Arbeitslosigkeit steigt und der Klassenkampf um die wenigen Arbeitsplätze nach ostdeutschem Muster beginnt.
Wenn die Verlierer heute über die Mittel der Sieger jammern, dann machen sie sich lächerlich. Die Sieger können von sich wenigstens behaupten, die Mittel selbst aufgebracht zu haben. Im Gegensatz zu den Verlierern, die von der Presse, vom Fernsehen und vom Radio über Monate eine gratis Plattform bekommen haben, die in Summen gerechnet jede Partei in den Ruin getrieben hätte.
Zum Schluss noch eine Bemerkung zu unserer gut funktionierenden Demokratie. Der aus Angola stammende Ricardo Lumengo kam mit 20 Jahren als Asylsuchender in die Schweiz, wurde in Biel eingebürgert. Heute arbeitet er für eine Integrationsstelle und den Gewerkschaftsbund und sitzt seit kurzem für den Kanton Bern im Nationalrat.
Wenn das kein Aufsteller für die Verlierer ist!
Wenn ich jedoch Ricardo Lumengo wäre, hätte ich auf dieses Amt verzichtet, im Wissen, nie ein richtiger Schweizer zu sein. Die Wurzeln der Kindheit sind die Wurzel des Lebens, an dem Ort wo ich aufgewachsen bin. Wenn ich einen Baobab (einer der grössten Bäume in Angola) mit zwanzig Jahren versetze, hat er keine Chance zu überleben. Es sei denn, man macht aus dem Baum ein Spielzeug um damit andere zu ärgern.
W. Ostermeier
Verschiedene Titel zu den Wahlergebnissen haben die Verlierer schwer kritisiert und bereits von einem Rechtsrutsch der Medien gesprochen.
Die Titel der Tageszeitungen waren keine tendenziösen Schlagzeilen sondern sachliche Titel zu einer sachlichen Mitteilung.
Meine Herren Kritiker und 68er, gehören Sie zu den Verlierern dieses Wahlsonntags? Wenn dem so ist, ist das keine Schande. Eine Schande ist es nur, wenn die Verlierer einen Volksentscheid nicht akzeptieren wollen. Eine Schande ist es, dass die Verlierer hunderttausende von Wählern als unfähig deklarieren, ihnen jegliche Kompetenz absprechen, nur weil sie ihr Vaterland nicht verraten, sich nicht an die EU verkaufen und ihre über Generationen errungenen Werte erhalten wollen.
Eine der Stärken unseres Staates ist die Konkordanz. Die Voraussetzung für die Konkordanz ist jedoch Respekt vor andersdenkenden Bürgern eines Landes. Die 68er und die Gewerkschaften, mit ihren Ideeologen Gross und Rechsteiner, haben diese Konkordanz wohl gepredigt, sich selber jedoch mit der Gewalt und mit Nötigungen besser identifizieren können. Die SPS, einst die Partei von einfachen Arbeitern, ist in den letzten zwanzig Jahren die Partei von Menschen mit einem höheren Bildungsniveau geworden. Sie haben den Staat Schweiz in einen Staat von „Bezügern ohne Grenzen" verwandelt und ohne dafür eine Leistung zu erbringen. Die heutigen „Glanz und Gloria"-Darsteller sind eine der letzten Bruten dieser linken 68er Gewalt-Gesellschaft. Sie kleben seit zwanzig Jahren auf ihren NR-Sesseln (Gross und Rechsteiner), nur um sehr einfach tagtäglich an diverse Informationen zu kommen.
Erstaunt hat auch, wie Frau Calmy-Rey vor und nach den Wahlen plötzlich aus den Medien verschwunden war. Hat sie die Niederlage wohl voraus geahnt und wollte sich daher mit den Verlieren nicht identifizieren?
Ein Kommentar im „Roten-Tagi" mit einem Millionenschweren Hauptaktionär ist mir ganz extrem aufgefallen: Kriegskassen der SP und der GLP sind leer. Da stellt sich bei mir die Frage, auf welchen Krieg wir uns einzustellen haben, nachdem diese beiden Parteien die Armee permanent abschaffen wollen.
Die Verlierer täten gut daran, das Volk endlich ernst zu nehmen und nicht stur Ziele zu verfolgen, die das Volk nicht akzeptieren kann und will. Die nächste grosse Zerreissprobe zwischen dem linken und rechten Lager wird die Frage sein, ob die Personenfreizügigkeit mit der EU beibehalten werden soll. Zehntausende sogenannte Fachkräfte haben inzwischen in unserem Arbeitsmarkt einen Platz eingenommen und dabei viele einheimische Arbeitskräfte verdrängt. Die Zukunft wird uns darauf die Antwort geben. Es werden dann die selben Gruppen der SP und der Gewerkschaften sein, die die Freizügigkeiten um jeden Preis wollten, die dann die bürgerlichen an den Pranger stellen, und den einfachen Arbeiter zu Streiks und Gewalt auffordern, wenn die Arbeitslosigkeit steigt und der Klassenkampf um die wenigen Arbeitsplätze nach ostdeutschem Muster beginnt.
Wenn die Verlierer heute über die Mittel der Sieger jammern, dann machen sie sich lächerlich. Die Sieger können von sich wenigstens behaupten, die Mittel selbst aufgebracht zu haben. Im Gegensatz zu den Verlierern, die von der Presse, vom Fernsehen und vom Radio über Monate eine gratis Plattform bekommen haben, die in Summen gerechnet jede Partei in den Ruin getrieben hätte.
Zum Schluss noch eine Bemerkung zu unserer gut funktionierenden Demokratie. Der aus Angola stammende Ricardo Lumengo kam mit 20 Jahren als Asylsuchender in die Schweiz, wurde in Biel eingebürgert. Heute arbeitet er für eine Integrationsstelle und den Gewerkschaftsbund und sitzt seit kurzem für den Kanton Bern im Nationalrat.
Wenn das kein Aufsteller für die Verlierer ist!
Wenn ich jedoch Ricardo Lumengo wäre, hätte ich auf dieses Amt verzichtet, im Wissen, nie ein richtiger Schweizer zu sein. Die Wurzeln der Kindheit sind die Wurzel des Lebens, an dem Ort wo ich aufgewachsen bin. Wenn ich einen Baobab (einer der grössten Bäume in Angola) mit zwanzig Jahren versetze, hat er keine Chance zu überleben. Es sei denn, man macht aus dem Baum ein Spielzeug um damit andere zu ärgern.
W. Ostermeier


