Das EFD gab heute die neuen Zahlen über die Fiskalquote der Schweiz heraus. Der Titel „Fiskalquote stabilisiert sich bei 30,0 Prozent“ sowie die Botschaft der Medienmitteilung des Finanzdepartements hinterlässt beim Leser den Eindruck, wie gut sich die Schweiz im internationalen Vergleich hält und dass der Bürger in den letzten Jahren dem Fiskus nicht immer mehr abgeben musste.

Werden die Ausgaben für die Krankenversicherung und die SUVA mitberechnet, ergibt sich eine Fiskalquote von 34,8 %. Der Schweizer gibt also über einen Drittel seiner Lohntüte für staatliche Zwangsabgaben aus. Wir finden, dass dieser Anteil das gesunde Mass an Steuern deutlich übersteigt weil:

  • Der Staat nicht haushälterisch mit seinen Mitteln umgeht. (die Zahl der Beschäftigten in der öffentlichen Verwaltung hat seit 1995 um über 10 Prozent zugenommen).
  • Die freie Marktwirtschaft viele Aufgaben, die der Staat erbringt, besser und günstiger erbringen würde.
  • Weil es meistens im Fiasko endet, wenn sich der Staat an der Wirtschaft beteiligt. (Der Bund setzte 4 Milliarden Steuergelder in den Sand, als er überstürzt die Swissair retten wollte. Mit seinem Veto gegen die Auslandbeteiligungen der Swisscom hat der Bund und damit der Steuerzahler massiv Vermögen verloren.)
  • Weil jeder Bürger über sein Einkommen bestimmen möchte, für was er es ausgibt.
fiskalquote 90-05