Niederlagenverweigerer

Niederlagenverweigerer

Verschiedene Titel zu den Wahlergebnissen haben die Verlierer schwer kritisiert und bereits von einem Rechtsrutsch der Medien gesprochen.
Die Titel der Tageszeitungen waren keine tendenziösen Schlagzeilen sondern sachliche Titel zu einer sachlichen Mitteilung.
Meine Herren Kritiker und 68er, gehören Sie zu den Verlierern dieses Wahlsonntags? Wenn dem so ist, ist das keine Schande. Eine Schande ist es nur, wenn die Verlierer einen Volksentscheid nicht akzeptieren wollen. Eine Schande ist es, dass die Verlierer hunderttausende von Wählern als unfähig deklarieren, ihnen jegliche Kompetenz absprechen, nur weil sie ihr Vaterland nicht verraten, sich nicht an die EU verkaufen und ihre über Generationen errungenen Werte erhalten wollen.
Eine der Stärken unseres Staates ist die Konkordanz. Die Voraussetzung für die Konkordanz ist jedoch Respekt vor andersdenkenden Bürgern eines Landes. Die 68er und die Gewerkschaften, mit ihren Ideeologen Gross und Rechsteiner,  haben diese Konkordanz wohl gepredigt, sich selber jedoch mit der Gewalt und mit Nötigungen besser identifizieren können. Die SPS, einst die Partei von einfachen Arbeitern, ist in den letzten zwanzig Jahren die Partei von Menschen mit einem höheren Bildungsniveau geworden. Sie haben den Staat Schweiz in einen Staat von „Bezügern ohne Grenzen" verwandelt und ohne dafür eine Leistung zu erbringen. Die heutigen „Glanz und Gloria"-Darsteller sind eine der letzten Bruten dieser linken 68er Gewalt-Gesellschaft. Sie kleben seit zwanzig Jahren auf ihren NR-Sesseln (Gross und Rechsteiner), nur um sehr einfach tagtäglich an diverse Informationen  zu kommen.
Erstaunt hat auch, wie Frau Calmy-Rey vor und nach den Wahlen plötzlich aus den Medien verschwunden war. Hat sie die Niederlage wohl voraus geahnt und wollte sich daher mit den Verlieren nicht  identifizieren?
Ein Kommentar im „Roten-Tagi" mit einem Millionenschweren Hauptaktionär ist mir ganz extrem aufgefallen: Kriegskassen der SP und der GLP sind leer. Da stellt sich bei mir die Frage, auf welchen Krieg wir uns einzustellen haben, nachdem diese beiden Parteien die Armee permanent abschaffen wollen.
Die Verlierer täten gut daran, das Volk endlich ernst zu nehmen und nicht stur Ziele zu verfolgen, die das Volk nicht akzeptieren kann und will. Die nächste grosse Zerreissprobe zwischen dem linken und rechten Lager wird die Frage sein, ob die Personenfreizügigkeit mit der EU beibehalten werden soll. Zehntausende sogenannte Fachkräfte haben inzwischen in unserem Arbeitsmarkt einen Platz eingenommen und dabei viele einheimische Arbeitskräfte verdrängt. Die Zukunft wird uns darauf die Antwort geben. Es werden dann die selben Gruppen der SP und der Gewerkschaften sein, die die Freizügigkeiten um jeden Preis wollten, die dann die bürgerlichen an den Pranger stellen, und den einfachen Arbeiter zu Streiks und Gewalt auffordern, wenn die Arbeitslosigkeit steigt und der Klassenkampf um die wenigen Arbeitsplätze nach ostdeutschem Muster beginnt.
Wenn die Verlierer heute über die Mittel der Sieger jammern, dann machen sie sich lächerlich. Die Sieger können von sich wenigstens behaupten, die Mittel selbst aufgebracht zu haben. Im Gegensatz zu den Verlierern, die von der Presse, vom Fernsehen und vom Radio über Monate eine gratis Plattform bekommen haben, die in Summen gerechnet jede Partei in den Ruin getrieben hätte.


Zum Schluss noch eine Bemerkung zu unserer gut funktionierenden Demokratie. Der aus Angola stammende Ricardo Lumengo kam mit 20 Jahren als Asylsuchender in die Schweiz, wurde in Biel eingebürgert. Heute arbeitet er für eine Integrationsstelle und den Gewerkschaftsbund und sitzt seit kurzem für den Kanton Bern im Nationalrat.
Wenn das kein Aufsteller für die Verlierer ist!
Wenn ich jedoch Ricardo Lumengo wäre, hätte ich auf dieses Amt verzichtet, im Wissen, nie ein richtiger Schweizer zu sein. Die Wurzeln der Kindheit sind die Wurzel des Lebens, an dem Ort wo ich aufgewachsen bin. Wenn ich einen Baobab (einer der grössten Bäume in Angola) mit zwanzig Jahren versetze, hat er keine Chance zu überleben. Es sei denn,  man macht aus dem Baum ein Spielzeug um damit andere zu ärgern.
 
