Offener Brief an Doudou Diène
Sehr geehrter Herr Diène
Haben Sie ein reelles Problem mit uns Schweizern oder sind Sie ganz einfach das Opfer einer billigen Wahlkampagne von linken Kuckucks geworden? Weshalb Kuckucks? Die legen nicht nur ihre Eier in fremde Nester, sondern lassen ihre Kinder von fremden Artgenossen aufziehen und glauben dann allen Ernstes eine Leistung erbracht zu haben. Das Gegenstück zu den Heuschrecken.
Herr Diène, als UNO-Sonderberichterstatter hätte ich mir von Ihnen mehr Diplomatie erwartet. Weshalb? Sie kommen aus einem Land, in dem seit 10 Jahren schwere Konflikte (z.B. Casamance-Konflikt) bestehen, bei denen es hunderte von Toten - vor allem in der Zivilbevölkerung - gegeben hat. Hunderttausende Senegalesen leben im Ausland, vor allem in Frankreich. Welche Probleme Frankreich mit diesen Gästen hat, die zum grossen Teil Analphabeten sind, habe ich noch in bester Erinnerung.
Herr Diène, Sie kommen von einem Kontinent, in dem gerade jetzt Menschenrechtsverletzungen stattfinden und auf dem Rassismus fast zur Tagesordnung gehört. So hat sich z.B. der Sportminister von Südafrika erst im Juni 2007 ganz klar dazu geäussert, dass es in Zukunft keine reinen weissen Sportteams mehr geben wird. Es müssen mindestens 65% der schwarzen Bevölkerung in einem Team vertreten sein. In einem Land, in dem 2010 die Fussballweltmeisterschaften ausgetragen werden, sind solche Äusserungen kaum angebracht. Seit der erzwungenen Machtübernahme durch den ANC 1994 sind in Süd Afrika über 2300 weisse Farmer ermordet worden. In Namibia haben im Januar 2006 an einer Demonstration in Windhoek schwarze Demonstranten unbehelligt Plakate mitgeführt, auf denen zu lesen war: „Kill all whites". Das Verfahren ist im Juli 2007 eingestellt worden.
Herr Diéne, wo sind da Ihre Berichte? Wir Schweizer, sicher die meisten, mögen es nicht, wenn wir für etwas verurteilt werden, zu dem jegliche rechtliche Grundlage fehlt.
Zum Schluss, Herr Diène, müssten Sie es doch am besten wissen. Auf dem Kontinent, wo Sie herkommen, hat es viele weisse, braune und auch schwarze Schafe (z.B. das Schwarzkopf Schaf aus der Karoo) und niemand hat damit ein Problem. Man könnte die Schafe der SVP ja auch als spielende Kinder sehen, die ein wenig miteinander streiten, etwas das zum Alltag unserer Gesellschaft gehört.
Walter Ostermeier