W. Ostermeier

 

Umfrage zu Weblogs

Fabiana Rotundo vom Institut für Kommunikationswissenschaft und Medienforschung der Universität Zürich führt eine Befragung zum Thema „politische Weblogs im Vorfeld der Schweizer Parlamentswahlen 2007“ durch. Es handelt sich um eine der ersten wissenschaftlichen Untersuchungen zum Phänomen politische Weblogs in der Schweiz

 

Um an der Untersuchung teilzunehmen (Fragebogen) klicken Sie bitte auf folgenden Link:

http://www.unipark.de/uc/blog07/ospe.php3?SES=401f21dee72fa0c94c5f1990553469c3&syid=58158&sid=58159&act=start&js=13

Welche Partei ist wählbar?

Welche Partei ist wählbar?

 

Bei den verschiedenen Parteien für die letzten vier Jahre Bilanz zu ziehen ist äusserst schwierig, wenn nicht gar unmöglich, da einfach die Leistungsausweise und die Glaubwürdigkeit der meisten Politiker fehlen.

 

Wählbar

 

Die EVP - eine bescheidene und glaubwürdige Partei.
Die CVP - Parteien mit christlichem Hintergrund sind grundsätzlich immer wählbar. Die CVP hat durch den ständigen Seitenwechsel von rechts nach links und wieder zurück viel von ihrer Glaubwürdigkeit verloren.
Die SVP - die Partei der Bekenner zur Heimat und zu Werten, die die Schweiz so einzigartig gemacht haben. Leider zu wenig Führungskräfte und von einzelnen Persönlichkeiten abhängig.
Die FDP - einst die Vorzeige-Partei in der Schweiz. Heute Führungslos und ohne klare politische Linie und auch keine Einheit mehr.

 

Nicht wählbar

 

Die Grünen - laufen immer im Schatten der Linken und nutzen das Schlagwort Umweltverschmutzung schamlos aus. Sie verlangen vom Schweizer, dass er nicht mehr Auto fährt, keinen Strom verbraucht und im gleichen Atemzug sind sie für die Personenfreizügigkeit - Zehntausende Europäer, die unserer Land förmlich überrennen und genau die Ressourcen verbrauchen, die wir Schweizer nicht mehr brauchen sollten.

 

Die SPS - Die Kuckucke unseres Landes. Das Gegenstück zu den Heuschrecken. Eine Partei, die polarisiert. Eine Partei, die ohne Rücksicht auf die Errungenschaften der Schweiz und deren Bevölkerung uns an die EU und an ihre Mutterpartei in Deutschland verkaufen möchte. Wenn man sich die Mühe nimmt, das Programm der SP Deutschland mit dem der SP Schweiz zu vergleichen, findet man viele Gemeinsamkeiten. Nicht umsonst hat Nationalrätin Wyss ihren Zweitwohnsitz in Berlin und ist mit einem Genossen der SP-Deutschland liiert. In ihrem Votum vom letzten Mittwoch im Bundeshaus gegen die SVP, dass diese Hass schüre in unserem Lande, hat sie wohl vergessen, dass es gerade ihre Partei ist, die die Linksradikalen nicht nur ideell sondern auch finanziell unterstützen. Wenn Herr Hämmerli in der Sendung ARENA von Herrn Blocher wissen will, woher die vielen Millionen kommen, die die SVP für den Wahlkampf zur Verfügung hat, müsste er im gleichen Atemzug auch bekannt geben, wieviel schwarzes Geld die SPS von der Mutterpartei in Deutschland erhält.

 

Eine der vielen Lügen, nämlich die Lüge 207a der SPS, ist in den Verträgen der Personenfreizügigkeit versteckt.
Ein Beispiel: Welcher Schweizer weiss, dass ein Europäer, der mit seiner Familie in die Schweiz einreist, ein Jahr bei uns arbeitet und nach diesem Jahr keine Arbeit mehr findet, von der Wohngemeinde Sozialleistungen beziehen kann? Es werden einst diese Sozialhilfebezüger sein, die für die SPS und für die Gewerkschaften auf die Barrikaden gehen, um immer noch bessere Unterstützungszahlungen vom Staat zu erhalten. Die werden es sein, die uns eines Tages zeigen, welche Dummheiten wir mit unseren errungenen Werten angestellt haben.

 

Dummheiten, die uns Summen kosten werden, wie wir sie uns zur Zeit nicht vorstellen können. Unsere ganzen sozialen Einrichtungen werden auf das schwerste erschüttert werden. Für die SPS kein Problem, die meisten Parteimitglieder leben schon heute vom Staat und haben nie gelernt sich selbst zu ernähren.

 

Mein Wahlbarometer: SVP 27,1%, SPS 21,8%, CVP 15,3%, FDP 15,1%, Grüne 9,9%

 

Walter Ostermeier